26. August 2010

Nabelschnurblutbehandlung bei HirnschadenNoch vor einem halben Jahr litt Niklas wegen einer schweren Hirnschädigung an Entwicklungsverzögerungen. Heute integriert er sich im Kindergarten und möchte beim Spiel mit anderen Kindern mitmachen. Niklas’ Eltern entschieden sich für eine neuartige Behandlung mit seinen eigenen Nabelschnurblut-Stammzellen. Seitdem macht der Vierjährige offenbar große Fortschritte. weiterlesen »


23. Oktober 2009
Stammzellen sind vielseitig einsetzbar20.10.2009

Brad Guilkey ist mit einer schweren Krankheit auf die Welt gekommen, dem so genannten Treacher-Collins-Syndrom. Hierbei handelt es sich um eine genetisch bedingte Erbkrankheit, die unter anderem durch Gesichtsfehlbildungen wie dem Fehlen oder der Missbildung von Jochbein, den Ohren, der Gaumenspalte oder dem Kinn gekennzeichnet ist. Bei dem fünfzehnjährigen Brad fehlte der Wangenknochen. Dies war natürlich für den Jungen im höchsten Maße gefährlich.Bereits ein Treffer eines Balls im Gesicht hätte zur Folge haben können, dass die Augäpfel schwer beschädigt, wenn nicht sogar völlig zerschmettert würden

Nun haben sich Ärzte am Cincinnati-Kinderkrankenhaus im US-Staat Ohio des Jungen angenommen und ihn mit einer einmaligen Stammzell-OP behandelt. Neben der herkömmlichen Operation, bei der ein Spenderknochen transplantiert wird, wurden Brad Guilkey eigene Stammzellen in das Mark injiziert. weiterlesen »


14. Oktober 2009
Die Wissenschaft gewinnt immer wieder neue Erkenntnisse zum Thema Nabelschnur13.10.2009

Die Erkenntnisse in der regenerativen Medizin, speziell die Erforschung über die Potenziale von Nabelschnurblut, schreitet immer weiter voran. Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) um Professor Dr. Martin Ulrich sind nun zu neuen Ergebnissen auf diesem Gebiet gelangt. Ihnen ist es gelungen, aus den Zellen des Nabelschnurblutes so genannte induzierte pluripotente Stammzellen (iPS-Zellen) herzustellen. Damit ist es nun möglich, spezielle Stammzellen aus dem Nabelschnurblut zu produzieren, die nahezu unbegrenzt zu vermehren sind. Eine Erkenntnis, die nicht hoch genug eingeschätzt werden kann, war doch die geringe Blutmenge eines der Probleme, die bisher die Anwendungsmöglichkeiten von Nabelschnurblut begrenzt haben. “Bisher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch Nutzen aus seinem eigenen aufbewahrten Nabelschnurblut zieht, extrem gering. Eingelagertes Nabelschnurblut wurde bisher vor allem zur Therapie von Leukämien verwendet.” Mit den Ergebnissen des Forscherteams besteht nun die berechtigte Hoffnung auf neue Einsatzgebiete von Nabelschnurblut und neue Therapien. weiterlesen »


29. September 2009
29.09.2009

Aufgrund einer Sauerstoffunterversorgung bei der Geburt leidet der Sohn von Mark und Jinger Cain an zerebraler Kinderlähmung. Bis zu seinem vierten Lebensjahr konnte Dylan weder alleine laufen noch mehr als ein Dutzend Wörter sprechen. Er war auf ständige Betreuung angewiesen.

In diesem Jahr wurde Dylan dann für das Stammzellenforschungsprogramm der Duke University of Medicine in Durham, N.C. ausgewählt. Seitdem geht es ihm besser. Im Mai erhielt er eine Infusion mit Stammzellen seines eigenen Nabelschnurblutes und seither berichten seine Eltern von stetigen Fortschritten. “Seine kognitiven Fähigkeiten haben sich definitiv verbessert”, so Jinger Cain. Obwohl das Personal der Duke University die Eltern darauf einstimmte, dass im ersten halben bis einem Jahr keine merklichen Verbesserungen zu erwarten seien, verbesserte sich Dylans Verfassung zusehends. weiterlesen »


23. September 2009
Nabelschnurblut - Einsatz von zwei Präparaten verringert Rückfallrisiko bei Leukämie22.09.2009

Eine neue Untersuchung aus Amerika erweitert nun die Anwendungsmöglichkeiten von Nabelschnurblut. Die Mediziner der University of Minnesota (USA) kamen durch die Auswertung von Patientendaten zu dem Ergebnis, dass die Transplantation von zwei Präparaten, die von unterschiedlichen Spendern stammen, dass Risiko eines Rückfalls bei akuter Leukämie deutlich verringert. Von dieser Erkenntnis profitieren insbesondere ältere und gewichtigere Menschen. weiterlesen »


