Archiv für Juli, 2009


31. Juli 2009

victoria-siebenYvonne Sieben aus Rehburg-Loccum wurde vor rund dreieinhalb Jahren Mutter von Victoria und ließ bei der Geburt deren Nabelschnurblut einlagern. Auf diese Weise möchte sie für ihre Tochter, aber auch für die beiden älteren Halbgeschwister vorsorgen, falls sie einmal eine schwere Krankheit bekommen sollten. Wie sie sich über das Thema Nabelschnurblut schlau gemacht hat und was ihre Freunde und Bekannten von der Einlagerung halten, berichtet Yvonne Sieben im Interview.

Sind Sie schon vor der Schwangerschaft mit der Nabelschnurblut-Thematik in Berührung gekommen?

Ja, ich hatte bereits davon gelesen, und mir war die Möglichkeit, das Blut bei einer Geburt zu entnehmen, dadurch immer im Hinterkopf geblieben. Als ich dann schwanger war, habe ich mir Informationsmaterial angesehen, das beim Frauenarzt auslag, und im Internet über das Thema recherchiert. weiterlesen »


28. Juli 2009
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Angeborene Herzfehler bei Neugeborenen stellen eine enorme Beeinträchtigung für die kleinen Patienten dar. Oftmals müssen die Betroffenen bereits im ersten Lebensjahr eine Operation über sich ergehen lassen und zumeist sind weitere Eingriffe notwendig. Dies stellt eine große Beeinträchtigung der Lebensqualität dar. Bei etwa zehn Prozent der mit Herzfehler geborenen Kinder handelt es sich um die Krankheit Fallot’sche Tetralogie. Hier ist insbesondere die rechte Herzkammer betroffen. Eine der Folgen dieser Krankheit ist, dass das Blut nicht in der Lage ist, genügend Sauerstoff aufzunehmen. Die bisher unumgängliche Operation ist jedoch keineswegs in der Lage, den Klappenfehler vollständig zu beheben.

Hoffnung auf eine neue Behandlungsmethode machen die Ergebnisse einer Studie, die Wissenschaftler der Klinik und Poliklinik für Herzchirurgie an der Universität Rostock nun im Fachblatt ”Cell Transplantation” veröffentlicht haben. weiterlesen »


24. Juli 2009

emely-sophie-gosmann-11Erfahren Sie nun im zweiten Teil des Interviews mit Mirko Wolf, Vater der vierjährigen Emely Sophie, warum er gemeinsam mit seiner Frau sich dafür entschied, dass Nabelschnurblut ihrer Tochter einlagern zu lassen und welche Hoffnungen sie damit verbinden.

Hatte es auch einen familiären Hintergrund, dass Sie das Nabelschnurblut einlagern ließen?

Meine Mutter hatte – noch zu DDR-Zeiten – Lungenkrebs, und ihr musste die Hälfte der Lunge entfernt werden. Ich hoffe, dass die Forschung eines Tages auch in solchen Fällen mit Stammzellen etwas ausrichten kann. weiterlesen »


21. Juli 2009
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Die Regenerative Medizin und die Nabelschnurblutforschung können zunehmend größere Erfolge vorweisen können. Bereits heute werden bei etwa 70 Krankheiten, wie verschiedene Formen von Anämien und Krebs sowie bei genetischen Störungen und Organschäden, die aus dem Nabelschnurblut gewonnenen Stammzellen eingesetzt. Trotz dessen wird zum Beispiel in Europa noch 95 Prozent des Nabelschnurblutes nach der Geburt ungenutzt entsorgt. weiterlesen »


17. Juli 2009

emely-sophie-gosmann-2Die Eltern von Emely Sophie Goßmann aus Dessau wollten auf Nummer sicher gehen und haben ihr Nabelschnurblut eingelagert. Mirko Wolf, der Vater des vier Jahre alten Mädchens, gab nabelschnurblut4you.de dazu ein Interview. Darin erzählt er nicht nur, wie er den großen Moment der Geburt seiner Tochter erlebte, sondern erklärt auch, welches Potenzial er in der Aufbewahrung von Nabelschnurblut sieht und warum die Krankenkassen diese stärker unterstützen sollten.

