Familie Rauen aus Merzkirchen hat das Nabelschnurblut ihres Sohnes Felix aufbewahrt. Im Interview erklärt Silvia Rauen, die Mutter des heute Dreijährigen, warum sie und ihr Mann sich zu diesem Schritt entschlossen haben. Außerdem erzählt sie, welche Fortschritte sie sich von der Forschung mit Nabelschnurblut-Stammzellen erhoffen.
Was für ein Gefühl ist es für Sie, Mutter zu sein, und wie empfanden Sie die ersten Tage mit Ihrem Kind?
Es ist schön – rundum schön. Die ersten Tage waren sehr aufregend, denn plötzlich Mutter zu sein, ist eine große Umstellung – aber eine angenehme.
Wie kam es dazu, dass Sie das Blut aus der Nabelschnur Ihres Sohnes einlagern ließen?
Von dieser Möglichkeit habe ich während meiner Schwangerschaft durch eine Zeitschrift, die beim Frauenarzt auslag, erfahren. Nachdem ich neugierig geworden war, habe ich bei einer privaten Nabelschnurblutbank weiteres Material angefordert. Anschließend habe ich das Thema mit meinem Mann besprochen. Wir entschieden uns dann gemeinsam dafür, das Nabelschnurblut unseres Kindes aufzubewahren und bestellten daraufhin das Entnahmeset.
Haben Sie auch mit Ihrem Arzt darüber gesprochen?
Ja, kurz vor der Geburt habe ich meinem Gynäkologen mitgeteilt, dass ich das Blut entnehmen lassen möchte und ihn gefragt, ob das bei ihm im Krankenhaus möglich ist. Er hat das nicht nur bestätigt, sondern auch insgesamt sehr positiv reagiert, da er die Einlagerung für sinnvoll hält.
Was hat die Entscheidung, das Nabelschnurblut einlagern zu lassen, für Sie bedeutet?
Für mich ist das wie eine Lebensversicherung für mein Kind. Es beruhigt mich, zu wissen, dass ich zur Vorsorge für Felix’ Gesundheit getan habe, was ich konnte.
Lesen Sie im zweiten Teil des Interviews mit Silvia Rauen, warum sich die Eltern für die Einlagerung des Nabelschnurblutes ihres Sohnes Felix entschieden haben und was sie werdenden Eltern raten.
Tags: Aufbewahrung, Einlagerung, Nabelschnurblut, Stammzellen
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