15. Mai 2009

Die Mensings haben vorgesorgt und Marlons Nabelschnurblut eingelagert. Marlon Mensing aus Gronau-Epe ist ein Jahr alt. Seine Eltern haben sein Nabelschnurblut bei der Geburt aufbewahrt, um für die Zukunft ihres Kindes vorzusorgen. Das hat auch die Krankenkasse befürwortet, wie die Mutter, Doris Kreimer-Mensing, im Interview berichtet. Außerdem beschreibt sie die positiven Reaktionen auf die Nabelschnurblut-Einlagerung aus ihrem Bekanntenkreis.

Wie sind Sie mit dem Thema Nabelschnurblut in Berührung gekommen – wann haben Sie erstmals von der Möglichkeit erfahren, es aufzubewahren?

Mein Mann und ich sind beide durch Werbeanzeigen in Apothekenzeitschriften darauf aufmerksam geworden. Außerdem fanden wir dort einen Bericht über die Einlagerung von Nabelschnurblut. Ungefähr zur Halbzeit der Schwangerschaft haben wir uns verstärkt mit dem Thema beschäftigt und weitere Informationen über das Internet eingeholt. Ich habe auch mit zwei Ärzten gesprochen – mit meinem Frauenarzt sowie dem Leiter der Klinik, in der ich entbunden habe. Beide haben die Entnahme sehr befürwortet. weiterlesen »


12. Mai 2009

Nabelschnurblut ist nicht nur bei Eltern, die für die Gesundheit ihrer Kinder vorsorgen möchten, ein großes Thema. Auch die Stammzellmedizin und -forschung interessieren sich immer stärker für das Blut aus der Nabelschnur, weil es viele Stammzellen von unterschiedlicher Art enthält. Zudem ist es bei der Geburt leicht zu gewinnen. Daher überrascht es nicht, dass das Thema auch für die Teilnehmer internationaler Forscherkongresse einen hohen Stellenwert hat. Das dürfte auch bei der Konferenz ”Adult somatic stem cells – new perspectives”, bei der sich Ende November Wissenschaftler von Weltformat treffen werden, nicht anders sein. Denn die Tagung im Fürstentum Monaco wird von der Nabelschnurblut-Expertin Prof. Eliane Gluckman geleitet, die als Ärztin im Pariser Krankenhaus Saint-Louis arbeitet. Gluckman setzt sich vor allem dafür ein, dass Europa in der Forschung mit Nabelschnurblut nicht zurückfällt. weiterlesen »


1. Mai 2009

Das Nabelschnurblut der kleinen Piratin wurde eingelagert.Kerstin Woelk aus Rietschen hat das Nabelschnurblut ihrer vierjährigen Tochter Anika einlagern lassen. Von ihren Beweggründen und davon, wie sie die damit verbundene finanzielle Herausforderung gemeistert hat, erzählt die Mutter im Interview.

Wie haben Ihre Freunde oder Bekannten reagiert, als Sie erzählt haben, dass Sie das Blut aus der Nabelschnur Ihres Babys einlagern lassen?

Sie haben das sehr positiv gesehen und mich sogar aktiv unterstützt. Denn vielen, die mir etwas für das Kind schenken wollten, habe ich gesagt: ”Vom ersten Kind ist noch so viel Kleidung und Spielzeug übrig, und die Kleine braucht keinen zehnten Strampler. Lieber wäre mir ein finanzieller Beitrag für die Einlagerung des Blutes.” Freunde, Bekannte, Oma und Opa – alle, die ich darum bat, haben sich beteiligt. Mit vereinten Kräften war es dann kein Problem, die Aufbewahrung zu bezahlen. weiterlesen »


28. April 2009

Das Thema Nabelschnurblut enthält mehr und mehr Unterstützung aus der Wissenschaft. Vor kurzem haben acht Stammzellexperten aus fünf europäischen Ländern eine gemeinsame Stellungnahme dazu formuliert. Die Meinung, die die Wissenschaftler und Ärzte der International Tissue Engineering Research Association (ITERA) in ihrem Papier vertreten, ist eindeutig: Die Stammzellen aus dem Blut zu gewinnen und einzulagern, lohnt sich. Die Wissenschaftler, die aus Deutschland, Frankreich, Belgien, der Schweiz und Großbritannien stammen, betonen die immer größeren Möglichkeiten, mit Hilfe der Zellen Krankheiten zu behandeln. Denn die Zahl der Erkrankungen, die mit blut- oder gewebebildenden Stammzellen therapiert werden können, wird mittlerweile mit 85 angegeben – Tendenz steigend. Beide Zelltypen sind im Nabelschnurblut reichlich vorhanden. weiterlesen »


24. April 2009

Das Nabelschnurblut von Martha Hasse wird gut aufbewahrt.Das Nabelschnurblut der zweijährigen Martha Hasse liegt sicher bei einer Blutbank. Dafür hat ihre Mutter Susan Hasse gesorgt. Warum sie das Blut ihrer Tochter bei der Geburt aufbewahrt hat und wie sie über zukünftige Anwendungen von Nabelschnurblut denkt, erzählt die junge Frau aus Tantow im Interview.

