Archiv für August, 2009
Erik Wellner
*08.10.05
Magdeburg
Eltern: Alice und Frank Wellner
Die Eltern des kleinen Erik haben sich vor seiner Geburt entschlossen, das Nabelschnurblut entnehmen und einlagern zu lassen. Nun wird es bei minus 196 Grad Celsius in einem Kyrotank sicher aufbewahrt. Auch wenn die Familie hofft und wünscht, dass das Nabelschnurblut niemals zum Einsatz kommen muss, so ist die Aufbewahrung doch eine gute Vorsorgemaßnahme.
25.08.2009
In der Ausgabe 7 der Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedizin ”Der Kinder- und Jugendarzt” findet sich ein interessanter Beitrag von Dr. Thomas Lücke, der sich mit dem Thema Stammzelltransplantation bei angeborenen Stoffwechselerkrankungen befasst. Das Ziel des Autor ist es, diese metabolischen Erkrankungen, wie man die Stoffwechselerkrankungen auch nennt, hinsichtlich der Stammzelltransplantation in einen sinnvollen medizinischen Zusammenhang zu stellen. Interessant ist dies unter anderem auch deshalb, weil Dr. Lücke in seinem Resümee die Fortschritte der Stammzelltransplantation und somit auch die Potenziale von Nabelschnurblut anspricht. weiterlesen »
Die Rothenhöfers aus Lauffen haben zwei Kinder – Jona und Luisa. Von beiden haben sie das Nabelschnurblut aufbewahrt. Im Interview erzählt Mutter Ute von den Freuden des Elternseins und von ihrer Entscheidung, das Blut bei der Geburt einzulagern. Über die medizinischen Anwendungsmöglichkeiten der Stammzellen aus dem Nabelschnurblut zeigt sie sich bestens informiert und glaubt an zukünftige Forschungserfolge auf diesem Gebiet.
Was ist es für ein Gefühl, Mutter zu sein, und wie empfanden Sie die ersten Tage in dieser Rolle?
Ich bin sehr gerne Mutter. Das ist eine schöne Erfahrung, auch wenn es natürlich manchmal anstrengend ist, Kinder zu erziehen. Aber ich habe zwei sehr liebe Kinder: Einen acht Jahre alten Sohn und eine fünfjährige Tochter. Es macht mir sehr viel Spaß, ihnen beim Wachsen zuzusehen und zu verfolgen, wie sich ihre Persönlichkeit entwickelt. Die ersten Tage waren natürlich besonders spannend. weiterlesen »
19.08.2009
Stammzellen aus Nabelschnurblut können in der gesteuerten Gewebegeneration eingesetzt werden. Hierbei wird eine Matrix aus Kollagen gezüchtet, die die Trägersubstanz für Zellen bilden, mit deren Hilfe neues Gewebe entsteht. Diese Matrix sieht in etwa so aus wie ein weißer Mini-Schwamm, der sehr weich ist und sich mit den Fingern eindrücken lässt. Diese Kollagen-Matrix kann überall dort eingesetzt werden, wo körpereigener Knorpel zerstört wurde beziehungsweise gänzlich fehlt. Schmerzhafte Knorpelschäden an Kniegelenken können auf diese Art beispielsweise behandelt werden. weiterlesen »
Das Nabelschnurblut des heute vierjährigen Connor Michel aus Langenbernsdorf bei Chemnitz wurde bei der Geburt entnommen und eingelagert. Mutter Anja gab nabelschnurblut4you.de ein Interview. Darin spricht sie über die Geburt ihrer Kinder und ihre Motive, das Blut aus der Nabelschnur aufzubewahren – auch bei Connors jüngerer Schwester.
Was ist es für Sie für ein Gefühl, Mutter zu sein, und wie empfanden Sie die ersten Tage mit Ihren Kindern?
Es ist ein unbeschreibliches Glücksgefühl, sein Kind im Arm halten zu dürfen – überwältigend. Ich habe es nun zweimal erleben dürfen und es war unbeschreiblich. Später kommt dann die Verantwortung auf einen zu und man fragt sich schon manchmal: ”Was habe ich da auf mich genommen?” Sicher hat man auch Stress und durchwachte Nächte. Aber wieder hergeben würde ich die Kleinen trotzdem nicht. Was die ersten Tage mit meinen Kindern betrifft, so habe ich das Glück gehabt, in einem Geburtshaus in einer sehr schönen Atmosphäre entbinden zu dürfen. Bei beiden Geburten habe ich mich jeweils für fünf Tage aus dem Alltag ausgeklinkt und mit den Neugeborenen eine sehr innige und intensiv erlebte Zeit verbracht. weiterlesen »
11.08.2009
Ein neues Patientenhandbuch beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema Stammzelltherapie.
Die noch junge Stammzellforschung schürt bei Patienten und Angehörigen große Hoffnungen in Bezug auf die Heilung schwerer rheumatischer und immunologischer Krankheiten. Mithilfe von Nabelschnurblut können beispielsweise im Rahmen einer Stammzelltherapie Krankheiten wie Fanconi-Anämie, Diabetes oder Leukämie behandelt werden. Doch die Forschung steht noch am Anfang und die Sicherheit einiger Stammzelltherapien kann noch nicht in jedem Fall hundertprozentig gewährleistet werden.
Sich selbst ein umfassendes Wissen zum Thema Stammzelltherapie und Einlagerung von Nabelschnurblut anzueignen, ist jedoch für viele Patienten und Eltern mit einem hohen Zeitaufwand verbunden. Das neue Patientenhandbuch klärt nun kurz und bündig über die wichtigsten Fragen zum Thema auf. Denn “nur informierte Patienten können die schwarzen Schafe unter den Anbietern von Stammzelltherapien, die oft nicht nur physische, sondern auch psychische und wirtschaftliche Gefahren mit sich bringen, erkennen.”, wie Prof. Oliver Brüstle, der Sprecher der Biomediziner im nordrhein-westfälischen Stammzellnetzwerk, weiß. weiterlesen »
Dr. Dietmar Egger ist Herstellungleiter in einer privaten Nabelschnurblutbank. Unsere Redakteure haben ihn gefragt, was der bewegendet Moment in seiner bisherigen Arbeit mit Nabelschnurblut war?
Unsere erste Transplantation in Hannover war für mich die bislang eindrucksvollste Erfahrung. Die Eltern eines kranken Jungen, der an einer Blutbildungsstörung litt, bekamen Nachwuchs und lagerten das Blut aus der Nabelschnur im Rahmen unserer Geschwisterinitiative ein. weiterlesen »
04.08.2009
Nachdem bereits im Januar ein dreijähriges Kind erfolgreich mit den aus dem eigenen Nabelschnurblut gewonnenen Stammzellen behandelt wurde, ist nun der zweite Anwendungsfall von Nabelschnurblut in der Bochumer Ruhr-Universität erfolgt. Am 16. Juli wurde bei einem drei Monate alten Kind die Stammzelltherapie angewendet. Der kleine Patient leidet an einem, durch eine Hirnhautentzündung hervorgerufenen, Hirnschaden. Nun hoffen die behandelnden Ärzte, dass der Genesungsprozess in gleicher Weise erfolgreich ist, wie bei dem im Januar behandelten Kind. Dieses war nach einem Herzstillstand unter anderem erblindet und konnte nur jammernde Geräusche von sich geben. Heute sind die Nervenfunktionen weitestgehend hergestellt und das Kind hat sein Sehvermögen wiedererlangt. Zudem hat es nun mit dem Sprechen begonnen. weiterlesen »


