Sie haben von Freunden, Ihrem Frauenarzt oder über die Medien gehört, dass es die Möglichkeit gibt, das Nabelschnurblut Ihres Kindes einlagern zu lassen? Nun suchen Sie nach Informationen zu diesem Thema?
Dann sind Sie hier genau richtig! Auf nabelschnurblut4you.de finden Sie Tipps von Experten, Hintergrundinformationen und Anwendungsbeispiele, die Ihnen das Thema “Einlagerung von Nabelschnurblut” etwas näher bringen sollen. Außerdem können Sie lesen, was Eltern zu berichten haben, die sich für eine Einlagerung entschieden haben.
Familie Hüffer aus Isselburg bei Essen hatte kürzlich doppelten Grund zur Freude: Vor kurzem kam ihr jüngstes Familienmitglied Jerome zur Welt und noch dazu war er ein Jubiläumskind. Denn sein Nabelschnurblut war das 70.000ste, das bei der Stammzellbank Vita 34 eingelagert wurde. weiterlesen »
23.03.2010
Eine Gruppe von US-amerikanischen Medizinern unter der Leitung von Dr. Kathleen Collins hat jetzt entdeckt, dass HI-Viren in der Lage sind, im Knochenmark eine medikamentöse Behandlung unversehrt zu überstehen. Die bisher gültige Ansicht, Knochenmark könne nicht vom AIDS-Erreger angegriffen werden, ist damit entkräftet, wie die Zeitschrift “bild der wissenschaft” berichtete.
Die Ärztin Dr. Kathleen Collins und ihre Mitarbeiter von der Universität Michigan erkannten bei der Überprüfung von Knochenmark von HIV-Patienten, dass sich die Erreger nach dem Abbruch einer virenbekämpfenden Behandlung abermals vermehrten. Die Zellen im Knochenmark gelten in der Medizin somit als latent infizierte Zellen. Diese sind besonders langlebig und vermehren sich mit zeitlicher Verzögerung. Deshalb können sich Erreger wie das HI-Virus verstecken und aufgrund ihrer Unauffindbarkeit eine medikamentöse Behandlung überstehen.
Die neugewonnenen Forschungserkenntnisse begrenzen die unproblematische Anwendung von Knochenmark als Ursprung von Stammzellen. Die Gewinnung von Stammzellen aus Nabelschnurblut erscheint dabei natürlich vorteilhafter. Das Baby einer HIV-positiven Mutter ist aufgrund der virenhemmenden Eigenschaft der mütterlichen Plazenta nicht ebenfalls HIV-positiv. weiterlesen »
12.03.2010
Wie die Münsterland Zeitung am 5. März 2010 berichtete, konnte das Nabelschnurblut eines Neugeborenen aus Ahaus einem an Leukämie erkrankten Patienten das Leben retten. Diese Nachricht erhielt das Krankenhaus St. Marien in Ahaus von der Nabelschnurblutbank des Heinrich-Heine-Universitätsklinikums in Düsseldorf. Allerdings wurde bisher nicht bekannt, von wem die Spende kam.
Gut zwei Jahre besteht in der geburtshilflichen Abteilung des Krankenhauses für die werdenden Eltern die Möglichkeit, das Nabelschnurblut ihres Kindes einlagern zu lassen – sei es für private Zwecke oder eben, wie im oben bereits genannten Fall, als Spende. weiterlesen »
Sonja Eichhorn* ist drei Jahre alt und die erste Patientin, die im Rahmen der Studie zu Typ-1-Diabetes an der TU München behandelt wurde. Im Februar 2008 war die Erkrankung bei ihr festgestellt worden. Die Eltern Susanne und Michael haben bei ihrer Geburt im März 2006 vorsorglich Nabelschnurblut einlagern lassen. Wir haben mit ihnen über die Hintergründe gesprochen.
Warum haben Sie das Nabelschnurblut für Ihre Tochter eingelagert?
