9. Dezember 2009
09.12.2009

Angeborene Stoffwechselerkrankungen sind zwar selten – etwa eins von 8.000 Kindern erkrankt daran – für die betroffenen Kinder und deren Angehörigen sind sie aber sehr belastend. Eine neue Studie aus den USA will nun versuchen, den verantwortlichen Gendefekt noch vor der Geburt zu beheben. Dazu wird dem ungeborenen Kind von außen Nabelschnurblut eines Spenders in den Bauchraum gespritzt. Dieses bislang einzigartige Verfahren soll bis 2012 an 12 Babies untersucht werden. weiterlesen »


13. August 2008

Nabelschurblut - Dr. Volker RagoschProf. Dr. Volker Ragosch ist Gynäkologe an der Frauenklinik in Hamburg-Altona, wo die Nabelschurblutentnahme seit neun Jahren durchgeführt wird. Die erste Entnahme von Nabelschnurblut hat er als Vater bei der Geburt seiner eigenen Tochter persönlich vorgenommen. Im Interview erklärt er die Bedeutung der Nabelschnurblutentnahme.

Sie haben dabei geholfen, 15.000 Kinder auf die Welt zu bringen. Seit wann entnimmt Ihre Klinik Nabelschnurblut und wie viel Entnahmen waren es seither?
Ich bin seit 2002 in der Frauenklinik in Hamburg-Altona, das Blut aus der Nabelschnur wird bei uns aber schon seit 1999 entnommen. In den letzten Jahren konnten wir eine deutliche Steigerung erkennen. Denn das Thema Nabelschnurblut ist aktueller geworden. Im Moment nehmen wir das Blut bei ungefähr 100 Geburten im Jahr für private Banken ab. Insgesamt waren es seit Beginn der Entnahmen ungefähr 1.000. Für öffentliche Banken nehmen wir kein Blut aus der Nabelschnur ab, da es im ganzen norddeutschen Raum keinen Anbieter dafür gibt. weiterlesen »

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