Silke Meschke ist Mutter von drei Kindern. Für die beiden jüngsten, Lea und Luisa, hat sie das Nabelschnurblut eingelagert. Bei Sohn Peter, der 1997 geboren wurde, gab es die Möglichkeit der Nabelschnurbluteinlagerung noch nicht – was Sohn und Mutter gleichermaßen bedauern.
Sie sind 2000 noch eine Art Vorreiterin in Sachen Nabelschnurbluteinlagerung gewesen. Wie sind Sie damals auf das Thema aufmerksam geworden?
Als ich mit Lea 2000 schwanger war, habe ich darüber in einer Zeitung gelesen. Ich habe bei einem Anbieter angerufen und mir dann Infomaterial zuschicken lassen. Ich habe mit meinem Mann alles genau durchgelesen, wir haben uns besprochen und dann gesagt ”das machen wir”.
Dann fiel die Entscheidung ja ziemlich schnell…
Ja, es war aber auch ziemlich knapp geworden. Ich war ja schon weit über die 20. Woche hinaus. Aber dann lief alles problemlos: Erst der Vertrag, dann kam auch schon das Päckchen fürs Krankenhaus. Als ich mich im Kreissaal angemeldet habe, habe ich schon gesagt, dass wir das Nabelschnurblut entnehmen lassen wollen. Weiterlesen…
18.12.2009
Die Anzahl der Diabeteserkrankungen, gerade bei Kindern ist in den letzten Jahren drastisch angestiegen. Diese Entwicklung ist aber bedrohlich. Die Wissenschaft ist seit Jahrzehnten auf der Suche nach den Ursachen dieser Autoimmunerkrankung. Bis heute können noch keine abschließenden Aussagen darüber getätigt werden, welche Faktoren letztlich zur Ausbildung dieser schweren Erkrankung verantwortlich sind. Auf einem Expertenportal, dass sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Nabelschnurblut befasst, ist nun ein Interview erschienen, dass diese Thematik behandelt. Prof. Dr. med. Anette-Gabriele Ziegler ist Expertin auf diesem Gebiet. Seit 25 Jahren befasst sich die Oberärztin der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Suchtmedizin am Städtischen Klinikum München-Schwabing intensiv mit der Diabetesforschung. Weiterlesen…
09.12.2009
Angeborene Stoffwechselerkrankungen sind zwar selten – etwa eins von 8.000 Kindern erkrankt daran – für die betroffenen Kinder und deren Angehörigen sind sie aber sehr belastend. Eine neue Studie aus den USA will nun versuchen, den verantwortlichen Gendefekt noch vor der Geburt zu beheben. Dazu wird dem ungeborenen Kind von außen Nabelschnurblut eines Spenders in den Bauchraum gespritzt. Dieses bislang einzigartige Verfahren soll bis 2012 an 12 Babies untersucht werden. Weiterlesen…
Es ist immer eine sehr spannende Frage, wenn es darum geht zu erfahren, was mit dem Nabelschnurblut passiert, wenn es im Krankenhaus entnommen und zu einer Nabelschnurblutbank transportiert wird. Hilfreich sind dann immer Interviews, die denen, die sich für das Thema Nabelschnurblut interessieren, Hintergrundinformationen geben. Eine sich immer wieder stellende Frage ist zum Beispiel die Frage nach der Sicherheit der Kältetanks. Was passiert mit den Nabelschnurblut-Präparaten, wenn beispielsweise der Strom bei der Nabelschnurblutbank ausfällt, bei der die Eltern das Nabelschnurblut ihres Kindes aufbewahrt haben.
Auf nabelschnurblut-tv.de ist nun ein Interview Weiterlesen…
Angela Reinhold aus Bockau plädiert im Interview mit nabelschnurblut-4you für mehr Aufklärung zum Thema Nabelschnurbluteinlagerung. Sie glaubt, wenn werdende Eltern besser Bescheid wüssten, würden auch mehr das Nabelschnurblut ihrer Kinder aufbewahren – so wie sie es für ihre Tochter Anne-Marie getan hat.
Frau Reinhold, Ihre Tochter Anne-Marie ist heute schon fünf Jahre alt. Wie haben Sie denn die ersten Jahre mit ihr erlebt?
