Für Patienten kommt die Suche nach einem passenden Stammzellspender oft nur schleppend voran. Um die Wartezeit zu verkürzen, bietet sich konserviertes und damit schnell verfügbares Nabelschnurblut an. Denn eine neue Studie zeigt: Der Einsatz des kostbaren Blutes bietet ähnlich gute Erfolgschancen und ein vergleichbar geringes Rückfallrisiko wie eine nicht vollständig passende Knochenmarkspende. Denn wenn kein Spender mit hundertprozentig übereinstimmenden Gewebemerkmalen gefunden wird, muss man leichte Abweichungen in Kauf nehmen. In diesem Fall hat Nabelschnurblut die Nase vorn, da seine Übertragung ein deutlich geringeres Risiko einer Abwehrreaktion mit sich bringt. Deshalb dürfte künftig wesentlich häufiger mit dem wertvollen Blut gearbeitet werden.
Tags: Knochenmark, Nabelschnurblut, Stammzellen, Stammzellspende, Stammzelltransplantation
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2 Kommenatre für “Nabelschnurblut – Plan B zu Knochenmark”Kommentar schreiben |
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17. 04. 2009 at 12:31
[...] Nabelschnurblut ist eine gute Option für Zelltherapien, jedoch reichen die darin enthaltenen Stammzellen oftmals nur für eine einmalige Behandlung aus. Eine Lösung für die limitierten Zellmenge könnte [...]
04. 05. 2009 at 20:37
[...] im Nabelschnurblut enthaltenden Stammzellen besitzen das Potenzial, in naher Zukunft mit Hilfe des Tissue-Engineering [...]