Wie ist es für Sie, Mutter zu sein, und wie empfanden Sie die ersten Tage mit Ihrem Kind?
Es ist sehr aufregend, man hat dadurch ein ganz anderes Leben. Martha ist unser lange geplantes Wunschkind. Dadurch, dass ich eine Woche lang im Krankenhaus gelegen habe, war die erste Zeit sehr ruhig und entspannt. Auch zu Hause waren die ersten Tage sehr angenehm.

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21. April 2009

Laura Denzels Nabelschnurblut wird sicher für sie aufbewahrt.Laura Denzels Mutter Maria hatte gleich drei gute Gründe, das Nabelschnurblut bei der Geburt ihrer Tochter aufzubewahren. Denn es soll nicht nur Laura im Falle eines Falles helfen können. Auch für die zwei älteren Schwestern Vanessa und Natalie ist das Nabelschnurblut der Jüngsten eine besondere Art der Versicherung.

Wie haben Sie von der Möglichkeit erfahren, das Blut aus der Nabelschnur Ihrer Tochter aufzubewahren, und was hat Sie davon überzeugt, es zu tun?
Zunächst bin ich durch Zeitungsberichte auf dieses Thema aufmerksam geworden. Dann habe ich beim Frauenarzt den Flyer einer privaten Nabelschnurblutbank gefunden sowie ein Poster an der Wand gesehen. Das hat mich interessiert, weil es um die Gesundheit meiner Kinder ging. Die Aussicht, dass sie einmal vor einer schweren Krankheit gerettet werden könnten, hat mich genauer hinschauen lassen. Genauer gesagt – ich rief bei der Nabelschnurblutbank an und ließ mich beraten. Dabei habe ich mich unter anderem erkundigt, ob das Blut auch den Geschwistern des neugeborenen Kindes helfen kann. Schlussendlich hat mich die hohe Wahrscheinlichkeit, dass das klappen kann, von der Einlagerung überzeugt. weiterlesen »


17. April 2009

Romy und Steffen Grieske haben das Nabelschnurblut ihrer Tochter Elena eingelagert.Romy und Steffen Grieske aus Bennewitz haben das Nabelschnurblut ihrer Tochter Elena, die heute fünf Jahre alt ist, aufbewahrt. Im Interview erklärt Steffen Grieske, wie es dazu kam und welche Erfahrungen die Eltern dabei gemacht haben.

Wie sind Sie auf die Einlagerung von Nabelschnurblut aufmerksam geworden und warum haben Sie sich schließlich dafür entschieden?

Aufmerksam geworden sind wir durch einen Flyer, den meine Frau beim Frauenarzt fand. Von diesem fühlte sie sich angesprochen und kam dann damit auf mich zu. Natürlich hatte ich dazu einige Fragen: Wie geschieht die Entnahme und was kann man mit dem eingelagerten Blut anfangen? Über diese Themen haben wir gesprochen, aber wir waren dann sehr schnell überzeugt, Elenas Nabelschnurblut aufzubewahren. Uns liegt es nämlich am Herzen, alles zu tun, was möglich ist, damit unser Kind gesund durchs Leben kommt. Daher galt für uns: Wenn es eine gute Möglichkeit zur Vorsorge gibt, dann sollten wir sie auch nutzen. Denn das kann unserer Tochter im Ernstfall einmal helfen. weiterlesen »


