15.09.2009
Ein dreijähriges Kind hatte infolge eines Herzstillstandes einen Hirnschaden erlitten und war daraufhin erblindet und ins Wachkoma gefallen. Dank einer Therapie mit Stammzellen aus Nabelschnurblut kann es nur kanpp acht Monate nach der Behandlung wieder sehen und beginnt nun langsam auch zu sprechen.
Das Kind wurde von einem Bochumer Ärzteteam behandelt, das neue Therapien mit Stammzellen aus Nabelschnurblut erforscht. weiterlesen »
25.08.2009
In der Ausgabe 7 der Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedizin ”Der Kinder- und Jugendarzt” findet sich ein interessanter Beitrag von Dr. Thomas Lücke, der sich mit dem Thema Stammzelltransplantation bei angeborenen Stoffwechselerkrankungen befasst. Das Ziel des Autor ist es, diese metabolischen Erkrankungen, wie man die Stoffwechselerkrankungen auch nennt, hinsichtlich der Stammzelltransplantation in einen sinnvollen medizinischen Zusammenhang zu stellen. Interessant ist dies unter anderem auch deshalb, weil Dr. Lücke in seinem Resümee die Fortschritte der Stammzelltransplantation und somit auch die Potenziale von Nabelschnurblut anspricht. weiterlesen »
19.08.2009
Stammzellen aus Nabelschnurblut können in der gesteuerten Gewebegeneration eingesetzt werden. Hierbei wird eine Matrix aus Kollagen gezüchtet, die die Trägersubstanz für Zellen bilden, mit deren Hilfe neues Gewebe entsteht. Diese Matrix sieht in etwa so aus wie ein weißer Mini-Schwamm, der sehr weich ist und sich mit den Fingern eindrücken lässt. Diese Kollagen-Matrix kann überall dort eingesetzt werden, wo körpereigener Knorpel zerstört wurde beziehungsweise gänzlich fehlt. Schmerzhafte Knorpelschäden an Kniegelenken können auf diese Art beispielsweise behandelt werden. weiterlesen »
04.08.2009
Nachdem bereits im Januar ein dreijähriges Kind erfolgreich mit den aus dem eigenen Nabelschnurblut gewonnenen Stammzellen behandelt wurde, ist nun der zweite Anwendungsfall von Nabelschnurblut in der Bochumer Ruhr-Universität erfolgt. Am 16. Juli wurde bei einem drei Monate alten Kind die Stammzelltherapie angewendet. Der kleine Patient leidet an einem, durch eine Hirnhautentzündung hervorgerufenen, Hirnschaden. Nun hoffen die behandelnden Ärzte, dass der Genesungsprozess in gleicher Weise erfolgreich ist, wie bei dem im Januar behandelten Kind. Dieses war nach einem Herzstillstand unter anderem erblindet und konnte nur jammernde Geräusche von sich geben. Heute sind die Nervenfunktionen weitestgehend hergestellt und das Kind hat sein Sehvermögen wiedererlangt. Zudem hat es nun mit dem Sprechen begonnen. weiterlesen »