Die Einlagerung haben wir in der Hoffnung vorgenommen, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt aufgrund des medizinischen Fortschritts für unsere Tochter oder für andere Familienmitglieder von Vorteil sein könnte. Eine Diabetes-Erkrankung war für uns zu der Zeit nicht abzusehen, wir hatten auch bisher in der Familie keinerlei Vorerkrankungen. weiterlesen »
26.02.2010
In der Zeit der Schwangerschaft wollen werdende Eltern natürlich so viel wie möglich an Informationen rund um die Geburt des Kindes erhalten. Wie muss ich mich ernähren? Und welche Maßnahmen ergreifen, damit mein Kind gesund zur Welt kommen kann? Welche Vorsorgen muss ich treffen? Zur Beantwortung dieser und zahlreicher anderer Fragen dienen unter anderem die verschiedenen Schwangerschafts-, Baby- und Elternzeitschriften. Ein großes Thema ist dabei die Gesundheitsvorsorge und damit auch die Beschäftigung mit den Potenzialen von Nabelschnurblut. Insbesondere durch die Erfolge der letzten Jahre, die auf diesem Gebiet durch Medizin und Forschung errungen werden konnten, ist die Thematik Nabelschnurblut immer mehr in das Bewusstsein werdender Eltern gerückt. Dementsprechend größer wird nun auch das Interesse an Information. weiterlesen »
S. Fassbender aus Köln hat sich aller Widerstände zum Trotz für eine Nabelschnurbluteinlagerung für ihre Tochter Anna entschieden. 2001 war sie damit eine der ersten, die diese Möglichkeit der Gesundheitsvorsorge nutzten. In ihrer Entscheidung geholfen haben ihr vor allem Gespräche mit Freunden in Hong Kong, wo die Aufbewahrung des Nabelschnurbluts nahezu Routine ist.
Frau Fassbender, Ihre Tochter ist jetzt fast neun Jahre alt. 2001 war die Möglichkeit, das Nabelschnurblut einzulagern noch relativ unbekannt. Wie sind Sie denn damals darauf aufmerksam geworden?
Die Nabelschnurbluteinlagerung hat mir eine Apothekerin empfohlen. Ich war damals eher zufällig in der Apotheke und als sie sah, dass ich schwanger bin, hat sie mir einen Artikel kopiert und mit nach Hause gegeben. Ich fand das Thema sofort interessant, habe mich näher darüber erkundigt und habe die Nabelschnurbluteinlagerung dann auch gemacht. weiterlesen »
22.01.2010
Dass Stammzellen aus Nabelschnurblut sehr viele Vorteile haben und daher für die regenerative Medizin immer mehr an Bedeutung gewinnen, ist bekannt. Ebenso ist man sich des Problems bewusst, dass die Menge an Stammzellen, die aus der Nabelschnur gewonnen werden, für die Behandlung eines erwachsenen Menschen häufig zu gering ist. Dieser Herausforderung hat sich ein Forscherteam des Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle gestellt. Den Wissenschaftlern um Irwin Bernstein ist es gelungen, im Labor die Anzahl der Stammzellen, die aus dem Nabelschnurblut gewonnen wurden, auf das Hundertfache zu vermehren. Dies bedeutet einen weiteren Durchbruch in der Nabelschnurblut-Forschung. “Wir haben gezeigt, dass man Stamm- und Vorläuferzellen im Labor vermehren kann, so dass daraus nach der Übertragung auf einen Patienten sehr schnell weiße Blutkörperchen und andere Bestandteile des Blutes hervorgehen können”, erklärt Colleen Delaney, Mitglied des Forschungsteams. weiterlesen »
18.12.2009
Die Anzahl der Diabeteserkrankungen, gerade bei Kindern ist in den letzten Jahren drastisch angestiegen. Diese Entwicklung ist aber bedrohlich. Die Wissenschaft ist seit Jahrzehnten auf der Suche nach den Ursachen dieser Autoimmunerkrankung. Bis heute können noch keine abschließenden Aussagen darüber getätigt werden, welche Faktoren letztlich zur Ausbildung dieser schweren Erkrankung verantwortlich sind. Auf einem Expertenportal, dass sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Nabelschnurblut befasst, ist nun ein Interview erschienen, dass diese Thematik behandelt. Prof. Dr. med. Anette-Gabriele Ziegler ist Expertin auf diesem Gebiet. Seit 25 Jahren befasst sich die Oberärztin der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Suchtmedizin am Städtischen Klinikum München-Schwabing intensiv mit der Diabetesforschung. weiterlesen »
Es ist immer eine sehr spannende Frage, wenn es darum geht zu erfahren, was mit dem Nabelschnurblut passiert, wenn es im Krankenhaus entnommen und zu einer Nabelschnurblutbank transportiert wird. Hilfreich sind dann immer Interviews, die denen, die sich für das Thema Nabelschnurblut interessieren, Hintergrundinformationen geben. Eine sich immer wieder stellende Frage ist zum Beispiel die Frage nach der Sicherheit der Kältetanks. Was passiert mit den Nabelschnurblut-Präparaten, wenn beispielsweise der Strom bei der Nabelschnurblutbank ausfällt, bei der die Eltern das Nabelschnurblut ihres Kindes aufbewahrt haben.
Auf nabelschnurblut-tv.de ist nun ein Interview weiterlesen »


