8. August 2011

Fünfte Nabelschnurblut-Einlagerung-Fam.VölkerMandy und Thomas Völker aus Oelsnitz im sächsischen Vogtland haben im Juli ihr fünftes Kind bekommen. Auch für die Kleinste haben sie – wie auch schon für die anderen vier Töchter – das Nabelschnurblut konservieren lassen. Vater Thomas spricht im Interview über das Leben zu siebt und ihre Gründe für die Nabelschnurblut-Einlagerungen. Für die Familie steht fest: Ein Urlaub oder ein großes Auto sind unwichtig im Vergleich zu einer lebenslangen Gesundheitsvorsorge für ihre Kinder. weiterlesen »


1. Juli 2011

Am 7. April 2011 erhielt Karina Müller* aus dem Vogtland am Klinikum Obergöltzsch in Rodewisch eine Infusion ihres eigenen Nabelschnurbluts. Infolge einer Hirnschädigung leidet die Dreijährige an Epilepsie und ist in ihrer Entwicklung verzögert. Karina ist das erste Kind in den Neuen Bundesländern, das mit ihren eigenen Nabelschnurblut-Stammzellen behandelt wurde. Die Stammzellen wurden ihr zum Zeitpunkt der Geburt als Gesundheitsvorsorge entnommen und bei einer Leipziger Nabelschnurblutbank. Diese organisierte auch den Transport der Stammzellen in die Klinik und die Aufbereitung der Zellen vor Ort. Im Interview schildert Mutter Andrea Müller* ihre Erfahrungen.
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28. Juli 2010

Familie Hüffer hat Nabelschnurblut eingelagertFamilie Hüffer aus Isselburg bei Essen hatte kürzlich doppelten Grund zur Freude: Vor kurzem kam ihr jüngstes Familienmitglied Jerome zur Welt und noch dazu war er ein Jubiläumskind. Denn sein Nabelschnurblut war das 70.000ste, das bei der Stammzellbank Vita 34 eingelagert wurde. Unsere Redaktion hat mit der Familie gesprochen.

Sie haben insgesamt bereits vier Kinder, aber Sie haben bisher nur für Ihren jüngsten Sohn Jerome Nabelschnurblut eingelagert. Gibt es dafür einen bestimmten Grund?

Ja, das ist richtig. Der Grund dafür ist, dass wir, als unsere älteren Kinder geboren wurden, noch nichts von dieser Möglichkeit wussten. Wenn wir die Informationen von heute bereits vor 15 Jahren gehabt hätten, dann hätten wir das Nabelschnurblut all unserer Kinder aufgehoben und eingelagert. weiterlesen »


23. Oktober 2009
Stammzellen sind vielseitig einsetzbar20.10.2009

Brad Guilkey ist mit einer schweren Krankheit auf die Welt gekommen, dem so genannten Treacher-Collins-Syndrom. Hierbei handelt es sich um eine genetisch bedingte Erbkrankheit, die unter anderem durch Gesichtsfehlbildungen wie dem Fehlen oder der Missbildung von Jochbein, den Ohren, der Gaumenspalte oder dem Kinn gekennzeichnet ist. Bei dem fünfzehnjährigen Brad fehlte der Wangenknochen. Dies war natürlich für den Jungen im höchsten Maße gefährlich.Bereits ein Treffer eines Balls im Gesicht hätte zur Folge haben können, dass die Augäpfel schwer beschädigt, wenn nicht sogar völlig zerschmettert würden

Nun haben sich Ärzte am Cincinnati-Kinderkrankenhaus im US-Staat Ohio des Jungen angenommen und ihn mit einer einmaligen Stammzell-OP behandelt. Neben der herkömmlichen Operation, bei der ein Spenderknochen transplantiert wird, wurden Brad Guilkey eigene Stammzellen in das Mark injiziert. weiterlesen »


3. Juli 2009

sodian-bild-portrait-182Das aus dem Nabelschnurblut gewonnene Zellmaterial spielt für die regenerative Medizin eine immer größere Rolle. In der Herzchirurgie beispielsweise wird intensiv mit Stammzellen geforscht, um neue Möglichkeiten der Behandlung bei schweren Herzkrankheiten zu finden. Ziel der Wissenschaftler ist es, die Zahl der risikoreichen Operationen zu verringern  und letztlich einmal ganz vermeiden zu können.

Besonders wichtig ist es, Behandlungsalternativen für Kinder mit schweren Herzfehlern zu finden. Das Problem momentan ist, dass bei Kindern, anders als bei älteren Patienten, beispielsweise keine Herzklappen aus tierischem Gewebe eingesetzt werden können. Während derartige Herzklappen bei älteren Menschen routinemäßig implantiert werden können, degeneriert bei Kindern das Implantat deutlich schneller und ist nach wenigen Monaten, wenn nicht sogar Wochen nicht mehr funktionstüchtig. weiterlesen »


19. Juni 2009

felix-rauenFamilie Rauen aus Merzkirchen hat das Nabelschnurblut ihres Sohnes Felix aufbewahrt. Im Interview erklärt Silvia Rauen, die Mutter des heute Dreijährigen, warum sie und ihr Mann sich zu diesem Schritt entschlossen haben. Außerdem erzählt sie, welche Fortschritte sie sich von der Forschung mit Nabelschnurblut-Stammzellen erhoffen.

