Führende Mediziner aus ganz Europa haben in ihrem Jahresbericht wieder einmal die Wichtigkeit neuartiger Therapien betont. Dabei werden Blut- und Gewebestammzellen eingesetzt, die auch aus Nabelschnurblut gewonnen werden. So können mit Nabelschnurblut beispielsweise Muskeln, Knochen oder Knorpel repariert oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen behandelt werden. Ein weiterer wichtiger Punkt in dem Bericht: Die Anzahl an Stammzelltransplantationen von nicht verwandten Spendern war bereits vor zwei Jahren genauso groß wie die von Geschwisterspendern. Nabelschnurblut kann somit nicht nur zur Therapie des eigenen Kindes sondern auch für Verwandte ersten Grades beziehungsweise fremden Nachwuchs eingesetzt werden. Die Konservierung des Blutes aus der Nabelschnur als Privatvorsorge oder Spende wird damit für Eltern immer wichtiger.
Tags: Anwendung, Nabelschnurblut, Stammzellen
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