29.01.2010
Mütter und Väter, die sich bisher zur Einlagerung des Nabelschnurblutes ihres Neugeborenen entschieden haben, taten dies im sicheren Gefühl, dass die Wissenschaft in den nächsten Jahren Fortschritte auf dem Gebiet machen würde und die Zahl der Anwendungsmöglichkeiten sich weiter erhöhen wird. Das Nabelschnurblut stellt für sie eine Lebensversicherung für ihr Kind dar. Auch wenn die Zahl der Krankheiten, die mit den Stammzellen aus Nabelschnurblut therapiert werden können, anfänglich noch relativ gering war, vertrauten sie auf Potenziale dieser besonderen Zellen. Ausschlaggebend für die Entscheidung zur Einlagerung war zudem das Wissen, das man dies nicht zu einem späteren Zeitpunkt nachholen könne. So ließen sich die Eltern auch nicht von der Kritik der Medien abschrecken, die speziell die private Einlagerung populistisch als Geschäft mit Angst verschrien. Die Erfolge der letzten Jahre, sowohl in medizinischer Anwendung der Stammzellen als auch in der Forschung geben den Eltern recht, die bereits vor Jahren das Nabelschnurblut ihrer Kinder einlagern ließen beziehungsweise dieses spendeten. Und so ist nun auch immer mehr ein Wandel in der Berichterstattung der Medien zu verzeichnen. Erst am vergangenen Sonntag lief im Deutschlandradio ein redaktioneller Beitrag, der sich mit Nabelschnurblut beschäftigt hat. weiterlesen »

