Archiv für Juni, 2008
Sie haben von Freunden, Ihrem Frauenarzt oder über die Medien gehört, dass es die Möglichkeit gibt, das Nabelschnurblut Ihres Kindes einlagern zu lassen? Nun suchen Sie nach Informationen zu diesem Thema?
Dann sind Sie hier genau richtig! Auf nabelschnurblut4you.de finden Sie Tipps von Experten, Hintergrundinformationen und Anwendungsbeispiele, die Ihnen das Thema “Einlagerung von Nabelschnurblut” etwas näher bringen sollen. Außerdem können Sie lesen, was Eltern zu berichten haben, die sich für eine Einlagerung entschieden haben.
Als Leiter des Außendienstes ist Niko Müller unter anderem für die Beratung von Schwangeren, Ärzten und Hebammen verantwortlich. In einem Interview erzählt er nicht nur Anekdoten aus seinem Arbeitsalltag, sondern informiert auch über die VITAplusSpende. Außerdem erfahren Eltern hier, wie sie an Informationen zum Thema Nabelschnurblut gelangen können.
Können Sie einen Unterschied in der Akzeptanz des Themas ”Einlagerung des Blutes aus der Nabelschnur” zwischen Eltern und Fachleuten feststellen?
Die Akzeptanz wächst bei beiden Stück für Stück. Mit den Eltern sprechen wir ganz individuell bei unseren Elternabenden. Hier beantworten wir ihre Fragen und sagen ihnen, was sie von der Einlagerung erwarten können und was nicht. Dabei merken sie, dass wir kompetent und erfahren sind und keine leeren Versprechungen abgeben. Wenn Eltern wirklich verstehen, dass sie mit der Einlagerung eine Option für die Gesundheit ihres Kindes in den Händen halten, nutzen sie diese.
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Was wissen die Leipziger über Nabelschnurblut? Zwei Redakteure haben sich im Clara-Zetkin-Park umgehört und interessante Meinungen zusammengetragen.

Gisela Döge aus Leipzig
“Ich finde die Einlagerung von Nabelschnurblut ist eine richtig gute Sache. Ich lese in Gesundheitszeitschriften häufig über neue Forschungsergebnisse und finde solche Berichte immer sehr spannend. Die Forschung auf dem Gebiet muss in jedem Fall unterstützt werden, denn neue Erkenntnisse zur Heilung von Krankheiten sind sehr wichtig!”

Familie Swiderski aus Leipzig
“Wir haben über unsere Hebamme von der Nabelschnurbluteinlagerung gehört. Die Entscheidung dafür fiel dann ziemlich spontan. Wir sehen es als eine Art Lebensversicherung für unser Kind: Sowohl in meiner Familie, als auch in der meines Mannes sind die Großeltern an Krebs erkrankt. Sollte diese schlimme Krankheit auch bei unserem Kind vorkommen, hoffen wir, dass die eingelagerten Stammzellen ihm helfen können. Natürlich wünschen wir uns, dass wir das eingelagerte Blut niemals brauchen werden! Aber wenn, können wir unserem Kind damit trotzdem eine gesicherte Zukunft bieten. Mein Mann und ich haben diese Entscheidung nie bereut und würden uns auch immer wieder dafür entscheiden.”

Holger Baum
“Ich war damals bei der Geburt meines Sohnes dabei und durfte auch die Nabelschnur durchtrennen. Von der Möglichkeit, Nabelschnurblut einlagern zu lassen, höre ich heute zum ersten Mal. Doch es klingt wirklich sinnvoll. Falls ich noch ein weiteres Kind haben sollte, würde ich mich dazu auf jeden Fall etwas schlauer machen. Der größte Vorteil scheint zu sein, dass wir uns als Eltern keine Gedanken darüber machen müssten, was passiert, wenn das Kind wirklich mal erkrankt und eine Spende benötigt wird. Denn die Chance einen passenden Spender zu finden, ist immer sehr gering. Menschen, die etwas gegen die Einlagerung haben, sind wahrscheinlich noch nie mit einem kranken Kind in der Familie konfrontiert worden – anders kann ich mir ihre Ablehnung nicht erklären.”

Barbara und Klaus Schanze
“Es war geplant, dass von unserem Enkelkind Nabelschnurblut eingelagert werden sollte. Aber dann kam das Kleine viel zu früh. Unsere Kinder feierten in Dresden Silvester, als die Wehen plötzlich einsetzten. Dann ging alles sehr schnell. Das Entnahmepaket stand in Leipzig in der Wohnung. Keiner hatte zu diesem Zeitpunkt mit der Geburt gerechnet. So konnte leider kein Blut aus der Nabelschnur entnommen werden.
Wir haben das Vorhaben unserer Kinder damals sehr unterstützt. Die Idee hat uns von Anfang an begeistert. Um uns weiter zu informieren und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, waren wir auch bei dem Vortrag von VITA 34 und haben das Gläserne Labor besichtigt . Wir sind so überzeugt von dem Nutzen, dass wir es bedenkenlos weiter empfehlen würden.”