16. April 2009

In der Kinderklinik gibt es bestimmt auch Nabelschnurblut...Einen Etappensieg in der Behandlung eines frühkindlichen Hirnschadens mit Nabelschnurblut konnten Bochumer Ärzte jetzt verzeichnen. Im Januar übertrug dort Prof. Dr. Arne Jensen einem Zweijährigen seine eigenen Stammzellen (wir berichteten) – nun hat sich sein Zustand erstmals gebessert. Der Kleine hatte im Herbst 2008 bei einer Operation ein Herzversagen und in der Folge einen Hirnschaden erlitten, woraufhin er ins Wachkoma fiel. Daraus resultierten wiederkehrende spastische Anfälle in Form von Krämpfen in seinen Armen und Beinen. Die Übertragung der Zellen aus dem Nabelschnurblut war für die Eltern die einzige Chance auf eine Heilung. Fast ein Vierteljahr später gehen nun die ersten Erfolgsmeldungen durch die Medien. Doch lassen wir den behandelnden Arzt selbst zu Wort kommen: ”Das Kind kommuniziert wieder mit seiner Umwelt, reagiert völlig angemessen auf Zuwendungen seiner Eltern und lacht wieder. Für die Eltern ist es eine Erlösung”, sagte Prof. Jensen dem Internetportal ”Der Westen”. Noch muss sich zwar erst herausstellen, ob die Erfolge von Dauer sind. Jedoch nähren die Neuigkeiten die Hoffnung für die weitere Therapie des kleinen Jungen – und auch andere Kinder dürfen hoffen. Denn diese Art der Behandlung mit dem Blut aus der Nabelschnur bietet für viele kleine Patienten neue Chancen: ”Derzeit erleiden jedes Jahr rund 1000 Kinder in Deutschland bereits vor oder während der Geburt sowie durch Unfälle beziehungsweise Krankheiten einen Hirnschaden. Bislang gab es keine Therapie, die eine Behandlung der Erkrankungsursache ermöglichte. Die Infusion der eigenen Nabelschnurblut-Stammzellen des Patienten verspricht hier erstmals echte Behandlungserfolge”, sagte Prof. Jensen im Gespräch mit der Nabelschnurblutbank VITA 34. Der Ärztliche Leiter und Gründer der privaten Institution, Dr. Eberhard Lampeter, appellierte an die Eltern betroffener Kinder, sich unverzüglich bei der Bank zu melden, die ihr Nabelschnurblut einlagert: ”Gerade bei Schädigungen des Gehirns ist es sehr wichtig, dass rasch gehandelt wird.”

Bildquelle: Paul-Georg Meister (pgm), www.pixelio.de


13. April 2009

Tabea Im Brahms Nabelschnurblut wurde aufbewahrt.Anja und Elmar Im Brahm haben das Nabelschnurblut ihrer kleinen Töchter Helena und Tabea bei deren Geburt aufbewahren lassen. Im Interview erzählt Anja Im Brahm, wie sie zu dieser Entscheidung gelangten. Außerdem erklärt die junge Mutter, weshalb jeder die Möglichkeit nutzen sollte, mit dem Blut aus der Nabelschnur für die Gesundheit seiner Kinder vorzusorgen.

Wie haben Sie zum ersten Mal von der Möglichkeit erfahren, das Nabelschnurblut Ihrer Kinder einzulagern? Und auf welchen Wegen haben Sie sich dann weiter über das Thema schlau gemacht?

Erstmals darauf aufmerksam geworden bin ich, als ich schwanger war. Da habe ich Prospekte gesehen, die bei meiner Frauenärztin auslagen. Nachdem mein Mann und ich mehr erfahren wollten, haben wir weiteres Infomaterial von einer privaten Nabelschnurblutbank angefordert. Dieses hat uns relativ schnell davon überzeugt, das Nabelschnurblut unseres Kindes einlagern zu lassen. Als dann unsere zweite Tochter kam, fiel die Entscheidung nicht mehr schwer. Denn wenn wir es bei einem Kind tun, dann auch beim anderen – so viel stand für uns von vornherein fest. weiterlesen »


10. April 2009

Julian Börner: Glückskind mit Nabelschnurblut-Versicherung.Julian ist für Martina Börner aus Hof ein ganz besonderes Kind. Die Ärzte hatten ihr gesagt, sie könne keine Kinder bekommen. Als Martina Börner dann aber doch schwanger wurde, entschied sie sich ganz bewusst dafür, das Nabelschnurblut ihres heute zwei Jahre alten Sohnes einzulagern. Über ihre Motive spricht die junge Mutter im Interview.

Wie sind Sie auf die Möglichkeit aufmerksam geworden, das Blut aus der Nabelschnur Ihres Kindes aufzubewahren?

Darauf hat mich zuerst meine Hebamme aufmerksam gemacht. Bei einer Übungsstunde zur Geburtsvorbereitung hat sie das Thema angesprochen und mir erzählt, dass sie bereits bei anderen Müttern Nabelschnurblut entnommen hat. Wir haben uns dann länger darüber unterhalten. weiterlesen »

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