28. September 2010

Nabelschnurbluteinlagerung in letzter Minute

Anke Hartmann aus Leipzig war vor der Geburt ihres Sohnes Arne (5) unentschlossen, ob sie die Stammzellen aus der Nabelschnur einlagern lassen sollte. Kurz vor der Geburt war es ein Video einer Stammzellbank, das sie ihre Entscheidung noch einmal überdenken ließ. Das Klinikpersonal setzte alle Hebel in Bewegung, um so kurzfristig die Entnahme noch zu ermöglichen. Heute ist die 43-Jährige froh, dass sie sich für die Nabelschnurbluteinlagerung entschieden hat.

Wie geht es Ihnen und Ihrer Familie und vor allem dem kleinen Arne, Frau Hartmann?
Sehr gut, danke der Nachfrage. Vor allem gesundheitlich geht es Arne gut, da gab es bisher zum Glück keinen Anlass, dass er in irgendeiner Form medizinisch betreut werden musste.
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26. August 2010

Nabelschnurblutbehandlung bei HirnschadenNoch vor einem halben Jahr litt Niklas wegen einer schweren Hirnschädigung an Entwicklungsverzögerungen. Heute integriert er sich im Kindergarten und möchte beim Spiel mit anderen Kindern mitmachen. Niklas’ Eltern entschieden sich für eine neuartige Behandlung mit seinen eigenen Nabelschnurblut-Stammzellen. Seitdem macht der Vierjährige offenbar große Fortschritte. Weiterlesen…

28. Juli 2010

Familie Hüffer hat Nabelschnurblut eingelagertFamilie Hüffer aus Isselburg bei Essen hatte kürzlich doppelten Grund zur Freude: Vor kurzem kam ihr jüngstes Familienmitglied Jerome zur Welt und noch dazu war er ein Jubiläumskind. Denn sein Nabelschnurblut war das 70.000ste, das bei der Stammzellbank Vita 34 eingelagert wurde. Unsere Redaktion hat mit der Familie gesprochen.

Sie haben insgesamt bereits vier Kinder, aber Sie haben bisher nur für Ihren jüngsten Sohn Jerome Nabelschnurblut eingelagert. Gibt es dafür einen bestimmten Grund?

Ja, das ist richtig. Der Grund dafür ist, dass wir, als unsere älteren Kinder geboren wurden, noch nichts von dieser Möglichkeit wussten. Wenn wir die Informationen von heute bereits vor 15 Jahren gehabt hätten, dann hätten wir das Nabelschnurblut all unserer Kinder aufgehoben und eingelagert. Weiterlesen…

15. Juni 2010

Dr. Michael Nix aus Göttingen entschied sich, für alle drei Kinder die Stammzellen aus dem Nabelschnurblut aufzubewahren. Er selbst ist von Beruf Zahnarzt, in seiner Praxis hat er im Rahmen der Behandlung von Zahnfleischerkrankungen während der Schwangerschaft häufig Kontakt zu werdenden Müttern und rät diesen zur Nabelschnurblutaufbewahrung. Weiterlesen…

21. Mai 2010

Juewa Paul SteinbrückUm ihrem Sohn Juewa (3) die Nabelschnurbluteinlagerung zu ermöglichen, hatte Familie Steinbrück aus Wölfersheim Freunde und Verwandte zur Geburt um Geldgeschenke statt Kuscheltiere gebeten. Denn diese Chance wollten sie sich nicht entgehen lassen. Wir haben mit Mutter Sabine Steinbrück über ihre Entscheidung gesprochen

Wie geht es Juewa denn so?

Ihm geht es gut, er ist gesund, abgesehen von einer kleinen Lebensmittelallergie, aber das ist nichts Dramatisches.

Wie haben Sie als Sie schwanger waren von der Möglichkeit gehört, Nabelschnurblut aufzubewahren? Weiterlesen…

21. April 2010
21.04.2010

Nabelschnurbluteinlagerung in SlowenienWenn man sich über das Thema Nabelschnurblut informieren will, gibt es natürlich die Meldungen in den Medien, die beispielsweise über positive Anwendungsbeispiele berichten. Ausführliche Informationen erhält man u.a. von Medizinern, speziell den Frauenärzten, in Fachblättern oder in den Broschüren der Nabelschnurblutbanken. Der Fokus liegt hier verständlicher Weise auf der Einlagerung in Deutschland. Aber wie sieht es denn eigentlich in anderen Ländern aus? Haben diese in gleicher Weise die technischen und logistischen Voraussetzungen, wie sie Eltern hier vorfinden? Wissen die Menschen in anderen Ländern überhaupt von der Möglichkeit, Nabelschnurblut einlagern oder spenden zu lassen? Und wenn ja, kennen sie auch die verschiedenen Anwendungsbeispiele von den Stammzellen aus Nabelschnurblut? Weiterlesen…

