21. April 2010
21.04.2010

Nabelschnurbluteinlagerung in SlowenienWenn man sich über das Thema Nabelschnurblut informieren will, gibt es natürlich die Meldungen in den Medien, die beispielsweise über positive Anwendungsbeispiele berichten. Ausführliche Informationen erhält man u.a. von Medizinern, speziell den Frauenärzten, in Fachblättern oder in den Broschüren der Nabelschnurblutbanken. Der Fokus liegt hier verständlicher Weise auf der Einlagerung in Deutschland. Aber wie sieht es denn eigentlich in anderen Ländern aus? Haben diese in gleicher Weise die technischen und logistischen Voraussetzungen, wie sie Eltern hier vorfinden? Wissen die Menschen in anderen Ländern überhaupt von der Möglichkeit, Nabelschnurblut einlagern oder spenden zu lassen? Und wenn ja, kennen sie auch die verschiedenen Anwendungsbeispiele von den Stammzellen aus Nabelschnurblut?

Um es vorwegzunehmen: natürlich sind die Menschen auch in anderen Ländern hinreichend informiert und nutzen die Möglichkeit zur Einlagerung in vergleichbarer Weise, wie dies in Deutschland der Fall ist. Auf einem Portal, auf dem Experten aus ganz unterschiedlichen Bereichen zum Thema Nabelschnurblut sprechen, ist nun ein Interview mit einem geschäftsführenden Vorstandsmitglied der slowenische Nabelschnurblutbank Izvorna celica d.o.o. Ian Jan veröffentlicht worden. Spannend ist dieser Beitrag dahingehend, als dass er genau die oben genannten Fragen thematisiert und der Leser so einen Einblick über die Verhältnisse in Slowenien bekommt. Und es gibt zahlreiche Parallelen zu Deutschland. Der prozentuale Anteil der Einlagerung liegt vergleichbar bei etwas über fünf Prozent. Auch können Eltern, die das Nabelschnurblut ihre Kindes einlagern lassen wollen, dies in nahezu jedem Krankenhaus vornehmen lassen.

Aber es gibt natürlich auch Unterschiede. So erklärt Ian Jan, dass es bis 2007 in Slowenien keine Unternehmen gab, die sich mit der Einlagerung von Nabelschnurblut beschäftigt haben. Das bedeutet natürlich, dass die Zahl der Einlagerungen bis dahin relativ gering war. Wenn Eltern das Nabelschnurblut ihres Kindes einlagern wollten, mussten sie dies im Ausland, hauptsächlich in Österreich tun. Die Geschichte des Nabelschnurblutes in Slowenien ist folgerichtig noch relativ jung. Nichtsdestotrotz ”die Slowenen sind recht gut informiert”, wie Ian Jan im Interview betont. ”Die Aufbewahrung von Nabelschnurblut wird den meisten werdenden Eltern in Geburtsvorbereitungskursen vorgestellt. Auch sind die meisten slowenischen Ärzte grundlegend über die Thematik informiert.”

Jeder, der ein wenig über die Grenzen hinausschauen und mehr über das Thema Nabelschnurblut erfahren möchte, findet weitere Informationen dazu im Interview auf dem Nabelschnurblut-Expertenportal.

[Bildquelle: www.pixelio.de - Fotograf Oliver Weber]

VN:F [1.9.10_1130]
Wie hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0.0/5 (0 Bewertungen abgegeben)

Tags: ,

 

2 Kommentare für “Nabelschnurblut einlagern in Slowenien”

  1. Manuela Sampl Says:

    Wo findet die Lagerung statt?
    Wie würde die Abholung gemacht werden? LKH Feldbach wird die Geburt sein?

    Wie ist der Kostenfaktor?

  2. Diana Says:

    Hallo Manuela,

    das hängt alles davon ab, für welchen Anbieter Du Dich entscheidest. Du kannst zumindest mal unter http://www.nabelschnurblut.de/nabelschnurblut/kliniken.shtml schauen, ob Deine Klinik Nabelschnurblut entnimmt. Ansonsten wende Dich am besten an die Anbieter, z.B. vita34 oder stellacure.

Kommentar schreiben

*

 
Babyclub.de Community