17. September 2008

Nabelschnurblut - Dietmar LeubeWie kommt das Nabelschnurblut von der Klinik zur privaten Nabelschnurblutbank? Dietmar Leube kennt die Antwort. Er ist Geschäftsführer des Transportunternehmens “Dietmar Leube KURIER SERVICE”. Seine Mitarbeiter sind 24 Stunden und 365 Tage im Jahr einsatzbereit, um nach einer Geburt das Blut schnell und sicher zu seinem Bestimmungsort zu bringen – das Labor, in dem es für viele Jahre eingelagert wird.

Der Zeitpunkt der Geburt ist nicht immer hundertprozentig voraussagbar. Wie können Sie trotzdem garantieren, dass das Nabelschnurblut rechtzeitig im Labor von VITA 34 in Leipzig ankommt?
Die Abholung läuft in der Regel ad hoc ab. Nur wenn es sich um einen Kaiserschnitt handelt, wissen wir genau, wann die Geburt stattfinden wird. VITA 34, das Krankenhaus oder die verantwortliche Hebamme informieren uns, sobald das Nabelschnurblut zur Abholung bereit steht; zum Teil melden sich die Eltern auch direkt bei uns. Es wird ständig daran gearbeitet, dass die Zeitspanne zwischen der Entnahme und dem Anruf bei uns noch weiter verkürzt wird. Schließlich wollen wir eine Transportzeit von höchstens 24 Stunden einhalten.

Sind Ihre Mitarbeiter im Umgang mit dem Blut aus der Nabelschnur denn speziell geschult?
Ja. Zusammen mit unseren Partnerunternehmen deutschlandweit und in den angrenzenden Ländern kommt eine erhebliche Menge an Mitarbeitern zusammen, die mit dem Nabelschnurblut in Kontakt kommen. Insgesamt sind an dem Transportprozess etwa 5.000 Menschen beteiligt. Es ist aber kaum möglich, dass wir jeden einzelnen davon im Detail schulen. Deshalb kommen die 200 Leiter der Transportunternehmen einmal im Jahr zusammen, um an einer Schulung von VITA 34 teilzunehmen, um daraufhin ihr Wissen an ihre Teams weiterzugeben.

VN:F [1.9.10_1130]
Wie hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0.0/5 (0 Bewertungen abgegeben)

Tags: ,

 

Kommentar schreiben

*

 
Babyclub.de Community