08.01.2010

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Die regenerative Medizin forscht nun seit gut 20 Jahren, um die Potenziale von Nabelschnurblut zu ergründen. Immer wieder wird von erfolgreichen Behandlungen berichtet, bei denen Stammzellen aus Nabelschnurblut zum Einsatz gekommen sind. Nichtsdestotrotz wirft dieses Thema zahlreiche Fragen auf. Betrachtet man den Wissensstand der Bevölkerung, wird deutlich, dass sowohl Forscher als Mediziner, aber auch die Nabelschnurblut-Banken hier noch einige Aufklärungsarbeit zu leisten haben, schließlich stößt man bei den Menschen immer wieder auf Skepsis oder sogar Ablehnung. Und dies begründet sich nicht zuletzt damit, dass diese Menschen unzulänglich über das Thema Nabelschnurblut informiert sind. Fakt ist, dass Nabelschnurblut lebensrettende Stammzellen enthält. Doch noch immer werden mehr als 90 Prozent davon nach der Geburt des Kindes einfach in den Müll geworfen.

Die größte Nabelschnurblut-Bank der Welt, die Cord Blood Registry, hat nun eine mehrteilige Videoreihe veröffentlicht, dessen erster Teil auch auf nabelschnurblut-tv.de erschienen ist. Hier informieren die Experten darüber, wie Nabelschnurblut entnommen wird und welche Stationen es bis zur endgültigen Einlagerung durchläuft. Im ersten Teil wird zum Beispiel erklärt, welche unterschiedliche Arten von Stammzellen es gibt und was sie können.

Das ist natürlich längst nicht alles. So kommen auch Experten wie David Harris, der Wissenschaftliche Leiter von Cord Blood Registry, zu Wort und erklären dem Zuschauer verschiedene medizinische Hintergründe. Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es? Wie erfolgen Entnahme und Einlagerung des Nabelschnurblutes überhaupt genau? Die Videos wollen die Menschen aufklären und so kann man jedem, der sich ernsthaft mit dem Thema Nabelschnurblut auseineinandersetzen möchte, nur empfehlen, sich die Videos anzuschauen. Zu sehen ist die Videoreihe unter anderem auf nabelschnurblut-tv.de, wo die einzelnen Teile in den kommenden Wochen veröffentlicht werden.

Bildquelle: www.sxc.hu

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