Archiv für März, 2010


25. März 2010
23.03.2010

Nabelschnurblut: gute Gründe für die EinlagerungEine Gruppe von US-amerikanischen Medizinern unter der Leitung von Dr. Kathleen Collins hat jetzt entdeckt, dass HI-Viren in der Lage sind, im Knochenmark eine medikamentöse Behandlung unversehrt zu überstehen. Die bisher gültige Ansicht, Knochenmark könne nicht vom AIDS-Erreger angegriffen werden, ist damit entkräftet, wie die Zeitschrift “bild der wissenschaft” berichtete.

Die Ärztin Dr. Kathleen Collins und ihre Mitarbeiter von der Universität Michigan erkannten bei der Überprüfung von Knochenmark von HIV-Patienten, dass sich die Erreger nach dem Abbruch einer virenbekämpfenden Behandlung abermals vermehrten. Die Zellen im Knochenmark gelten in der Medizin somit als latent infizierte Zellen. Diese sind besonders langlebig und vermehren sich mit zeitlicher Verzögerung. Deshalb können sich Erreger wie das HI-Virus verstecken und aufgrund ihrer Unauffindbarkeit eine medikamentöse Behandlung überstehen.

Die neugewonnenen Forschungserkenntnisse begrenzen die unproblematische Anwendung von Knochenmark als Ursprung von Stammzellen. Die Gewinnung von Stammzellen aus Nabelschnurblut erscheint dabei natürlich vorteilhafter. Das Baby einer HIV-positiven Mutter ist aufgrund der virenhemmenden Eigenschaft der mütterlichen Plazenta nicht ebenfalls HIV-positiv. weiterlesen »


18. März 2010

Erfolgreiche Nabelschnurbluteinlagerung: Familie MessnerFür Familie Meßner aus Sprockhövel steht fest: Wenn Tochter Corinna ein Geschwisterchen bekommt, wird das Nabelschnurblut wieder eingelagert. Denn wenn die Entbindungsklinik schon nach einer Spende fragt, muss es etwas wertvolles sein. Und Mutter Elisabeth Meßner ist heute noch begeistert vom Service ihrer Nabelschnurblutbank.

Sie haben für Ihre Tochter Corinna das Nabelschnurblut eingelagert. Wie sind Sie auf die Möglichkeit der Stammzellenaufbewahrung aufmerksam geworden?

Zum einen haben Freunde unserer Familie für ihr Kind die Stammzellen aufbewahrt und uns davon erzählt. Zum anderen haben wir uns auch selbst informiert. Ich lese verschiedene Zeitschriften, wie z.B. ”Eltern”, in denen Anzeigen für die  Nabelschnurbluteinlagerung enthalten waren. Zudem lagen bei meiner Frauenärztin diverse Infobroschüren aus. Ich habe mich schließlich im Internet kundig gemacht, welche Firmen die Einlagerung von Nabelschnurblutstammzellen anbieten, mir deren Internetseiten angeschaut und welche genaueren Informationen man dort zum Thema erhält. Mein Mann und ich haben uns dann gemeinsam für eine Leipziger Nabelschnurblutbank entschieden. weiterlesen »


12. März 2010
12.03.2010
Nabelschnurblutspende rettet Leukämiepatienten

Wie die Münsterland Zeitung am 5. März 2010 berichtete, konnte das Nabelschnurblut eines Neugeborenen aus Ahaus einem an Leukämie erkrankten Patienten das Leben retten. Diese Nachricht erhielt das Krankenhaus St. Marien in Ahaus von der Nabelschnurblutbank des Heinrich-Heine-Universitätsklinikums in Düsseldorf. Allerdings wurde bisher nicht bekannt, von wem die Spende kam.

Gut zwei Jahre besteht in der geburtshilflichen Abteilung des Krankenhauses für die werdenden Eltern die Möglichkeit, das Nabelschnurblut ihres Kindes einlagern zu lassen – sei es für private Zwecke oder eben, wie im oben bereits genannten Fall, als Spende. weiterlesen »


4. März 2010

Sonja Eichhorn* ist drei Jahre alt und die erste Patientin, die im Rahmen der Studie zu Typ-1-Diabetes an der TU München behandelt wurde. Im Februar 2008 war die Erkrankung bei ihr festgestellt worden. Die Eltern Susanne und Michael haben bei ihrer Geburt im März 2006 vorsorglich Nabelschnurblut einlagern lassen. Wir haben mit ihnen über die Hintergründe gesprochen.

Warum haben Sie das Nabelschnurblut für Ihre Tochter eingelagert?

Die Einlagerung haben wir in der Hoffnung vorgenommen, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt aufgrund des medizinischen Fortschritts für unsere Tochter oder für andere Familienmitglieder von Vorteil sein könnte. Eine Diabetes-Erkrankung war für uns zu der Zeit nicht abzusehen, wir hatten auch bisher in der Familie keinerlei Vorerkrankungen. weiterlesen »

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