“Von meiner Ärztin erfuhr ich damals kurz vor der Geburt von dieser ganz neuen Möglichkeit. In der Hoffnung, dass wir das Nabelschnurblut niemals benötigen, waren wir uns sofort sicher diese Möglichkeit unbedingt nutzen zu wollen. Kenny ist heute neun Jahre alt und inzwischen wurde auch von beiden Kindern meiner Schwester das Blut aus der Nabelschnur eingelagert.”
Manuela Kokott aus Lugau
Angelika und Jan Dierksen aus Hamburg haben sich bereits vor zehn Jahren für die Einlagerung von Nabelschnurblut entschieden. Ihre Eindrücke, Emotionen und Beweggründe hat die Familie in einem Erfahrungsbericht zusammengefasst. Heute haben die “Dierksens” fünf Kinder: Annika, neun Jahre, Merlin Jan-Nick und Laurens Jerrit, beide im Jahr 2002 geboren, Julius Flavian, drei Jahre alt und Benjamin Tamino, geboren im Jahr 2008.
“Als wir vor zehn Jahren endlich von einem positiven Schwangerschaftstest erfuhren, waren wir überglücklich. Aber kaum war es soweit, hatten wir auch Angst. Angst vor einer Fehlgeburt, Angst vor einer Behinderung, vor einer Krankheit, die gerade unser Kind treffen würde. Darum wollten wir alles für dieses Kind tun, egal was es kostet.
Mein Bruder erzählte mir von der Möglichkeit der Nabelschnurblutentnahme. Er kannte den Gründer von VITA 34, Dr. Lampeter, vom Studium und überzeugte mich davon, Kontakt mit VITA 34 aufzunehmen. Das war über das Internet schon damals kein Problem. Wir befragten auch unsere Ärzte nach Ihrer Meinung, selbst eine Praxis in Hamburg, die sich auf die Fehlbildungsdiagnostik spezialisiert hatte, sagte damals zu uns:” Naja, wenn Sie das Geld übrig haben… Aber man weiß ja noch gar nicht, was man damit später machen kann und benutzt wurden diese Präparate in Deutschland auch noch nicht. Für Leukämie ist es nicht einsetzbar. Wahrscheinlich müssen sie damit ins Ausland fahren, um es als Medikament einsetzen zu dürfen…” weiterlesen »
Lea ist ein gesundes, munteres Baby. Vor zwei Monaten kam sie in der Berliner Charité zur Welt. Neben den Eltern und dem Kreißsaal-Team war auch ein Entnahmepaket von VITA 34 bei der Geburt dabei. Denn Leas Eltern hatten sich entschieden, das Nabelschnurblut ihrer Tochter aufzubewahren.
6:01 Uhr In Berlin-Mitte beginnt der Berufsverkehr. Im Kreißsaal der Charité-Klinik verkündet Lea mit einem lauten Schrei, dass sie auf der Welt ist. Mit 50 Zentimetern und einem Gewicht von 3244 Gramm ist sie eine zierliche junge Dame. Ganz die Mutter.
6:02 Uhr Behutsam durchtrennt Leas Vater die Nabelschnur. Unmittelbar danach entnimmt die Hebamme das wertvolle Nabelschnurblut. Die junge Mama und Lea spüren davon nichts.
6:10 Uhr Das geschulte Personal verpackt den Blutbeutel in der Transportbox, die die kostbare Fracht bis zum Eintreffen im Labor in Leipzig schützt. Die kleine Lea nimmt inzwischen ihr erstes Bad.
6:20 Uhr Eine Krankenschwester informiert VITA 34 per Telefon, dass Leas Blut entnommen wurde. Die kleine Dame schlummert derweil in den Armen ihrer stolzen Mutter.

Die ehemalige deutsche Skirennläuferin Martina Ertl-Renz und ihr Mann Sven, Ex-Triathlet, haben das Nabelschnurblut ihrer Tochter Romy-Sophia bei VITA 34 einlagern lassen. In einem Interview spricht sie über ihre Beweggründe, das Verfahren und was sie Eltern rät, die auch vor der Entscheidung der Einlagerung stehen.
Frau Ertl-Renz, warum haben Sie sich dazu entschieden, Blut aus der Nabelschnur Ihres Kindes einlagern zu lassen?
Als Mutter will man alles für sein Kind tun. Und da das Blut im Falle einer Krankheit zur Genesung beitragen kann, soll es davon profitieren können.
Wie haben Sie von dieser Vorsorgemöglichkeit erfahren?
Ich bin von der Arzthelferin meiner Frauenarztpraxis darauf hingewiesen worden. Der Zeitraum war sehr knapp und ich bin froh, dass mich die Dame rechtzeitig angesprochen hat. Ich finde es hilfreich, informiert zu werden und auf diese Art für mein Kind vorzusorgen. Mir war es einfach wichtig, alles für mein Kind zu tun, auch schon vor der Geburt.
Als sie von VITA 34 erfahren haben: Haben Sie die Entscheidung spontan getroffen oder mussten Sie lange überlegen?
Weil die Gesundheit meines Kindes das Wichtigste ist, ist es mir dementsprechend leicht gefallen. Im Falle einer Krankheit kann ich einfach ruhigen Gewissens sagen: ”Da gibt es etwas, das ich schon mit der Geburt gemacht habe und es trägt dazu bei mein Kind abzusichern”. Ständig wird so viel Geld für irgendwelche Dinge ausgegeben und in diesem Fall kann es sinnvoll in die Gesundheit investiert werden.

