24. Oktober 2008

Nabelschnurblut - Mehr BewegungDas Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) beschäftigt sich unter anderem mit den Einsatzmöglichkeiten von Stammzellen (auch aus Nabelschnurblut) in der Regenerativen Medizin. Auf dem gestrigen “Innovationsforum – Demografie und Gesundheitsressourcen” wurde dem außen stehenden Betrachter vor allem eines klar: Das Thema alternde Gesellschaft hat nun endlich auch die Arbeitgeber erreicht. Damit war aber nur ein Etappenziel der Veranstalter – die Europäische Vereinigung für Vitalität und Aktives Altern e.V. – erfüllt. Denn gestern wurden Maßnahmen vorgestellt, wie mit der vorangegangen Erkenntnis umgegangen werden kann und muss. Dienstleister und Unternehmen stellten ihre Vorgehensweise vor: Abwechslung für den Arbeitnehmer und innerbetriebliche Aktivitäten verringern die krankheitsbedingten Ausfälle. Für gesundheitsbewusste Eltern ist das schon länger klar – wer sich viel bewegt und gesund ernährt, ist seltener krank. Wissenschaftlich ausgedrückt: Bewegung fördert die Freisetzung von hoch potenten Stammzellen. Doch für den Fall, dass dennoch etwas passiert, gibt es die Regenerative Medizin. Auch ihre Möglichkeiten wurden im Rahmen der Vorträge vorgestellt. Hier reparieren unter anderem Stammzellen, wie sie auch im Nabelschnurblut vorkommen, Gewebe und Organe und können so beispielsweise Verschleißerkrankungen, wie Knorpeldefekte heilen. Fazit der Veranstaltung: Die Regenerative Medizin zusammen mit geistiger und körperlicher Fitness, helfen bis ins hohe Alter leistungsfähig zu bleiben.

Bildquelle: www.sxc.hu

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