Archiv für Mai, 2008


Nabelschnurblut-Ahrens

Mariella Ahrens und Graf Patrick von Faber-Castell haben sich für die Entnahme von Nabelschnurblut für Töchterchen Lucia entschieden. Das Video mit dem Interview der Stars sowie Informationen von Dr. Marion Bartel, Biochemikerin bei VITA 34, finden Sie hier.


Nabelschnurblut-Kubisch

“Unser erstes Kind, Adrian Gerrit, wurde am 14. Mai 2001 und das zweite, Sören Benedikt, am 15. Juni 2004 in Cottbus geboren und von jedem Kind haben wir das Nabelschnurblut bei VITA 34 einlagern lassen. Mein Mann leidet seit seiner Kindheit an Morbus Bechterew, was damals nicht erkannt wurde. Dies war für uns der ausschlaggebende Grund für die Einlagerung – außerdem weiß man ja nie was die Zukunft bringt. Wir finden es gut, dass mittlerweile auch die Krankenkassen reagieren und die Eltern unterstützen. Bei meiner Kasse hatte ich damals kein Glück – schade. Mit Sicherheit würden sich dann noch mehr dafür entscheiden.”

Astrid Kubisch aus Lübbenau


Nabelschnurblut-Wenke-Neugebauer

“Das Nabelschnurblut unserer Tochter Nele wurde eingelagert und wir sind weiterhin davon überzeugt, dass es eine absolut richtige Entscheidung war, obwohl wir natürlich hoffen es niemals zu brauchen. Für die weitere Arbeit bei VITA 34 wünschen wir viel, viel Erfolg und alles Gute.”

Wenke Neugebauer aus Oranienburg


Nabelschnurblut-RauprichPetra Rauprich, Biologin und Schulungsbeauftragte klärt über die “Faszination Stammzelle aus Nabelschnurblut” auf.

Warum sind Stammzellen für sie so faszinierend?

Als Biologin habe ich mich ursprünglich innerhalb der Forschung ausgiebig mit Stammzellen beschäftigt. Sie faszinieren und begleiten mich demnach schon eine ganze Weile. Mein Wissen konnte ich dann bei VITA 34 einbringen, wo ich nun seit sechs Jahren für die Schulungen zur Nabelschnurblut-Entnahme verantwortlich bin. Durch meine Arbeit erkannte ich auch immer mehr die Therapiemöglichkeiten mit Stammzellen.

Was muss bei der Entnahme beachtet werden?

Um möglichst viel Blut aus der Nabelschnur zu gewinnen, sollte die Entnahme direkt nach der Abnabelung des Kindes durchgeführt werden. Denn zu diesem Zeitpunkt ist in den allermeisten Fällen noch genügend Blut in der Nabelschnurvene vorhanden. Besonders wichtig ist eine gründliche Desinfektion, um eine bakterielle Kontamination des Blutes zu verhindern. Alles Notwendige hierfür ist in unserem Entnahmeset enthalten, das die Eltern zur Geburt mit in die Klinik nehmen und an die Ärzte übergeben. Die Menge des entnommenen Nabelschnurblutes ist übrigens trotz standardisierter Methoden variabel. Denn auch Nabelschnur ist nicht gleich Nabelschnur: Es gibt zum Beispiel lange und kurze Nabelschnüre oder einfach jene, bei denen die Venen gleich nach dem Abnabeln des Kindes erschlaffen.


Morbus Bechterew ist eine schmerzhafte, chronisch verlaufende, entzündlich-rheumatische Erkrankung der Wirbelsäule. Patienten leiden mit Fortschreiten der Erkrankung an eingeschränkter Bewegungsfreiheit, da die Gelenke verknöchern und versteifen. Häufig verkrümmt sich die Wirbelsäule. Die Ursache wird in einer gestörten Funktion des Immunsystems vermutet. Morbus Bechterew ist noch nicht heilbar, die Symptome lassen sich aber mildern: Durch eine gesunde Lebensweise mit besonderem Bedacht auf viel Bewegung (Krankengymnastik) und richtiger Haltung.

Therapien mit adulten Stammzellen, wie sie auch im Nabelschnurblut enthalten sind, zeigten im Rahmen klinischer Studien erste Erfolge bei der Behandlung von Rheumatischen bzw. Autoimmunerkrankungen.