Archiv für die Kategorie: 'Klinische Anwendung'


29. Mai 2009

amelie-hamperDas Nabelschnurblut der zweijährigen Amelie Hamper aus Dreieich wird sicher verwahrt: Denn ihre Mutter Christina möchte ihrer Tochter alle Zukunftschancen offen halten. Ihre Erfahrungen, Ansichten und Eindrücke rund um die Einlagerung von Nabelschnurblut schildert sie im Interview. Außerdem erläutert sie, wie sie über eine Spende des wertvollen Blutes denkt.

Wie ist es für Sie eigentlich, Mutter zu sein, und wie empfanden Sie die ersten Tage mit Ihrem Kind?

Das war eine ganz neue und sehr spannende Erfahrung. Das Leben verändert sich schon ziemlich, wenn plötzlich ein Kind da ist. In den ersten Tagen ging es erst einmal darum, sich aneinander zu gewöhnen und den Menschen kennenzulernen, der soeben auf die Welt gekommen ist. weiterlesen »


26. Mai 2009

kindStammzellen aus Nabelschnurblut wurden 1988 zum ersten Mal zur Behandlung einer Krankheit eingesetzt. Damals konnte ein sechsjähriger Junge geheilt werden, der an der Fanconi-Anämie erkrankt war. Die Stammzellen wurden aus dem Nabelschnurblut seiner Schwester gewonnen. Heute können über 40 Krankheiten auf diese Weise behandelt werden. Das sind zumeist verschiedene Formen von Krebs oder Erkrankungen von Knochenmark und Blut. Die Fortschritte in der Regenerativen Medizin nehmen stetig zu. Experten gehen davon aus, dass künftig mehr als 100 Krankheiten mit den aus Nabelschnurblut gewonnenen Stammzellen behandelt werden können. In einer Beitragsreihe wollen wir hier die wichtigsten dieser Krankheiten beschreiben. weiterlesen »


19. Mai 2009

Ahoi Käptn! Das Nabelschnurblut ist auch sicher verankert.Etwas in der Hinterhand zu haben, das war für Anna-Maria Schneider und ihren Mann Uwe Schneider der Grund, das Nabelschnurblut ihres Sohnes einlagern zu lassen. Dabei setzte die Familie auf Informationen und den Rat von Ärzten – schließlich war die Stammzellforschung vor vier Jahren noch nicht an den heutigen Ergebnissen zu messen. Ein Blick hinter die Kulissen einer Nabelschnurblutbank hat Anna-Maria Schneider schlussendlich komplett überzeugt. Ihr Resümee: ”Ich würde es auch bei meinem zweiten Kind wieder tun.”

Warum haben sie sich dafür entschieden, das Nabelschnurblut Ihres Kindes einzulagern?
Nun, mein Mann und ich haben beschlossen, das Nabelschnurblut aufzubewahren, um unserem Kind im Notfall alle medizinischen Möglichkeiten offen zu halten. Natürlich hoffen wir, dass dieser Fall nie eintritt. weiterlesen »


15. Mai 2009

Die Mensings haben vorgesorgt und Marlons Nabelschnurblut eingelagert. Marlon Mensing aus Gronau-Epe ist ein Jahr alt. Seine Eltern haben sein Nabelschnurblut bei der Geburt aufbewahrt, um für die Zukunft ihres Kindes vorzusorgen. Das hat auch die Krankenkasse befürwortet, wie die Mutter, Doris Kreimer-Mensing, im Interview berichtet. Außerdem beschreibt sie die positiven Reaktionen auf die Nabelschnurblut-Einlagerung aus ihrem Bekanntenkreis.

Wie sind Sie mit dem Thema Nabelschnurblut in Berührung gekommen – wann haben Sie erstmals von der Möglichkeit erfahren, es aufzubewahren?

