30. März 2009

Spenderblut ist bekanntlich knapp – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Wie vor kurzem in der Presse zu lesen war, wollen britische Forscher deshalb nun künstliches Blut herstellen, und zwar aus embryonalen Stammzellen. 2012 sollen die ersten Testpatienten eine Transfusion des Kunstblutes bekommen. Das wirft allerdings einige Fragen auf. Zum einen ist mit dem Einsatz von Embryonen eine ethischen Problematik verbunden. Zum anderen erscheint es zur Zeit kaum möglich, ohne enormen Aufwand so viel Blut herzustellen, dass es für mehr als eine Handvoll Patienten reicht. Deshalb könnte eine sinnvolle Alternative darin bestehen, vermehrt Nabelschnurblut aufzuheben, um es als Blutquelle zu nutzen. Denn es fällt bei jeder Geburt an und wird immer noch in den meisten Fällen im Müll entsorgt. Mit der Einlagerung von Nabelschnurblut ließe sich der allgemeinen Blutknappheit besser begegnen als mit der Herstellung von Kunstblut.

VN:F [1.9.10_1130]
Wie hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0.0/5 (0 Bewertungen abgegeben)

Tags: , , ,

 

1 Kommentar für “Nabelschnurblut vs. künstliches Blut”

  1. Nabelschnurblut - Blick hinter die Kulissen » Die Entwicklung von Blutstammzellen aus dem Nabelschnurblut – Teil II: Die Vorläuferzellen Says:

    [...] blutbildenden Stammzellen entwickeln sich zunächst in zwei verschiedene Arten von Vorläuferzellen weiter. Dabei handelt es [...]

Kommentar schreiben

*

 
Babyclub.de Community