Wieder ein Promi-Pärchen, dass öffentlich bekennt, Nabelschnurblut für seine Kinder eingelagert zu haben: Alessandra und Oliver Pocher, die am 25. September Eltern von Zwillingen wurden, haben das Nabelschnurblut ihrer Söhne zur Gesundheitsvorsorge bei einer Leipziger Nabelschnurblutbank aufbewahren lassen.
Mandy und Thomas Völker aus Oelsnitz im sächsischen Vogtland haben im Juli ihr fünftes Kind bekommen. Auch für die Kleinste haben sie – wie auch schon für die anderen vier Töchter – das Nabelschnurblut konservieren lassen. Vater Thomas spricht im Interview über das Leben zu siebt und ihre Gründe für die Nabelschnurblut-Einlagerungen. Für die Familie steht fest: Ein Urlaub oder ein großes Auto sind unwichtig im Vergleich zu einer lebenslangen Gesundheitsvorsorge für ihre Kinder. weiterlesen »
Familie Gadiah aus Bad Laasphe hat sich entschieden, das Nabelschnurblut ihres Babys bei der Geburt einlagern zu lassen. Heute ist ihr Kind, die kleine Indira (Foto), neun Jahre alt.
Familie Hüffer aus Isselburg bei Essen hatte kürzlich doppelten Grund zur Freude: Vor kurzem kam ihr jüngstes Familienmitglied Jerome zur Welt und noch dazu war er ein Jubiläumskind. Denn sein Nabelschnurblut war das 70.000ste, das bei der Stammzellbank Vita 34 eingelagert wurde. Unsere Redaktion hat mit der Familie gesprochen.
Sie haben insgesamt bereits vier Kinder, aber Sie haben bisher nur für Ihren jüngsten Sohn Jerome Nabelschnurblut eingelagert. Gibt es dafür einen bestimmten Grund?
Ja, das ist richtig. Der Grund dafür ist, dass wir, als unsere älteren Kinder geboren wurden, noch nichts von dieser Möglichkeit wussten. Wenn wir die Informationen von heute bereits vor 15 Jahren gehabt hätten, dann hätten wir das Nabelschnurblut all unserer Kinder aufgehoben und eingelagert. weiterlesen »
Dr. Michael Nix aus Göttingen entschied sich, für alle drei Kinder die Stammzellen aus dem Nabelschnurblut aufzubewahren. Er selbst ist von Beruf Zahnarzt, in seiner Praxis hat er im Rahmen der Behandlung von Zahnfleischerkrankungen während der Schwangerschaft häufig Kontakt zu werdenden Müttern und rät diesen zur Nabelschnurblutaufbewahrung. weiterlesen »
12.03.2010
Wie die Münsterland Zeitung am 5. März 2010 berichtete, konnte das Nabelschnurblut eines Neugeborenen aus Ahaus einem an Leukämie erkrankten Patienten das Leben retten. Diese Nachricht erhielt das Krankenhaus St. Marien in Ahaus von der Nabelschnurblutbank des Heinrich-Heine-Universitätsklinikums in Düsseldorf. Allerdings wurde bisher nicht bekannt, von wem die Spende kam.
Gut zwei Jahre besteht in der geburtshilflichen Abteilung des Krankenhauses für die werdenden Eltern die Möglichkeit, das Nabelschnurblut ihres Kindes einlagern zu lassen – sei es für private Zwecke oder eben, wie im oben bereits genannten Fall, als Spende. weiterlesen »
S. Fassbender aus Köln hat sich aller Widerstände zum Trotz für eine Nabelschnurbluteinlagerung für ihre Tochter Anna entschieden. 2001 war sie damit eine der ersten, die diese Möglichkeit der Gesundheitsvorsorge nutzten. In ihrer Entscheidung geholfen haben ihr vor allem Gespräche mit Freunden in Hong Kong, wo die Aufbewahrung des Nabelschnurbluts nahezu Routine ist.
Frau Fassbender, Ihre Tochter ist jetzt fast neun Jahre alt. 2001 war die Möglichkeit, das Nabelschnurblut einzulagern noch relativ unbekannt. Wie sind Sie denn damals darauf aufmerksam geworden?
Die Nabelschnurbluteinlagerung hat mir eine Apothekerin empfohlen. Ich war damals eher zufällig in der Apotheke und als sie sah, dass ich schwanger bin, hat sie mir einen Artikel kopiert und mit nach Hause gegeben. Ich fand das Thema sofort interessant, habe mich näher darüber erkundigt und habe die Nabelschnurbluteinlagerung dann auch gemacht. weiterlesen »
Ein befreundeter Mediziner erzählte Aurelias Familie von der Möglichkeit der Nabelschnurbluteinlagerung. Als die Kleine dann zur Welt kam, entschied sich die Familie dafür, das Blut ihrer Tochter einlagern zu lassen. Aurelias Vater berichtet im Interview über die Hintergründe.
Wie sind Sie auf die Möglichkeit aufmerksam geworden, Nabelschnurblut einlagern zu lassen?
Vor etwa fünf Jahren hörten wir das erste Mal etwas von dieser Möglichkeit, als uns ein befreundeter Arzt von der Nabelschnurbluteinlagerung und dem Nutzen der Stammzellen erzählte. Ein anderer Freund hatte das Nabelschnurblutes seines Kindes selbst auch einlagern lassen. Als meine Frau dann schwanger wurde, hatten wir das Thema noch im Hinterkopf und haben uns dann noch mal informiert. weiterlesen »
Das Nabelschnurblut des fünfjährigen Michael aus Althengstett wurde eingelagert, um für seine Gesundheit vorzusorgen. Seine Mutter erklärt im Interview, weshalb ihr dieser Schritt sehr wichtig war. Sie hatte ihr Krankenhaus dazu bewegen können, das Blut zu entnehmen, obwohl die Klinik diesen Service bis dahin gar nicht angeboten hatte.
Sie haben Michaels Nabelschnurblut bei der Geburt entnehmen lassen. Verlief dabei alles glatt, oder gab es irgendwelche Probleme?
Bei der Entnahme selbst nicht – aber es war schwierig, damals ein Krankenhaus zu finden, dass die Entnahme überhaupt durchführte. Nicht alle Kliniken waren zu diesem Zeitpunkt dazu bereit. Denn als mein Sohn geboren wurde, war das Verfahren noch nicht ganz so gängig wie heute. Gerade in jenem Krankenhaus, in dem ich entbunden hatte, galt die Entnahme des Blutes zunächst als nicht möglich. weiterlesen »
28.07.2009
Angeborene Herzfehler bei Neugeborenen stellen eine enorme Beeinträchtigung für die kleinen Patienten dar. Oftmals müssen die Betroffenen bereits im ersten Lebensjahr eine Operation über sich ergehen lassen und zumeist sind weitere Eingriffe notwendig. Dies stellt eine große Beeinträchtigung der Lebensqualität dar. Bei etwa zehn Prozent der mit Herzfehler geborenen Kinder handelt es sich um die Krankheit Fallot’sche Tetralogie. Hier ist insbesondere die rechte Herzkammer betroffen. Eine der Folgen dieser Krankheit ist, dass das Blut nicht in der Lage ist, genügend Sauerstoff aufzunehmen. Die bisher unumgängliche Operation ist jedoch keineswegs in der Lage, den Klappenfehler vollständig zu beheben.
Hoffnung auf eine neue Behandlungsmethode machen die Ergebnisse einer Studie, die Wissenschaftler der Klinik und Poliklinik für Herzchirurgie an der Universität Rostock nun im Fachblatt ”Cell Transplantation” veröffentlicht haben. weiterlesen »



