Petra Rauprich, Biologin und Schulungsbeauftragte klärt über die “Faszination Stammzelle aus Nabelschnurblut” auf.
Warum sind Stammzellen für sie so faszinierend?
Als Biologin habe ich mich ursprünglich innerhalb der Forschung ausgiebig mit Stammzellen beschäftigt. Sie faszinieren und begleiten mich demnach schon eine ganze Weile. Mein Wissen konnte ich dann bei VITA 34 einbringen, wo ich nun seit sechs Jahren für die Schulungen zur Nabelschnurblut-Entnahme verantwortlich bin. Durch meine Arbeit erkannte ich auch immer mehr die Therapiemöglichkeiten mit Stammzellen.
Was muss bei der Entnahme beachtet werden?
Um möglichst viel Blut aus der Nabelschnur zu gewinnen, sollte die Entnahme direkt nach der Abnabelung des Kindes durchgeführt werden. Denn zu diesem Zeitpunkt ist in den allermeisten Fällen noch genügend Blut in der Nabelschnurvene vorhanden. Besonders wichtig ist eine gründliche Desinfektion, um eine bakterielle Kontamination des Blutes zu verhindern. Alles Notwendige hierfür ist in unserem Entnahmeset enthalten, das die Eltern zur Geburt mit in die Klinik nehmen und an die Ärzte übergeben. Die Menge des entnommenen Nabelschnurblutes ist übrigens trotz standardisierter Methoden variabel. Denn auch Nabelschnur ist nicht gleich Nabelschnur: Es gibt zum Beispiel lange und kurze Nabelschnüre oder einfach jene, bei denen die Venen gleich nach dem Abnabeln des Kindes erschlaffen.
Tags: Nabelschnur, Nabelschnurblut, Stammzellen
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12.12.2008 um 16:28
[...] Artikel. Die Forscher in Leipzig arbeiten derzeit weiter am Tiermodell auch mit Stammzellen aus Nabelschnurblut und wollen in den nächsten Jahren in die klinische Phase übergehen, damit eine Anwendung auf [...]