29.09.2009

Aufgrund einer Sauerstoffunterversorgung bei der Geburt leidet der Sohn von Mark und Jinger Cain an zerebraler Kinderlähmung. Bis zu seinem vierten Lebensjahr konnte Dylan weder alleine laufen noch mehr als ein Dutzend Wörter sprechen. Er war auf ständige Betreuung angewiesen.

In diesem Jahr wurde Dylan dann für das Stammzellenforschungsprogramm der Duke University of Medicine in Durham, N.C. ausgewählt. Seitdem geht es ihm besser. Im Mai erhielt er eine Infusion mit Stammzellen seines eigenen Nabelschnurblutes und seither berichten seine Eltern von stetigen Fortschritten. “Seine kognitiven Fähigkeiten haben sich definitiv verbessert”, so Jinger Cain. Obwohl das Personal der Duke University die Eltern darauf einstimmte, dass im ersten halben bis einem Jahr keine merklichen Verbesserungen zu erwarten seien, verbesserte sich Dylans Verfassung zusehends. “Dylan zog bisher sein rechtes Bein nach. Jetzt kann er darauf stehen und er bewegt es auch, wenn er läuft. Er hat definitiv Fortschritte gemacht. Vor ein paar Monaten brauchte er noch Hilfe beim Aufstehen, jetzt steht er selber auf. Hilfe braucht er nur noch beim Ausbalancieren.”

Einen Großteil seines bisherigen Lebens hat Dylan bisher in intensiven Therapien verbracht, die keine großeren Verbesserungen seiner Situation brachten. Doch dank der Einlagerung seines Nabelschnurblutes haben sich ihm nun aber völlig neue Möglichkeiten aufgetan. Die Teilnahme am Forschungsprogramm der Duke University war sein erster Schritt auf dem Weg zu einem möglichst normalen Leben. Doch diese Chance haben Dylan’s Eltern teuer bezahlen müssen. 19.000 Dollar kostete sie seine Behandlung. Möglich wurde seine Teilnahme deswegen nur aufgrund der Unterstützung vieler Gemeinschaftsmitglieder, die für ihn Geld gespendet haben.

Auch seine nächsten Therapieschritte werden wieder viel Geld verschlingen. 120 Sitzungen in einer Überdruckkabine sollen seine Gehirnzellen bald mit dem Sauerstoff versorgen, der ihm bei der Geburt verwehrt blieb. Bis dahin wird er sicherlich noch weitere Fortschritte machen, indem er weiterhin konstant seinen Wortschatz erweitert und auf diese Weise seinen Eltern bald nicht mehr nur mit einem Lächeln begrüßen kann.

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