14. Oktober 2009
Die Wissenschaft gewinnt immer wieder neue Erkenntnisse zum Thema Nabelschnur13.10.2009

Die Erkenntnisse in der regenerativen Medizin, speziell die Erforschung über die Potenziale von Nabelschnurblut, schreitet immer weiter voran. Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) um Professor Dr. Martin Ulrich sind nun zu neuen Ergebnissen auf diesem Gebiet gelangt. Ihnen ist es gelungen, aus den Zellen des Nabelschnurblutes so genannte induzierte pluripotente Stammzellen (iPS-Zellen) herzustellen. Damit ist es nun möglich, spezielle Stammzellen aus dem Nabelschnurblut zu produzieren, die nahezu unbegrenzt zu vermehren sind. Eine Erkenntnis, die nicht hoch genug eingeschätzt werden kann, war doch die geringe Blutmenge eines der Probleme, die bisher die Anwendungsmöglichkeiten von Nabelschnurblut begrenzt haben. “Bisher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch Nutzen aus seinem eigenen aufbewahrten Nabelschnurblut zieht, extrem gering. Eingelagertes Nabelschnurblut wurde bisher vor allem zur Therapie von Leukämien verwendet.” Mit den Ergebnissen des Forscherteams besteht nun die berechtigte Hoffnung auf neue Einsatzgebiete von Nabelschnurblut und neue Therapien. weiterlesen »

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