05.11-2009
1.100 Teilnehmer diskutierten vom 29. bis 31. Oktober über neue Erkenntnisse in der Regenerativen Medizin. Veranstaltet vom Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) und von dem Translationszentrum für Regenerative Medizin in Leipzig drehte sich alles hauptsächlich um das Thema der Stammzellgewinnung und deren therapeutischen Anwendung. In den Vorträgen wurden auch fachübergreifende Wissenschaftsbereiche angesprochen. Dabei stand vor allem die Veterinärmedizin im Mittelpunkt. Denn auch bei Tieren wird der Einsatz des eigenen Blutes zur Heilung verschiedener Krankheiten erfolgreich eingesetzt. Wenn zum Beispiel das geliebte Haustier lahmt oder eine Entzündung aufweist, dann wird dem Tier Blut entnommen, aus dem ein Serum hergestellt wird. Dieses weist eine entzündungshemmende Wirkung auf und führt somit zu einer schnelleren Heilung. weiterlesen »
Etwas in der Hinterhand zu haben, das war für Anna-Maria Schneider und ihren Mann Uwe Schneider der Grund, das Nabelschnurblut ihres Sohnes einlagern zu lassen. Dabei setzte die Familie auf Informationen und den Rat von Ärzten – schließlich war die Stammzellforschung vor vier Jahren noch nicht an den heutigen Ergebnissen zu messen. Ein Blick hinter die Kulissen einer Nabelschnurblutbank hat Anna-Maria Schneider schlussendlich komplett überzeugt. Ihr Resümee: ”Ich würde es auch bei meinem zweiten Kind wieder tun.”
Warum haben sie sich dafür entschieden, das Nabelschnurblut Ihres Kindes einzulagern?
Nun, mein Mann und ich haben beschlossen, das Nabelschnurblut aufzubewahren, um unserem Kind im Notfall alle medizinischen Möglichkeiten offen zu halten. Natürlich hoffen wir, dass dieser Fall nie eintritt. weiterlesen »
Nabelschnurblut einlagern zu lassen kann einerseits ein wichtiger Schritt dazu sein, Gesundheitsvorsorge für das eigene Kind zu betreiben. Wer weiß schon, ob der oder die Kleine den Lebenssaft nicht einmal brauchen wird? Andererseits ist das Blut aus der Nabelschnur auch für die Wissenschaft wertvoll. Denn um Krankheiten besser erforschen zu können, sammeln und analysieren Forscher Proben – zum Beispiel von Blut oder Geweben. Aufbewahrt werden diese Materialien von so genannten Biobanken. Das Prinzip einer Nabelschnurblutbank kann damit verglichen werden. Denn auch hier werden zahlreiche Proben gesammelt, mit deren Hilfe man nicht nur bei Bedarf Menschen behandeln, sondern ebenso Forschung betreiben kann. Denn wissenschaftliche Untersuchungen sind die Grundlage, um Anhaltspunkte für die Behandlung von Krankheiten zu gewinnen. Lesen Sie hier mehr zum Thema Biobanken.


