26. Januar 2009

Nabelschnurblut - Das fehlende PuzzleteilEltern können erneut aufatmen: Von Neugeborenen entnommenes Nabelschnurblut hat einen großen Vorteil gegenüber Knochenmark. Soll beispielsweise innerhalb der Familie das Blut zur Stammzell-Therapie eingesetzt werden, müssen dessen Gewebemerkmale nicht zu 100 Prozent mit denen des Empfängers übereinstimmen. Es reichen 40 bis 50 Prozent aus, um erfolgreich zu transplantieren. Bei einer Knochenmark-Übertragung müssen alle Merkmale stimmen. Deshalb ist selbst bei nahen Verwandten die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass sie als Stammzellspender in Frage kommen. Der Vorteil von Nabelschnurblut liegt somit auf der Hand: Die Suche nach einem Spender verkürzt sich. Die Voraussetzungen dafür bleiben jedoch weiterhin das Sammeln und Aufbewahren des Blutes. Lesen Sie dazu auch die Meinung des Experten Dr. Hans Knabe hier im Interview.

Bildquelle: www.sxc.hu

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