Archiv für März, 2009


13. März 2009

Nabelschnurblut - Justin BreitkreuzJasmin Breitkreutz aus Berlin hat das Nabelschnurblut ihres Sohnes Justin einlagern lassen. Besonders überzeugend fand sie die Möglichkeit, sich vor Ort in einer Nabelschnurblutbank von allen Arbeitsschritten persönlich ein Bild zu machen. Ihrer Meinung nach wissen noch immer zu wenige werdende Mütter über die Möglichkeit Bescheid, Nabelschnurblut entnehmen und einlagern zu lassen. Deshalb plädiert Jasmin Breitkreutz für mehr öffentlichen Diskurs zu diesem Thema.

Warum haben Sie sich für die Einlagerung des Blutes aus der Nabelschnur Ihres Sohnes entschieden?

Weil mein Mann und ich davon überzeugt sind, dass es eine sinnvolle Maßnahme ist. Es gibt sehr viele verschiedene Krankheiten und Behandlungsmöglichkeiten, von denen viele nicht ausreichend erforscht sind. Doch der wissenschaftliche Fortschritt steht nicht still. Ich kann heute noch nicht abschätzen, wozu die Medizin in einigen Jahren fähig ist. Deshalb möchte ich meinem Kind für die Zukunft alle Möglichkeiten offen halten. weiterlesen »


11. März 2009

Nabelschnurblut - Chantal KuhlmannAntje Kuhlmann hat das Nabelschnurblut ihrer Tochter einlagern lassen: Was sich anfangs als kurzfristige Entscheidung ”aus dem Bauch heraus” darstellte, hat sie nun so überzeugt, dass sie diese Vorsorgemaßnahme all ihren Freunden empfiehlt.

Warum haben Sie sich dafür entschieden, das Blut aus der Nabelschnur Ihrer Tochter einlagern zu lassen?
Nachdem ich dazu Informationsmaterial bei meiner Frauenärztin gelesen hatte, fand ich die Möglichkeit sehr gut, Chantal in Zukunft medizinische Behandlungen mit Nabelschnurblut zu ermöglichen. Natürlich hofft man, dass sie gesund bleibt und das nicht nötig wird. Doch zumindest sollen ihr in Zukunft diesbezüglich alle Türen offen stehen. Erst dachte ich, eine Einlagerung wäre finanziell nicht zu machen. Man gibt aber soviel Geld für eigentlich unwichtigere Dinge aus, dass ich mich zwei Tage vor meinem Geburtstermin doch noch dazu entschieden habe, das Blut einlagern zu lassen. weiterlesen »


9. März 2009

Nabelschnurblut einlagern zu lassen kann einerseits ein wichtiger Schritt dazu sein, Gesundheitsvorsorge für das eigene Kind zu betreiben. Wer weiß schon, ob der oder die Kleine den Lebenssaft nicht einmal brauchen wird? Andererseits ist das Blut aus der Nabelschnur auch für die Wissenschaft wertvoll. Denn um Krankheiten besser erforschen zu können, sammeln und analysieren Forscher Proben – zum Beispiel von Blut oder Geweben. Aufbewahrt werden diese Materialien von so genannten Biobanken. Das Prinzip einer Nabelschnurblutbank kann damit verglichen werden. Denn auch hier werden zahlreiche Proben gesammelt, mit deren Hilfe man nicht nur bei Bedarf Menschen behandeln, sondern ebenso Forschung betreiben kann. Denn wissenschaftliche Untersuchungen sind die Grundlage, um Anhaltspunkte für die Behandlung von Krankheiten zu gewinnen. Lesen Sie hier mehr zum Thema Biobanken.


6. März 2009

Nabelschnurblut - Maria VossDie Medizinerin und dreifache Mutter Gabriela Voß hat sich für eine Einlagerung des Nabelschnurblutes ihrer jüngsten Tochter Maria entschieden. Damit will sie ihr in Zukunft alle Möglichkeiten einer Behandlung mit Stammzellen offen halten. Die Ärztin glaubt, dass Erkrankungen wie Diabetes, Rheuma oder Stoffwechselleiden in naher Zukunft gezielt therapiert werden können.

Frau Voß, ist Ihnen die Entscheidung, das Nabelschnurblut Ihrer Tochter einzulagern, aufgrund Ihres Berufs leichter gefallen?
Das glaube ich schon. Ich behandle viele Krebspatienten und habe etliche Krankheitsverläufe beobachtet. Mit unseren heutigen Methoden versetzen wir die Patienten in Ausnahmezustände. Gerade bei Tumorleiden besteht eine hohe Sterberate und nur bei einigen Karzinomen kann eine Hochdosis-Therapie mit eigenen Stammzellen angewendet werden. Die Stammzellapherese, also das Absammeln der im eigenen Blut enthaltenen Stammzellen, und die Krebstherapie mit Eigenblut haben inzwischen ihren Platz in der Onkologie gefunden. Allerdings ist heutzutage eine Fremdspender-Transplantation gerade bei Leukämie günstiger, weil eine größere Anzahl Krebszellen zerstört werden kann. Wie Krebsleiden jedoch in Zukunft behandelt werden, das ist noch ein offenes Feld. Als besonders belastend habe ich die Situation in der Kinderonkologie empfunden – das geht einem als Mutter durch und durch. Da ist mir klar geworden, welche Angst ich davor habe, dass meiner Familie das auch mal passieren könnte. Ich musste alles ermöglichen, um meinen Kindern, falls sie einmal in eine solche Situation geraten, dann helfen zu können. weiterlesen »


4. März 2009

Für Patienten kommt die Suche nach einem passenden Stammzellspender oft nur schleppend voran. Um die Wartezeit zu verkürzen, bietet sich konserviertes und damit schnell verfügbares Nabelschnurblut an. Denn eine neue Studie zeigt: Der Einsatz des kostbaren Blutes bietet ähnlich gute Erfolgschancen und ein vergleichbar geringes Rückfallrisiko wie eine nicht vollständig passende Knochenmarkspende. Denn wenn kein Spender mit hundertprozentig übereinstimmenden Gewebemerkmalen gefunden wird, muss man leichte Abweichungen in Kauf nehmen. In diesem Fall hat Nabelschnurblut die Nase vorn, da seine Übertragung ein deutlich geringeres Risiko einer Abwehrreaktion mit sich bringt. Deshalb dürfte künftig wesentlich häufiger mit dem wertvollen Blut gearbeitet werden.


2. März 2009

Werdende Mütter können durch die Einlagerung des Nabelschnurblutes eine wichtige Weiche für die Gesundheitsvorsorge ihres Kindes stellen. Diese Tatsache wird auch von der Debeka Krankenversicherung unterstützt. Deshalb klärt sie ihre Versicherten umfassend über das Thema auf und fördert die Konservierung von Nabelschnurblut. Karl-Josef Maiwald Abteilungsleiter bei der Krankenkasse erläutert im Interview mit den Redakteuren der Internetseite www.nabelschnurblut-experten.de, wie es dazu kam und wie wichtig ihm Gesundheitsvorsorge ist. Hier können Sie das Interview nachlesen.

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