Archiv für die Kategorie: 'Klinische Anwendung'
Sie haben von Freunden, Ihrem Frauenarzt oder über die Medien gehört, dass es die Möglichkeit gibt, das Nabelschnurblut Ihres Kindes einlagern zu lassen? Nun suchen Sie nach Informationen zu diesem Thema?
Dann sind Sie hier genau richtig! Auf nabelschnurblut4you.de finden Sie Tipps von Experten, Hintergrundinformationen und Anwendungsbeispiele, die Ihnen das Thema “Einlagerung von Nabelschnurblut” etwas näher bringen sollen. Außerdem können Sie lesen, was Eltern zu berichten haben, die sich für eine Einlagerung entschieden haben.
Sonja Eichhorn* ist drei Jahre alt und die erste Patientin, die im Rahmen der Studie zu Typ-1-Diabetes an der TU München behandelt wurde. Im Februar 2008 war die Erkrankung bei ihr festgestellt worden. Die Eltern Susanne und Michael haben bei ihrer Geburt im März 2006 vorsorglich Nabelschnurblut einlagern lassen. Wir haben mit ihnen über die Hintergründe gesprochen.
Warum haben Sie das Nabelschnurblut für Ihre Tochter eingelagert?
Die Einlagerung haben wir in der Hoffnung vorgenommen, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt aufgrund des medizinischen Fortschritts für unsere Tochter oder für andere Familienmitglieder von Vorteil sein könnte. Eine Diabetes-Erkrankung war für uns zu der Zeit nicht abzusehen, wir hatten auch bisher in der Familie keinerlei Vorerkrankungen. weiterlesen »
S. Fassbender aus Köln hat sich aller Widerstände zum Trotz für eine Nabelschnurbluteinlagerung für ihre Tochter Anna entschieden. 2001 war sie damit eine der ersten, die diese Möglichkeit der Gesundheitsvorsorge nutzten. In ihrer Entscheidung geholfen haben ihr vor allem Gespräche mit Freunden in Hong Kong, wo die Aufbewahrung des Nabelschnurbluts nahezu Routine ist.
Frau Fassbender, Ihre Tochter ist jetzt fast neun Jahre alt. 2001 war die Möglichkeit, das Nabelschnurblut einzulagern noch relativ unbekannt. Wie sind Sie denn damals darauf aufmerksam geworden?
Die Nabelschnurbluteinlagerung hat mir eine Apothekerin empfohlen. Ich war damals eher zufällig in der Apotheke und als sie sah, dass ich schwanger bin, hat sie mir einen Artikel kopiert und mit nach Hause gegeben. Ich fand das Thema sofort interessant, habe mich näher darüber erkundigt und habe die Nabelschnurbluteinlagerung dann auch gemacht. weiterlesen »
* 14.01.2002
Für die Eltern von Emilie Sura (Foto, Weihnachten 2003) stand fest, dass sie das Nabelschnurblut ennehmen und einlagern lassen möchten.
Natürlich hoffen sie, dass Emilie ein gesundes und aufgewecktes Kind bleibt und das Nabelschnurblut nicht zum Einsatz kommen muss.
29.01.2010
Mütter und Väter, die sich bisher zur Einlagerung des Nabelschnurblutes ihres Neugeborenen entschieden haben, taten dies im sicheren Gefühl, dass die Wissenschaft in den nächsten Jahren Fortschritte auf dem Gebiet machen würde und die Zahl der Anwendungsmöglichkeiten sich weiter erhöhen wird. Das Nabelschnurblut stellt für sie eine Lebensversicherung für ihr Kind dar. Auch wenn die Zahl der Krankheiten, die mit den Stammzellen aus Nabelschnurblut therapiert werden können, anfänglich noch relativ gering war, vertrauten sie auf Potenziale dieser besonderen Zellen. Ausschlaggebend für die Entscheidung zur Einlagerung war zudem das Wissen, das man dies nicht zu einem späteren Zeitpunkt nachholen könne. So ließen sich die Eltern auch nicht von der Kritik der Medien abschrecken, die speziell die private Einlagerung populistisch als Geschäft mit Angst verschrien. Die Erfolge der letzten Jahre, sowohl in medizinischer Anwendung der Stammzellen als auch in der Forschung geben den Eltern recht, die bereits vor Jahren das Nabelschnurblut ihrer Kinder einlagern ließen beziehungsweise dieses spendeten. