5. Mai 2009

Die Geburt eines Kindes ist einer der schönsten Momente im Leben einer jungen Familie. Mit dem Nachwuchs verändert sich das ganze Leben. Väter werden rührselig und Mütter streben danach, für ihren Sprössling alles zu tun, damit es ihm gut geht. Das erste Lächeln, der erste Zahn, die ersten Krabbelversuche – all das wird in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren das Leben der Eltern bestimmen. Für Mark und Rosanne de Gregorio aus Gordonvale in Australien sind die Fortschritte, die ihr Sohn Corey macht, mehr als nur alltägliche Freuden. Sie würden es eher als kleines Wunder bezeichnen. Die Tatsache, dass der Dreijährige selbständig aus dem Becher trinken kann, ist für sie wie eine zweite Geburt. Denn der Junge leidet an zerebraler Lähmung. Er kann seine linke Körperhälfte einschließlich der Arme und Finger nicht kontrolliert bewegen. Sich wie ein normales Kind fortbewegen war für ihn nahezu unmöglich. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem seine Eltern darüber nachdachten, den Jungen mit Stammzellen aus Nabelschnurblut behandeln zu lassen.

Es war der entscheidende Wendepunkt im Leben des Kleinkindes – und eine schwierige Entscheidung für die de Gregorios, ihren Sohn nach China zu schicken. Jetzt sind sie darüber sehr froh. Denn nach sechs Behandlungen mit Nabelschnurblut macht der Junge Stück für Stück Fortschritte. Seine Bewegungsfähigkeit hat sich verbessert und er benutzt seine linke Hand, als hätte er es schon immer getan. Das Laufen fällt dem Kleinen immer noch schwer, doch die de Gregorios sind überglücklich über die Entwicklung, die ihr Sohn seit der Stammzell-Behandlung gemacht hat. Die Mutter hat inzwischen das Nabelschnurblut ihrer jüngsten Tochter einlagern lassen – sie hat am eigenen Leibe erfahren, wie wichtig diese Art der Vorsorge ist.

VN:F [1.9.10_1130]
Wie hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0.0/5 (0 Bewertungen abgegeben)
 

Kommentar schreiben

*

 
Babyclub.de Community