little-baby-feetSonja Eichhorn* ist drei Jahre alt und leidet an jugendlichem Diabetes. Im Februar 2008 stellten die Ärzte bei Sonja Typ-1-Diabetes fest, eine Form der Zuckerkrankheit, die schon Kinder und Jugendliche treffen kann. Für ihre Eltern Susanne und Matthias* ein Schock. Doch Sonja kann nun als erste Patientin in Deutschland von einer neuen Therapiemethode mit ihrem eigenen Nabelschnurblut profitieren. Denn ihre Eltern Susanne und Matthias haben sich für die Teilnahme an einer neuen Diabetes-Studie an der TU München entschieden, bei der das eigene Nabelschnurblut im Kampf gegen die Krankheit eingesetzt wird. Wir haben kurz mit Susanne Eichhorn gesprochen.

Warum haben Sie das Nabelschnurblut für Ihre Tochter eingelagert?

Die Nabelschnurblut-Einlagerung haben wir in der Hoffnung vorgenommen, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt aufgrund des medizinischen Fortschritts für unsere Tochter oder für andere Familienmitglieder von Vorteil sein könnte. Eine Diabetes-Erkrankung war für uns zu der Zeit nicht abzusehen, wir hatten auch bisher in der Familie keinerlei Vorerkrankungen. weiterlesen »


"Nabelschnurblut ist ein wertvolles Gut"15.09.2009

Ein dreijähriges Kind hatte infolge eines Herzstillstandes einen Hirnschaden erlitten und war daraufhin erblindet und ins Wachkoma gefallen. Dank einer Therapie mit Stammzellen aus Nabelschnurblut kann es nur kanpp acht Monate nach der Behandlung wieder sehen und beginnt nun langsam auch zu sprechen.

Das Kind wurde von einem Bochumer Ärzteteam behandelt, das neue Therapien mit Stammzellen aus Nabelschnurblut erforscht. weiterlesen »


2508sxc-kind-tauben25.08.2009

In der Ausgabe 7 der Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedizin ”Der Kinder- und Jugendarzt” findet sich ein interessanter Beitrag von Dr. Thomas Lücke, der sich mit dem Thema Stammzelltransplantation bei angeborenen Stoffwechselerkrankungen befasst. Das Ziel des Autor ist es, diese metabolischen Erkrankungen, wie man die Stoffwechselerkrankungen auch nennt, hinsichtlich der Stammzelltransplantation in einen sinnvollen medizinischen Zusammenhang zu stellen. Interessant ist dies unter anderem auch deshalb, weil Dr. Lücke in seinem Resümee die Fortschritte der Stammzelltransplantation und somit auch die Potenziale von Nabelschnurblut anspricht. weiterlesen »


1808-sxchu-mum219.08.2009

Stammzellen aus Nabelschnurblut können in der gesteuerten Gewebegeneration eingesetzt werden. Hierbei wird eine Matrix aus Kollagen gezüchtet, die die Trägersubstanz für Zellen bilden, mit deren Hilfe neues Gewebe entsteht. Diese Matrix sieht in etwa so aus wie ein weißer Mini-Schwamm, der sehr weich ist und sich mit den Fingern eindrücken lässt. Diese Kollagen-Matrix kann überall dort eingesetzt werden, wo körpereigener Knorpel zerstört wurde beziehungsweise gänzlich fehlt. Schmerzhafte Knorpelschäden an Kniegelenken können auf diese Art beispielsweise behandelt werden. weiterlesen »


Es gibt immer mehr positive Anwendungsfälle von Nabelschnurblut04.08.2009

Nachdem bereits im Januar ein dreijähriges Kind erfolgreich mit den aus dem eigenen Nabelschnurblut gewonnenen Stammzellen behandelt wurde, ist nun der zweite Anwendungsfall von Nabelschnurblut in der Bochumer Ruhr-Universität erfolgt. Am 16. Juli wurde bei einem drei Monate alten Kind die Stammzelltherapie angewendet. Der kleine Patient leidet an einem, durch eine Hirnhautentzündung hervorgerufenen, Hirnschaden. Nun hoffen die behandelnden Ärzte, dass der Genesungsprozess in gleicher Weise erfolgreich ist, wie bei dem im Januar behandelten Kind. Dieses war nach einem Herzstillstand unter anderem erblindet und konnte nur jammernde Geräusche von sich geben. Heute sind die Nervenfunktionen weitestgehend hergestellt und das Kind hat sein Sehvermögen wiedererlangt. Zudem hat es nun mit dem Sprechen begonnen. weiterlesen »