Was ist es für Sie für ein Gefühl, Vater zu sein?

Vater zu werden, war das Größte, was mir bisher in meinem Leben passiert ist. Die Geburt kam mir wie ein Wunder vor. Das hätte ich vorher nicht gedacht. Was ein Geburtsvorgang eigentlich bedeutet, wird einem erst klar, wenn man zum ersten Mal ”live dabei” ist. Außerdem blieben mir insbesondere die ersten Tage nach der Geburt in Erinnerung: Einerseits, weil ich mich über das neu geborene Kind gefreut habe, und andererseits wegen der schlaflosen Nächte. Die Erziehung eines eigenen Kindes ist natürlich eine besondere Herausforderung, obwohl ich früher schon einmal bei der Bundeswehr im pädagogischen Bereich tätig war. Aber das ist natürlich etwas ganz anderes. weiterlesen »


14. Juli 2009

schwangerschaft-s-d-syndrom2Wie wichtig es ist, das Nabelschnurblut bei der Geburt seines Kindes entnehmen und einlagern zu lassen, wird anhand eines Beispiels aus Israel deutlich. Es geht um einen Jungen, der an einer schweren und seltenen Erbkrankheit leidet – dem Shwachman-Diamond-Syndrom. Folgen dieser Krankheit sind neben einer verkürzten Lebenserwartung, ein höheres Risiko, an Leukämie zu erkranken sowie Minderwuchs und eine schwache Bauspeicheldrüse. Zur Behandlung der Krankheit kam eigentlich nur die Stammzelltherapie infrage. Allerdings wurde das Nabelschnurblut des Jungen bei seiner Geburt nicht eingelagert. Die Wahrscheinlichkeit einen passenden Spender zu finden, bei dem die genetischen Eigenschaftem mit denen des Jungen übereinstimmen, ist äußerst gering. weiterlesen »


10. Juli 2009

kind-regenbogen-140Aus einer Studie der Universität Belfast geht hervor, dass die Anzahl der Kinder, die in den kommenden Jahren an Diabetes Typ 1 erkranken werden, drastisch zunehmen wird. Die Forscher haben hierfür mehr als 29.000 Patientenakten aus 17 Ländern Europas ausgewertet. Die Rückschlüsse, die die Wissenschaftler daraus ziehen, sind besorgniserregend. Wenn der von ihnen festgestellte Trend bestehen bleibt, werden 2020 fast doppelt so viele Menschen neu an diesem Typ erkranken. Während 2005 etwa 15.000 neue Patienten hinzukamen, prognostiziert die Studie für 2020 einen Anstieg auf 24.400. Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen tritt Diabetes Typ 1 auf, das deshalb auch ”jugendliches Diabetes” genannt wird. weiterlesen »


7. Juli 2009

Annika Kempers Nabelschnurblut wurde eingelagert.Annika Kemper, * 14.01.06

Mutter: Elke Kemper aus Erwitte

Das Nabelschnurblut der kleinen Annika liegt sicher verwahrt bei minus 196 Grad Celsius in einem Stickstofftank. So kann Ihren wertvollen Stammzellen nichts passieren.


3. Juli 2009

sodian-bild-portrait-182Das aus dem Nabelschnurblut gewonnene Zellmaterial spielt für die regenerative Medizin eine immer größere Rolle. In der Herzchirurgie beispielsweise wird intensiv mit Stammzellen geforscht, um neue Möglichkeiten der Behandlung bei schweren Herzkrankheiten zu finden. Ziel der Wissenschaftler ist es, die Zahl der risikoreichen Operationen zu verringern  und letztlich einmal ganz vermeiden zu können.

Besonders wichtig ist es, Behandlungsalternativen für Kinder mit schweren Herzfehlern zu finden. Das Problem momentan ist, dass bei Kindern, anders als bei älteren Patienten, beispielsweise keine Herzklappen aus tierischem Gewebe eingesetzt werden können. Während derartige Herzklappen bei älteren Menschen routinemäßig implantiert werden können, degeneriert bei Kindern das Implantat deutlich schneller und ist nach wenigen Monaten, wenn nicht sogar Wochen nicht mehr funktionstüchtig. weiterlesen »

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