24. Juli 2009

emely-sophie-gosmann-11Erfahren Sie nun im zweiten Teil des Interviews mit Mirko Wolf, Vater der vierjährigen Emely Sophie, warum er gemeinsam mit seiner Frau sich dafür entschied, dass Nabelschnurblut ihrer Tochter einlagern zu lassen und welche Hoffnungen sie damit verbinden.

Hatte es auch einen familiären Hintergrund, dass Sie das Nabelschnurblut einlagern ließen?

Meine Mutter hatte – noch zu DDR-Zeiten – Lungenkrebs, und ihr musste die Hälfte der Lunge entfernt werden. Ich hoffe, dass die Forschung eines Tages auch in solchen Fällen mit Stammzellen etwas ausrichten kann. weiterlesen »


30. Juni 2009

Michael schrieb zum Artikel: ”Nabelschnurblut einzulagern, ist eine Vorsorge für die Zukunft”

“Das ist doch alles Quatsch mit dem Nabelschnurblut. Nur Geschäftemacherei. Wer fällt denn auf sowas rein? Siehe: http://www.stern.de/wissenschaft/medizin/:Nabelschnurblut-Gesch%E4ft-Angst/580360.html”

Vielen Dank für Ihren Kommentar. Ihre Grundaussage ist ja recht deutlich. Doch wenn Ihre einzige Informationsquelle dieser beinah zweieinhalb Jahre alte Beitrag aus dem Stern ist, verkennen Sie zweierlei.

Zum einen ist die Stammzellforschung eine vergleichsweise junge Wissenschaft. Natürlich wird in den Anfängen eines neuen Forschungsfeldes zunächst mit Theorien gearbeitet und da zeigen erst die kommenden Jahre, wie sich diese Theorien in der Praxis umsetzen lassen. Und ja, vieles ist noch im experimentellen Stadium. Warum diskreditieren Sie aber all jene Eltern, die auf diese Form der Prävention bauen? Glauben Sie nicht, dass werdende Eltern mündig genug sind, eine gute Entscheidung zu treffen? Wie viele Beispiele zeigen, wie schnell sich Forschungserfolge einstellen können und vorher für unmöglich Gehaltenes plötzlich Realität wird? Blicken wir auf die letzten Jahre zurück, lassen sich immer mehr Beispiele finden, in denen körpereigene Stammzellen, die aus dem Nabelschnurblut gewonnen wurden, zur erfolgreichen Heilung des Patienten eingesetzt wurden. So werden körpereigene Stammzellen aus Nabelschnurblut in den USA schon seit zwei Jahren erfolgreich zur Heilung von frühkindlichen Hirnschäden und zerebraler Kinderlähmung eingesetzt. weiterlesen »


2. März 2009

Werdende Mütter können durch die Einlagerung des Nabelschnurblutes eine wichtige Weiche für die Gesundheitsvorsorge ihres Kindes stellen. Diese Tatsache wird auch von der Debeka Krankenversicherung unterstützt. Deshalb klärt sie ihre Versicherten umfassend über das Thema auf und fördert die Konservierung von Nabelschnurblut. Karl-Josef Maiwald Abteilungsleiter bei der Krankenkasse erläutert im Interview mit den Redakteuren der Internetseite www.nabelschnurblut-experten.de, wie es dazu kam und wie wichtig ihm Gesundheitsvorsorge ist. Hier können Sie das Interview nachlesen.


17. Oktober 2008

Maria-Elisabeth Lange-Ernst ist Pressesprecherin des Berufsverbandes der Frauenärzte und erfahrene Medizinjournalistin. Sie setzt sich dafür ein, dass die Menschen über Stammzellforschung und ihre Möglichkeiten aufgeklärt werden. Dabei legt sie besonderen Wert auf die Tatsache, dass Stammzelleinlagerung aus Nabelschnurblut nichts mit den ethisch bedenklichen embryonalen Stammzellen zu tun haben. Außerdem kritisiert sie, dass sich noch nicht genügend Mediziner mit dem Potential von Nabelschnurblut auseinander gesetzt haben. Das gesamte Interview finden Sie hier.

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