16. März 2009

Werdende Mütter können das Nabelschnurblut ihres Kindes nun in fast jeder Entbindungsklinik entnehmen lassen. Zuletzt kam das Kreiskrankenhaus Gummersbach hinzu, in dem der Lebenssaft der Kleinsten ab sofort für die Öffentlichkeit gespendet werden kann. Das wertvolle Blut für das eigene Kind aufzubewahren, ist nach neuester Zählung in 90 Prozent aller Kreissäle in Deutschland möglich. Heutzutage können Eltern also fast überall die Chance nutzen, für die Zukunft ihres Babys vorzusorgen, indem sie sein Nabelschnurblut einlagern lassen. Dieser Schritt kann später für die Behandlung von Krankheiten wie Typ-1-Diabetes, Anämien oder Tumoren wichtig sein. Deshalb sollte die einmalige Möglichkeit, das Blut aufzubewahren, nicht versäumt werden. Egal ob dies bei einer privaten Einrichtung geschieht oder auf dem Weg der öffentlichen Spende: Zum Wegwerfen ist das Blut aus der Nabelschnur jedenfalls zu schade.

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