4. Dezember 2008

Nabelschnurblut für eine neue HerzklappeDie Hoffnung für Kinder mit angeborenen Herzfehlern kommt aus Nabelschnurblut und aus der Herzklinik der Ludwig-Maximilians-Universität in München (LMU). Dort arbeiten Wissenschaftler an mitwachsenden Herzklappen aus der Nabelschnur. Die aus Nabelschnurblut oder dem Gewebe isolierten Zellen konnten im Rahmen des Tissue Engineering erfolgreich zum Herstellen von Herzklappenkonstrukten genutzt werden. Der Clou: Die Herzklappen wachsen mit ihren kleinen Patienten mit, so werden Folgeoperationen überflüssig. Künftig soll nach Angaben des geschäftsführenden Oberarztes Dr. med. Bruno Meisel ein Netzwerk an Pränatalmedizinern aufgebaut werden, dass Eltern darüber informiert. So haben gerade diejenigen, bei deren Kindern im Vorfeld ein Herzfehler festgestellt wurde, die Möglichkeit, schnelle Hilfe zu bekommen – durch die Entnahme und Einlagerung des Nabelschnurblutes. Dr. Bruno Meisel rechnet mit einem Einsatz am Patienten in vier bis fünf Jahren. Für mehr Informationen können Sie hier die Pressemitteilung der Universität München lesen.

Bildquelle: www.sxc.hu

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1 Kommentar für “Nabelschnurblut: Hilfe für Herzpatienten”

  1. Schlaganfall-Patient können von Stammzellen aus Nabelschnurblut profitieren : Nabelschnurblut - Blick hinter die Kulissen Says:

    [...] folgen. Lesen Sie hier mehr über den Eingriff und seine Wirkung. Der Therapie-Ansatz mit Nabelschnurblut-Stammzellen aus Leipzig folgt einem etwas anderem Modell und soll erst in den nächsten Jahren in [...]

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