Was für ein Gefühl ist es für Sie, Mutter zu sein, und wie empfanden Sie die ersten Tage mit Ihrem Kind?

Es ist schön – rundum schön. Die ersten Tage waren sehr aufregend, denn plötzlich Mutter zu sein, ist eine große Umstellung – aber eine angenehme. weiterlesen »


12. Juni 2009

Philipps Nabelschnurblut wird gelagert, falls er es einmal benötigt.Heidi Rapp aus Albstadt möchte so gut wie möglich für ihren Sohn Philipp vorsorgen. Deshalb hat sie das Nabelschnurblut des Jungen, der heute sechs Jahre alt ist, aufbewahrt. Im Gespräch erzählt sie, was diese Entscheidung für sie bedeutet und wie sie über die Möglichkeit denkt, das Blut zu spenden.

Was hat die Entscheidung, das Blut aus Philipps Nabelschnur einzulagern, für Sie bedeutet?

Ich habe auf diese Weise für den Notfall vorgesorgt. Im unwahrscheinlichen Fall, dass meinem Sohn etwas passiert und dass ihm dadurch geholfen werden kann, dass man auf sein Nabelschnurblut zurückgreift, soll es vorhanden sein. Ich wollte ganz einfach mein Möglichstes tun, um mein Kind abzusichern. weiterlesen »


2. Juni 2009

kind-leukamieStammzellen aus Nabelschnurblut werden seit Ende der 1980er zur Behandlung vieler Krankheiten eingesetzt. Zu diesen gehören unter anderem verschiedene Krebsvarianten und Bluterkrankungen. Nachdem im letzten Beitrag dieser Reihe die Fanconi-Anämie vorgestellt wurde, soll nun mit Leukämie eine weitere Krankheit beschrieben werden, die sich mit Stammzellen aus Nabelschnurblut behandelt lässt und an der jährlich etwa 1.800 Kinder in Deutschland erkranken.

Leukämie ist eine Erkrankung des blutbildenden Systems, um genau zu sein, handelt es sich um eine spezielle Form von Blutkrebs. Sie wurde bereits 1845 von Rudolf Virchow beschrieben. Leukämien bilden unter anderem verstärkt weiße Blutkörperchen in funktionsuntüchtigen Vorstufen aus. Weiße Blutkörper sind normalerweise für die Immunabwehr verantwortlich. Doch diese defekten Zellen breiten sich im Knochenmark aus und verdrängen dort die übliche Blutbildung. Mit anderen Worten, die Leukämiezellen führen zu einer Verringerung der normalen Blutbestandteile und beeinträchtigen auf diese Weise die Funktionen des Blutes, wie zum Beispiel den Transport von Sauerstoff oder eben die Immunabwehr. weiterlesen »


26. Mai 2009

kindStammzellen aus Nabelschnurblut wurden 1988 zum ersten Mal zur Behandlung einer Krankheit eingesetzt. Damals konnte ein sechsjähriger Junge geheilt werden, der an der Fanconi-Anämie erkrankt war. Die Stammzellen wurden aus dem Nabelschnurblut seiner Schwester gewonnen. Heute können über 40 Krankheiten auf diese Weise behandelt werden. Das sind zumeist verschiedene Formen von Krebs oder Erkrankungen von Knochenmark und Blut. Die Fortschritte in der Regenerativen Medizin nehmen stetig zu. Experten gehen davon aus, dass künftig mehr als 100 Krankheiten mit den aus Nabelschnurblut gewonnenen Stammzellen behandelt werden können. In einer Beitragsreihe wollen wir hier die wichtigsten dieser Krankheiten beschreiben. weiterlesen »


19. Mai 2009

Ahoi Käptn! Das Nabelschnurblut ist auch sicher verankert.Etwas in der Hinterhand zu haben, das war für Anna-Maria Schneider und ihren Mann Uwe Schneider der Grund, das Nabelschnurblut ihres Sohnes einlagern zu lassen. Dabei setzte die Familie auf Informationen und den Rat von Ärzten – schließlich war die Stammzellforschung vor vier Jahren noch nicht an den heutigen Ergebnissen zu messen. Ein Blick hinter die Kulissen einer Nabelschnurblutbank hat Anna-Maria Schneider schlussendlich komplett überzeugt. Ihr Resümee: ”Ich würde es auch bei meinem zweiten Kind wieder tun.”

Warum haben sie sich dafür entschieden, das Nabelschnurblut Ihres Kindes einzulagern?
Nun, mein Mann und ich haben beschlossen, das Nabelschnurblut aufzubewahren, um unserem Kind im Notfall alle medizinischen Möglichkeiten offen zu halten. Natürlich hoffen wir, dass dieser Fall nie eintritt. weiterlesen »

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