
Yovana Strogaris hat sich bei der Geburt ihrer Tochter, Luz Juana Vetter (2 Jahre, Foto), entschieden:
Das Nabelschnurblut wird aufbewahrt!
Und welche Schätze die Kleine wohl am Strand vergräbt…?
Erik Wellner
*08.10.05
Magdeburg
Eltern: Alice und Frank Wellner
Die Eltern des kleinen Erik haben sich vor seiner Geburt entschlossen, das Nabelschnurblut entnehmen und einlagern zu lassen. Nun wird es bei minus 196 Grad Celsius in einem Kyrotank sicher aufbewahrt. Auch wenn die Familie hofft und wünscht, dass das Nabelschnurblut niemals zum Einsatz kommen muss, so ist die Aufbewahrung doch eine gute Vorsorgemaßnahme.
Erfahren Sie nun im zweiten Teil des Interviews mit Mirko Wolf, Vater der vierjährigen Emely Sophie, warum er gemeinsam mit seiner Frau sich dafür entschied, dass Nabelschnurblut ihrer Tochter einlagern zu lassen und welche Hoffnungen sie damit verbinden.
Hatte es auch einen familiären Hintergrund, dass Sie das Nabelschnurblut einlagern ließen?
Meine Mutter hatte – noch zu DDR-Zeiten – Lungenkrebs, und ihr musste die Hälfte der Lunge entfernt werden. Ich hoffe, dass die Forschung eines Tages auch in solchen Fällen mit Stammzellen etwas ausrichten kann. weiterlesen »
21.07.2009
Die Regenerative Medizin und die Nabelschnurblutforschung können zunehmend größere Erfolge vorweisen können. Bereits heute werden bei etwa 70 Krankheiten, wie verschiedene Formen von Anämien und Krebs sowie bei genetischen Störungen und Organschäden, die aus dem Nabelschnurblut gewonnenen Stammzellen eingesetzt. Trotz dessen wird zum Beispiel in Europa noch 95 Prozent des Nabelschnurblutes nach der Geburt ungenutzt entsorgt. weiterlesen »
Familie Rauen aus Merzkirchen hat das Nabelschnurblut ihres Sohnes Felix aufbewahrt. Im Interview erklärt Silvia Rauen, die Mutter des heute Dreijährigen, warum sie und ihr Mann sich zu diesem Schritt entschlossen haben. Außerdem erzählt sie, welche Fortschritte sie sich von der Forschung mit Nabelschnurblut-Stammzellen erhoffen.
Was für ein Gefühl ist es für Sie, Mutter zu sein, und wie empfanden Sie die ersten Tage mit Ihrem Kind?
Es ist schön – rundum schön. Die ersten Tage waren sehr aufregend, denn plötzlich Mutter zu sein, ist eine große Umstellung – aber eine angenehme. weiterlesen »

Daniela Poppe aus Heubach hat das Nabelschnurblut ihrer kleinen Tochter Lina Maria aufbewahrt. Da hat die heute Zweijährige gut Lachen!
Romy und Steffen Grieske aus Bennewitz haben das Nabelschnurblut ihrer Tochter Elena, die heute fünf Jahre alt ist, aufbewahrt. Im Interview erklärt Steffen Grieske, wie es dazu kam und welche Erfahrungen die Eltern dabei gemacht haben.
Wie sind Sie auf die Einlagerung von Nabelschnurblut aufmerksam geworden und warum haben Sie sich schließlich dafür entschieden?
Aufmerksam geworden sind wir durch einen Flyer, den meine Frau beim Frauenarzt fand. Von diesem fühlte sie sich angesprochen und kam dann damit auf mich zu. Natürlich hatte ich dazu einige Fragen: Wie geschieht die Entnahme und was kann man mit dem eingelagerten Blut anfangen? Über diese Themen haben wir gesprochen, aber wir waren dann sehr schnell überzeugt, Elenas Nabelschnurblut aufzubewahren. Uns liegt es nämlich am Herzen, alles zu tun, was möglich ist, damit unser Kind gesund durchs Leben kommt. Daher galt für uns: Wenn es eine gute Möglichkeit zur Vorsorge gibt, dann sollten wir sie auch nutzen. Denn das kann unserer Tochter im Ernstfall einmal helfen. weiterlesen »
Stellen Sie sich vor, Sie bekommen ein Baby. Das Nabelschnurblut wollen Sie bei der Geburt entnehmen lassen, um für die Gesundheit des Kleinen vorzusorgen. Nun möchten Sie gern genau wissen, was weiter damit passiert. Sie möchten es aber nicht nur erzählt bekommen, sondern am liebsten selbst dabei zusehen, wie das Nabelschnurblut eingelagert wird. Kein Problem, denn in einer neuen Video-Reihe im Internet wird alles gezeigt. Die Lieferung, die Verarbeitung, die Kühlung – sehen Sie selbst, wie eine Nabelschnurblutbank arbeitet. Im ersten Film können Sie das Eintreffen des Paketes mit dem Blut aus der Nabelschnur und den Empfang durch das geschulte Personal verfolgen. Zum Video gehts hier.
Jasmin Breitkreutz aus Berlin hat das Nabelschnurblut ihres Sohnes Justin einlagern lassen. Besonders überzeugend fand sie die Möglichkeit, sich vor Ort in einer Nabelschnurblutbank von allen Arbeitsschritten persönlich ein Bild zu machen. Ihrer Meinung nach wissen noch immer zu wenige werdende Mütter über die Möglichkeit Bescheid, Nabelschnurblut entnehmen und einlagern zu lassen. Deshalb plädiert Jasmin Breitkreutz für mehr öffentlichen Diskurs zu diesem Thema.
Warum haben Sie sich für die Einlagerung des Blutes aus der Nabelschnur Ihres Sohnes entschieden?
Weil mein Mann und ich davon überzeugt sind, dass es eine sinnvolle Maßnahme ist. Es gibt sehr viele verschiedene Krankheiten und Behandlungsmöglichkeiten, von denen viele nicht ausreichend erforscht sind. Doch der wissenschaftliche Fortschritt steht nicht still. Ich kann heute noch nicht abschätzen, wozu die Medizin in einigen Jahren fähig ist. Deshalb möchte ich meinem Kind für die Zukunft alle Möglichkeiten offen halten. weiterlesen »
Familie Grützner hat 2007 Drillinge bekommen und sich für eine Einlagerung von Nabelschnurblut ihrer drei Kinder entschieden. Dabei spielten Religion und Fortschrittsglaube eine wichtige Rolle. Zum einen wird die Entnahme von Stammzellen aus der Nabelschnur von der katholischen Kirche als unbedenklich eingestuft, was für die Entscheidung der Familie ungemein wichtig war. Zum anderen haben sie sich für eine Einlagerung entschieden, obwohl die Menge an Nabelschnurblut nach heutigem Stand zu gering war. Die Grützners glauben fest an den Fortschritt in der Medizin, die Weiterentwicklung von Behandlungsmethoden und daran, dass auch kleine Mengen Nabelschnurblut in Zukunft das Leben ihrer Kinder retten könnte.
Warum haben Sie sich dazu entschieden, das Blut aus der Nabelschnur Ihrer Kinder einlagern zu lassen?
Wir sind uns sicher, dass der medizinische Fortschritt die Einlagerung letztendlich rechtfertigen wird. Es werden sich Behandlungsmethoden erschließen, die wir ohne das Blut nicht in Anspruch nehmen könnten. Zumal es aus ethisch-religiösen Gründen unbedenklich ist, Stammzellen daraus zu entnehmen und einzulagern. weiterlesen »


