4. März 2009

Für Patienten kommt die Suche nach einem passenden Stammzellspender oft nur schleppend voran. Um die Wartezeit zu verkürzen, bietet sich konserviertes und damit schnell verfügbares Nabelschnurblut an. Denn eine neue Studie zeigt: Der Einsatz des kostbaren Blutes bietet ähnlich gute Erfolgschancen und ein vergleichbar geringes Rückfallrisiko wie eine nicht vollständig passende Knochenmarkspende. Denn wenn kein Spender mit hundertprozentig übereinstimmenden Gewebemerkmalen gefunden wird, muss man leichte Abweichungen in Kauf nehmen. In diesem Fall hat Nabelschnurblut die Nase vorn, da seine Übertragung ein deutlich geringeres Risiko einer Abwehrreaktion mit sich bringt. Deshalb dürfte künftig wesentlich häufiger mit dem wertvollen Blut gearbeitet werden.

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