Mein Mann und ich sind beide durch Werbeanzeigen in Apothekenzeitschriften darauf aufmerksam geworden. Außerdem fanden wir dort einen Bericht über die Einlagerung von Nabelschnurblut. Ungefähr zur Halbzeit der Schwangerschaft haben wir uns verstärkt mit dem Thema beschäftigt und weitere Informationen über das Internet eingeholt. Ich habe auch mit zwei Ärzten gesprochen – mit meinem Frauenarzt sowie dem Leiter der Klinik, in der ich entbunden habe. Beide haben die Entnahme sehr befürwortet. weiterlesen »


12. Mai 2009

Nabelschnurblut ist nicht nur bei Eltern, die für die Gesundheit ihrer Kinder vorsorgen möchten, ein großes Thema. Auch die Stammzellmedizin und -forschung interessieren sich immer stärker für das Blut aus der Nabelschnur, weil es viele Stammzellen von unterschiedlicher Art enthält. Zudem ist es bei der Geburt leicht zu gewinnen. Daher überrascht es nicht, dass das Thema auch für die Teilnehmer internationaler Forscherkongresse einen hohen Stellenwert hat. Das dürfte auch bei der Konferenz ”Adult somatic stem cells – new perspectives”, bei der sich Ende November Wissenschaftler von Weltformat treffen werden, nicht anders sein. Denn die Tagung im Fürstentum Monaco wird von der Nabelschnurblut-Expertin Prof. Eliane Gluckman geleitet, die als Ärztin im Pariser Krankenhaus Saint-Louis arbeitet. Gluckman setzt sich vor allem dafür ein, dass Europa in der Forschung mit Nabelschnurblut nicht zurückfällt. weiterlesen »


8. Mai 2009

Stammzellen aus Nabelschnurblut schützen das Kind wie ein Känguruhtuch Känguruhtücher für frisch gebackene Mütter, Fläschchen, Minizahnbürsten und Wundcreme für Babys Po. Auf dem gemeinsamen Kongress der Geburtsmediziner, Neugeborenen-Experten und Intensivmediziner für Frühgeburten dreht sich alles um das Wohlergehen der kleinsten Patienten vor und nach der Geburt. Die Veranstaltung findet noch heute und morgen auf dem Gelände des Internationalen Congress Centrums (ICC) in Berlin statt und dient allen teilnehmenden Medizinern und Hebammen der Fortbildung. Daneben stellen Unternehmen ihre Produkte rund um den Nachwuchs vor: Beispielsweise Brutkästen und Beatmungssysteme für Frühchen sowie Babynahrung in den vielfältigsten Formen. weiterlesen »


5. Mai 2009

Die Geburt eines Kindes ist einer der schönsten Momente im Leben einer jungen Familie. Mit dem Nachwuchs verändert sich das ganze Leben. Väter werden rührselig und Mütter streben danach, für ihren Sprössling alles zu tun, damit es ihm gut geht. Das erste Lächeln, der erste Zahn, die ersten Krabbelversuche – all das wird in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren das Leben der Eltern bestimmen. Für Mark und Rosanne de Gregorio aus Gordonvale in Australien sind die Fortschritte, die ihr Sohn Corey macht, mehr als nur alltägliche Freuden. Sie würden es eher als kleines Wunder bezeichnen. Die Tatsache, dass der Dreijährige selbständig aus dem Becher trinken kann, ist für sie wie eine zweite Geburt. Denn der Junge leidet an zerebraler Lähmung. Er kann seine linke Körperhälfte einschließlich der Arme und Finger nicht kontrolliert bewegen. Sich wie ein normales Kind fortbewegen war für ihn nahezu unmöglich. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem seine Eltern darüber nachdachten, den Jungen mit Stammzellen aus Nabelschnurblut behandeln zu lassen. weiterlesen »


24. April 2009

Das Nabelschnurblut von Martha Hasse wird gut aufbewahrt.Das Nabelschnurblut der zweijährigen Martha Hasse liegt sicher bei einer Blutbank. Dafür hat ihre Mutter Susan Hasse gesorgt. Warum sie das Blut ihrer Tochter bei der Geburt aufbewahrt hat und wie sie über zukünftige Anwendungen von Nabelschnurblut denkt, erzählt die junge Frau aus Tantow im Interview.