1. September 2009
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Eine weitere Erfolgsgeschichte des Nabelschnurblutes ist nun aus der Hanyang Universitätsklinik in Seoul zu berichten. Erstmals ist es einem Mediziner gelungen, mit Stammzellen aus Nabelschnurblut nicht nur die Symptome der äußerst seltenen Erbkrankheit zu beheben, sondern auch das betroffene Gen zu korrigieren. Der koreanische Forscher Young-Ho Lee nahm diesen Eingriff bei zwei jungen Patienten vor, bei denen das Wiskott-Aldrich-Syndrom kurz nach der Geburt festgestellt wurde. Da es sich hierbei um X-chromosomal rezessiv vererbte Erkrankung handelt, wurde hierbei Nabelschnurblut eines nicht mit den beiden Patienten verwandten Spenders eingesetzt. Obwohl eines beziehungsweise sogar zwei der sechs HLA-Gewebemerkmale nicht übereinstimmten, sind durch die Transplantation keine Abstoßungsreaktionen hervorgerufenen worden. Zurückzuführen ist dieser Umstand darauf, dass Nabelschnurblut äußerst verträglich ist. weiterlesen »


28. Juli 2009
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Angeborene Herzfehler bei Neugeborenen stellen eine enorme Beeinträchtigung für die kleinen Patienten dar. Oftmals müssen die Betroffenen bereits im ersten Lebensjahr eine Operation über sich ergehen lassen und zumeist sind weitere Eingriffe notwendig. Dies stellt eine große Beeinträchtigung der Lebensqualität dar. Bei etwa zehn Prozent der mit Herzfehler geborenen Kinder handelt es sich um die Krankheit Fallot’sche Tetralogie. Hier ist insbesondere die rechte Herzkammer betroffen. Eine der Folgen dieser Krankheit ist, dass das Blut nicht in der Lage ist, genügend Sauerstoff aufzunehmen. Die bisher unumgängliche Operation ist jedoch keineswegs in der Lage, den Klappenfehler vollständig zu beheben.

Hoffnung auf eine neue Behandlungsmethode machen die Ergebnisse einer Studie, die Wissenschaftler der Klinik und Poliklinik für Herzchirurgie an der Universität Rostock nun im Fachblatt ”Cell Transplantation” veröffentlicht haben. weiterlesen »


14. Juli 2009

schwangerschaft-s-d-syndrom2Wie wichtig es ist, das Nabelschnurblut bei der Geburt seines Kindes entnehmen und einlagern zu lassen, wird anhand eines Beispiels aus Israel deutlich. Es geht um einen Jungen, der an einer schweren und seltenen Erbkrankheit leidet – dem Shwachman-Diamond-Syndrom. Folgen dieser Krankheit sind neben einer verkürzten Lebenserwartung, ein höheres Risiko, an Leukämie zu erkranken sowie Minderwuchs und eine schwache Bauspeicheldrüse. Zur Behandlung der Krankheit kam eigentlich nur die Stammzelltherapie infrage. Allerdings wurde das Nabelschnurblut des Jungen bei seiner Geburt nicht eingelagert. Die Wahrscheinlichkeit einen passenden Spender zu finden, bei dem die genetischen Eigenschaftem mit denen des Jungen übereinstimmen, ist äußerst gering. weiterlesen »


9. Juni 2009

kind-fanconi-4youDas öffentliche Bewusstsein um die Chancen, die im Nabelschnurblut stecken, ist in Europa im Vergleich zu den USA oder Asien kaum ausgeprägt. Nabelschnurblut enthält die zur Behandlung von Krankheiten wie Krebs, Hirn- und Lungenschäden, Herzinfarkt oder Diabetes einsetzbaren adulten Stammzellen. Unmittelbar nach der Geburt kann das Blut aus der Nabelschnur entnommen und über Jahrzehnte konserviert werden. Die Entnahme des Nabelschnurblutes ist dabei ohne jedes Riskiko – weder für Mutter noch für Kind. Dennoch wird in Europa bei nicht einmal fünf Prozent aller Geburten das Nabelschnurblut entnommen. weiterlesen »


26. Mai 2009

kindStammzellen aus Nabelschnurblut wurden 1988 zum ersten Mal zur Behandlung einer Krankheit eingesetzt. Damals konnte ein sechsjähriger Junge geheilt werden, der an der Fanconi-Anämie erkrankt war. Die Stammzellen wurden aus dem Nabelschnurblut seiner Schwester gewonnen. Heute können über 40 Krankheiten auf diese Weise behandelt werden. Das sind zumeist verschiedene Formen von Krebs oder Erkrankungen von Knochenmark und Blut. Die Fortschritte in der Regenerativen Medizin nehmen stetig zu. Experten gehen davon aus, dass künftig mehr als 100 Krankheiten mit den aus Nabelschnurblut gewonnenen Stammzellen behandelt werden können. In einer Beitragsreihe wollen wir hier die wichtigsten dieser Krankheiten beschreiben. weiterlesen »

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