Nabelschnurblut-Experte: Prof. Holzgreve berichtete über eine zukunftsträchtige Diagnosemöglichkeit bei Bluthochdruck in der Schwangerschaft.Pluripotente Stammzellen haben die Fähigkeit, sich in jede der 200 Zelltypen im Körper zu entwickeln. Im Nabelschnurblut befinden sich wiederum solche, die sich in Blut-, Immun-, Knochen-, Knorpel- und einige weitere Zellarten entwickeln können – jedoch nicht in alle. Das könnte sich vielleicht bald ändern. Auf dem ersten Leipziger Symposium für Pränatal- und Geburtsmedizin trafen sich Frauenärzte aus Sachsen und Thüringen, um über neue Diagnosemethoden oder den Zusammenhang zwischen dem Verhalten der werdenden Mutter und dem noch ungeborenen Kind in ihrem Bauch zu sprechen – Stichwort: Während der Schwangerschaft nicht für zwei essen! Die Vortragsreihe wurde vom Zentrum für Pränatale Medizin in Leipzig – unter der Leitung von Prof. Faber – sowie vom Uniklinikum Leipzig – Abteilung Geburtsmedizin Prof. Stepan ausgerichtet und diente der gynäkologischen Weiterbildung. Einer der Referenten – Prof. Holzgreve – sprach unter anderem davon, dass neben kindlicher DNA auch Stammzellen auf die Mutter übergehen, und dass es sich dabei um pluripotente Stammzellen handeln könnte. Sollte sich diese Vermutung bewahrheiten, könnte Nabelschnurblut in Zukunft einen weiteren Beitrag zur Forschung und persönlichen Vorsorge liefern. Damit zeigte sich wieder einmal, dass derartige Treffen von Experten nötig sind, um Erfahrungen und neue Erkenntnisse auszutauschen. Detailierte Informationen finden Sie hier.

 

2 Kommenatre für “Neuer Stammzelltyp im Nabelschnurblut?”

  1. Nabelschnurblut - Blick hinter die Kulissen » Nabelschnurblut: Innovatives Zusammenspiel von Klinik und Forschung Says:

    [...] auch Nabelschnurblut stellte eine wertvolle Stammzellquelle dar. Aus Sicht des pensionierten Kinderarztes sollten [...]

  2. Nabelschnurblut - Blick hinter die Kulissen » Nabelschnurblut oder Retortenblut aus Stammzellen? Says:

    [...] angehören. Wissenschaftler aus Großbritannien wollen in einem Forschungsprojekt aus embryonalen Stammzellen Blutkonserven herstellen. In drei Jahren sollen bereits erste klinische Tests stattfinden, bei [...]

Kommentar schreiben