16. April 2010

Das Nabelschnurblut der kleinen Emily Jahn wurde eingelagertEllen- Daniela Jahn aus Markkleeberg war sich schon bei der Geburt von Sohn Lucas vor acht Jahren sicher, dass die Aufbewahrung von Stammzellen aus dem Nabelschnurblut eine gute Sache ist. Aus finanziellen Gründen kam es damals aber nicht in Frage und das Nabelschnurblut zu spenden war in Leipzig und Umgebung noch nicht möglich. Als sich Töchterchen Emily 2006 ankündigte, stand für sie und ihren Partner Andreas Müller fest: ”Das ist einfach das, was für die Zukunft wichtig ist.”

Können Sie sich noch erinnern, wie Sie während Ihrer ersten Schwangerschaft auf das Thema Nabelschnurbluteinlagerung aufmerksam geworden sind?
Ich glaube, ich habe ein Infopaket für werdende Mütter bekommen, in dem eine Broschüre über die Nabelschnurbluteinlagerung enthalten war. Ich habe mich dann im Internet belesen, worum es sich dabei überhaupt handelt, weil man vorher überhaupt nichts darüber gehört hatte. Damals gab es zum Beispiel noch nicht die Fernsehwerbung oder Anzeigen in Zeitschriften über diese Art der Vorsorge. Man hat das Thema damals noch gar nicht wahrgenommen. Weiterlesen…

9. April 2010

raquel-mercado-muller-2502David Absalon *2.6.2004

Für die Mutter Raquel Mercado-Müller war es klar, als sie mit ihrem David Absalon (Foto, Mai 2005) schwanger war, dass sie das Nabelschnurblut aufbewahren möchte. Damit sind heutzutage eine Vielzahl von Krankheiten therapierbar. Somit hat die Mutter für den Ernstfall vorgesorgt – aber natürlich soll  der kleine Mann gesund und munter bleiben.

1. April 2010

Seit dieser Woche ist das erste Kinderbuch zum Thema Nabelschnurblut-Spende erhältlich. ”Lisas Flügel – Kleine Engel gibt es auch auf Erden” ist das erste Kinderbuch zum Thema Nabelschnurblutspende und soll bereits den Jüngsten aufzeigen, wie einfach es ist, etwas Gutes zu tun.

Das Buch entstand auf Initiative von Dr. Marlena Robin-Winn, Leiterin des Norddeutschen Knochenmark- und Stammzellenspendenregister (NKR) und der Deutschen Nabelschnurblutbank. Gemeinsam mit der Kinder- und Jugendbuchautorin Kirsten John und der Illustratorin Karin Konrad entstand eine rührende Geschichte über die Freundschaft zwischen dem Engel Anton und der kleinen Lisa. Lisas Eltern hatten bei ihrer Geburt ihr Nabelschnurblut zur Spende freigegeben. Somit wurde sie, kaum auf der Welt, schon zur kleinen Heldin. Weiterlesen…

25. März 2010
23.03.2010

Nabelschnurblut: gute Gründe für die EinlagerungEine Gruppe von US-amerikanischen Medizinern unter der Leitung von Dr. Kathleen Collins hat jetzt entdeckt, dass HI-Viren in der Lage sind, im Knochenmark eine medikamentöse Behandlung unversehrt zu überstehen. Die bisher gültige Ansicht, Knochenmark könne nicht vom AIDS-Erreger angegriffen werden, ist damit entkräftet, wie die Zeitschrift “bild der wissenschaft” berichtete.

Die Ärztin Dr. Kathleen Collins und ihre Mitarbeiter von der Universität Michigan erkannten bei der Überprüfung von Knochenmark von HIV-Patienten, dass sich die Erreger nach dem Abbruch einer virenbekämpfenden Behandlung abermals vermehrten. Die Zellen im Knochenmark gelten in der Medizin somit als latent infizierte Zellen. Diese sind besonders langlebig und vermehren sich mit zeitlicher Verzögerung. Deshalb können sich Erreger wie das HI-Virus verstecken und aufgrund ihrer Unauffindbarkeit eine medikamentöse Behandlung überstehen.

Die neugewonnenen Forschungserkenntnisse begrenzen die unproblematische Anwendung von Knochenmark als Ursprung von Stammzellen. Die Gewinnung von Stammzellen aus Nabelschnurblut erscheint dabei natürlich vorteilhafter. Das Baby einer HIV-positiven Mutter ist aufgrund der virenhemmenden Eigenschaft der mütterlichen Plazenta nicht ebenfalls HIV-positiv. Weiterlesen…

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