Wie ist es für Sie, Mutter zu sein, und wie empfanden Sie die ersten Tage mit Ihrem Kind?
Es ist sehr aufregend, man hat dadurch ein ganz anderes Leben. Martha ist unser lange geplantes Wunschkind. Dadurch, dass ich eine Woche lang im Krankenhaus gelegen habe, war die erste Zeit sehr ruhig und entspannt. Auch zu Hause waren die ersten Tage sehr angenehm.

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16. April 2009

In der Kinderklinik gibt es bestimmt auch Nabelschnurblut...Einen Etappensieg in der Behandlung eines frühkindlichen Hirnschadens mit Nabelschnurblut konnten Bochumer Ärzte jetzt verzeichnen. Im Januar übertrug dort Prof. Dr. Arne Jensen einem Zweijährigen seine eigenen Stammzellen (wir berichteten) – nun hat sich sein Zustand erstmals gebessert. Der Kleine hatte im Herbst 2008 bei einer Operation ein Herzversagen und in der Folge einen Hirnschaden erlitten, woraufhin er ins Wachkoma fiel. Daraus resultierten wiederkehrende spastische Anfälle in Form von Krämpfen in seinen Armen und Beinen. Die Übertragung der Zellen aus dem Nabelschnurblut war für die Eltern die einzige Chance auf eine Heilung. Fast ein Vierteljahr später gehen nun die ersten Erfolgsmeldungen durch die Medien. Doch lassen wir den behandelnden Arzt selbst zu Wort kommen: ”Das Kind kommuniziert wieder mit seiner Umwelt, reagiert völlig angemessen auf Zuwendungen seiner Eltern und lacht wieder. Für die Eltern ist es eine Erlösung”, sagte Prof. Jensen dem Internetportal ”Der Westen”. Noch muss sich zwar erst herausstellen, ob die Erfolge von Dauer sind. Jedoch nähren die Neuigkeiten die Hoffnung für die weitere Therapie des kleinen Jungen – und auch andere Kinder dürfen hoffen. Denn diese Art der Behandlung mit dem Blut aus der Nabelschnur bietet für viele kleine Patienten neue Chancen: ”Derzeit erleiden jedes Jahr rund 1000 Kinder in Deutschland bereits vor oder während der Geburt sowie durch Unfälle beziehungsweise Krankheiten einen Hirnschaden. Bislang gab es keine Therapie, die eine Behandlung der Erkrankungsursache ermöglichte. Die Infusion der eigenen Nabelschnurblut-Stammzellen des Patienten verspricht hier erstmals echte Behandlungserfolge”, sagte Prof. Jensen im Gespräch mit der Nabelschnurblutbank VITA 34. Der Ärztliche Leiter und Gründer der privaten Institution, Dr. Eberhard Lampeter, appellierte an die Eltern betroffener Kinder, sich unverzüglich bei der Bank zu melden, die ihr Nabelschnurblut einlagert: ”Gerade bei Schädigungen des Gehirns ist es sehr wichtig, dass rasch gehandelt wird.”

Bildquelle: Paul-Georg Meister (pgm), www.pixelio.de


20. März 2009

screenshot3-video-einlagerungStellen Sie sich vor, Sie bekommen ein Baby. Das Nabelschnurblut wollen Sie bei der Geburt entnehmen lassen, um für die Gesundheit des Kleinen vorzusorgen. Nun möchten Sie gern genau wissen, was weiter damit passiert. Sie möchten es aber nicht nur erzählt bekommen, sondern am liebsten selbst dabei zusehen, wie das Nabelschnurblut eingelagert wird. Kein Problem, denn in einer neuen Video-Reihe im Internet wird alles gezeigt. Die Lieferung, die Verarbeitung, die Kühlung – sehen Sie selbst, wie eine Nabelschnurblutbank arbeitet. Im ersten Film können Sie das Eintreffen des Paketes mit dem Blut aus der Nabelschnur und den Empfang durch das geschulte Personal verfolgen. Zum Video gehts hier.

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