Das lief eigentlich alles super. Nur mit etwa eineinhalb Jahren hatten die Ärzte den Verdacht, dass sie Rotaviren haben könnte, weswegen sie eine Woche ins Krankenhaus musste. Sie hat sogar am Tropf gehangen. Der Verdacht hat sich dann aber zum Glück nicht bestätigt und heute ist sie gesund und munter. Weiterlesen…
Die Einlagerung von Nabelschnurblut ist sinnvoll. In der Art kann man den heutigen Beitrag der Tagesschau zusammenfassen. Hier können Sie sich ihn anschauen. In dem Beitrag wurde berichtet, dass Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) aus Nabelschnurblut Stammzellen herstellen, die sich in jedes Gewebe entwickeln können. Die Tagesschau-Redakteure ziehen dabei den Schluss, dass die Einlagerung von Nabelschnurblut nicht mehr nur Hoffnung, sondern greifbare Heilungsmöglichkeiten für Krankheiten liefert.
Im zweiten Teil unseres Interviews mit Kitty Elmendorff, Mutter des kleinen Yves, spricht die Hallenserin über familiäre Hintergründe, die mitentscheidend dafür waren, dass sie sich mit ihrem Mann für die Einlagerung des Nabelschnurblutes bei der Geburt ihres Sohnes entschieden hatten und wie sehr sie es bedauert, dass man diese Möglichkeit nicht in jedem Krankenhaus geboten bekommt. Weiterlesen…
05.11-2009
1.100 Teilnehmer diskutierten vom 29. bis 31. Oktober über neue Erkenntnisse in der Regenerativen Medizin. Veranstaltet vom Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) und von dem Translationszentrum für Regenerative Medizin in Leipzig drehte sich alles hauptsächlich um das Thema der Stammzellgewinnung und deren therapeutischen Anwendung. In den Vorträgen wurden auch fachübergreifende Wissenschaftsbereiche angesprochen. Dabei stand vor allem die Veterinärmedizin im Mittelpunkt. Denn auch bei Tieren wird der Einsatz des eigenen Blutes zur Heilung verschiedener Krankheiten erfolgreich eingesetzt. Wenn zum Beispiel das geliebte Haustier lahmt oder eine Entzündung aufweist, dann wird dem Tier Blut entnommen, aus dem ein Serum hergestellt wird. Dieses weist eine entzündungshemmende Wirkung auf und führt somit zu einer schnelleren Heilung. Weiterlesen…
Wenn etwas medizinisch möglich ist, warum sollte man es dann nicht auch nutzen? Diese Auffassung vertritt auch die Mutter von der kleinnen Carlotta Luisa. Deswegen ließ Michaela Heiber 2006 das Nabelschnurblut ihrer Tochter bei der Geburt entnehmen und einlagern. Als 2008 ihr Sohn Enrico geboren wurde, war es für sie klar, dass auch er sein eigenes Nabelschnurblut-Depot bekommt.
Sie haben Carlotta Luisas Nabelschnurblut bei der Geburt entnehmen lassen. Aus welchem Grund haben Sie sich damals dafür entschieden?
Wir wollten unserer Tochter einfach die Möglichkeit geben, darauf zurückgreifen zu können, falls sie irgendwann krank werden sollte. Man hofft zwar immer, dass man es nicht braucht, aber wenn uns schon die Möglichkeit gegeben wird, wollten wir sie auch nutzen und das Nabelschnurblut nicht einfach wegwerfen. Weiterlesen…
20.10.2009
Brad Guilkey ist mit einer schweren Krankheit auf die Welt gekommen, dem so genannten Treacher-Collins-Syndrom. Hierbei handelt es sich um eine genetisch bedingte Erbkrankheit, die unter anderem durch Gesichtsfehlbildungen wie dem Fehlen oder der Missbildung von Jochbein, den Ohren, der Gaumenspalte oder dem Kinn gekennzeichnet ist. Bei dem fünfzehnjährigen Brad fehlte der Wangenknochen. Dies war natürlich für den Jungen im höchsten Maße gefährlich.Bereits ein Treffer eines Balls im Gesicht hätte zur Folge haben können, dass die Augäpfel schwer beschädigt, wenn nicht sogar völlig zerschmettert würden
Nun haben sich Ärzte am Cincinnati-Kinderkrankenhaus im US-Staat Ohio des Jungen angenommen und ihn mit einer einmaligen Stammzell-OP behandelt. Neben der herkömmlichen Operation, bei der ein Spenderknochen transplantiert wird, wurden Brad Guilkey eigene Stammzellen in das Mark injiziert. Weiterlesen…


