4. März 2010

Sonja Eichhorn* ist drei Jahre alt und die erste Patientin, die im Rahmen der Studie zu Typ-1-Diabetes an der TU München behandelt wurde. Im Februar 2008 war die Erkrankung bei ihr festgestellt worden. Die Eltern Susanne und Michael haben bei ihrer Geburt im März 2006 vorsorglich Nabelschnurblut einlagern lassen. Wir haben mit ihnen über die Hintergründe gesprochen.

Warum haben Sie das Nabelschnurblut für Ihre Tochter eingelagert?

Die Einlagerung haben wir in der Hoffnung vorgenommen, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt aufgrund des medizinischen Fortschritts für unsere Tochter oder für andere Familienmitglieder von Vorteil sein könnte. Eine Diabetes-Erkrankung war für uns zu der Zeit nicht abzusehen, wir hatten auch bisher in der Familie keinerlei Vorerkrankungen. weiterlesen »


9. Januar 2009

Nabelschnurblut - Diabetes StudieEine Untersuchung aus den USA zeigte einen positiven Einfluss von Nabelschnurblut auf Kinder, die an Diabetes-Typ 1 erkrankt waren (Ergebnisse aus USA 2007). Um diese Ergebnisse zu untermauern und möglichst schnell eine Therapie zu etablieren, läuft derzeit eine Studie an der Technischen Universität (TU) in München an. Hier werden, unter der Leitung von Prof. Dr. Anette-Gabriele Ziegler, erkrankte Kinder mit ihrem eigenen Nabelschnurblut behandelt und über mehrere Jahre hinweg beobachtet. Für die Studie sind die Forscher auf der Suche nach weiteren Teilnehmern. Falls Sie interessiert sind und weitere Informationen suchen, finden Sie sie auf den Seiten der Nabelschnurblutbank VITA 34. Das Unternehmen ist Kooperationspartner der Münchener Wissenschaftler.

Bildquelle: www.sxc.hu


8. September 2008

Forscher beschäftigen sich nicht nur den ganzen Tag mit komplizierten Fragestellungen um Nabelschnurblut und Co, sondern interessieren sich auch für die Bedürfnisse der Mütter, die das Blut aus der Nabelschnur spenden. Die Aussagen der Frauen wurden in einer 2003 im Magazin ”Transfusion” veröffentlichten Studie ausgewertet. Die Ergebnisse der Agentur in Kurzform: Die Mehrheit der Befragten würden demnach erneut Nabelschnurblut spenden. Außerdem zeigt die Studie einen Zusammenhang zwischen der Bereitschaft zum Spenden und dem Wissen über Stammzellen. Eine umfangreiche Vorstellung der Studie folgt in Kürze hier.

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