Michael Hartmann und seine Frau Tanja haben für ihre drei Kinder das Nabelschnurblut einlagern lassen. Aufgrund der frühen Geburten enthielt das Nabelschnurblut der ersten beiden Kinder relativ wenig Stammzellen. Doch die Familie hofft auf die Forschung und darauf, dass die Stammzellen in der Zukunft vermehrt werden können. Nun steht bald die Geburt des vierten Kindes an. Für die Familie stand sofort fest: sie möchten auch dieses Mal die Möglichkeit nutzen, das Nabelschnurblut aufzubewahren.
Marlon Mensing aus Gronau-Epe ist ein Jahr alt. Seine Eltern haben sein Nabelschnurblut bei der Geburt aufbewahrt, um für die Zukunft ihres Kindes vorzusorgen. Das hat auch die Krankenkasse befürwortet, wie die Mutter, Doris Kreimer-Mensing, im Interview berichtet. Außerdem beschreibt sie die positiven Reaktionen auf die Nabelschnurblut-Einlagerung aus ihrem Bekanntenkreis.
Wie sind Sie mit dem Thema Nabelschnurblut in Berührung gekommen – wann haben Sie erstmals von der Möglichkeit erfahren, es aufzubewahren?
Mein Mann und ich sind beide durch Werbeanzeigen in Apothekenzeitschriften darauf aufmerksam geworden. Außerdem fanden wir dort einen Bericht über die Einlagerung von Nabelschnurblut. Ungefähr zur Halbzeit der Schwangerschaft haben wir uns verstärkt mit dem Thema beschäftigt und weitere Informationen über das Internet eingeholt. Ich habe auch mit zwei Ärzten gesprochen – mit meinem Frauenarzt sowie dem Leiter der Klinik, in der ich entbunden habe. Beide haben die Entnahme sehr befürwortet. weiterlesen »

Dr. Andreas Ottlik klärt als Frauenarzt werdende Mütter zum Thema Einlagerung von Nabelschnurblut auf. Warum ihm dieses Thema am Herzen liegt und welche Ratschläge er den Müttern mit auf den Weg gibt, erklärt der Arzt aus Oschatz im Interview. Sein Fazit zur Aufbewahrung von Nabelschnurblut: ”Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich es tun!”
Was motiviert Sie, werdende Mütter aufzuklären?
Gerade Schwangere sind sensibel und empfänglich, was die Gesundheit Ihres Kindes angeht. Sie sollten daher objektiv über Vorsorgemöglichkeiten informiert werden. Die Einlagerung von Nabelschnurblut ist eine moderne Option für die Zukunft und sollte in der Beratung angesprochen werden. weiterlesen »


