21. Januar 2009

Der Gynäkologe Prof. Arne Jensen von der Universitätsfrauenklinik in Bochum (Nordrhein-Westfalen) betritt mit seinem Forscherteam jetzt Neuland: Gemeinsam gehen die Mediziner der Frage nach, ob behinderten Kindern mit Stammzellen aus Nabelschnurblut geholfen werden kann. Erste Laborversuche bringen erstaunliche Ergebnisse zu Tage: Als Versuchsobjekte dienten gelähmte Ratten, die mit einem Hirnschaden zur Welt gekommen sind. Dieser wurde durch Sauerstoffmangel bei der Geburt verursacht. Nachdem die Tiere mit Nabelschnurblut behandelt wurden, konnten sie ihre Pfoten wieder ohne Einschränkung benutzen. Wann diese erstaunlichen Ergebnisse auch auf den Menschen übertragbar sind, ist laut Prof. Jensen nur eine Frage der Zeit: ”Da bin ich guter Hoffnung. Vor fünf Jahren konnten wir uns auch nicht vorstellen, dass Hirnschäden überhaupt therapierbar sind.” Eine klinische Studie soll nun den wissenschaftlichen Nachweis für die Wirksamkeit von Nabelschnurblut erbringen. Interessierte Eltern können sich zu diesem Thema ein Video auf der Webseite der Bochumer Klinik ansehen. Hier gehts direkt zum Vodcast.

VN:F [1.9.10_1130]
Wie hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0.0/5 (0 Bewertungen abgegeben)

Tags: , ,

 

Kommentar schreiben

*

 
Babyclub.de Community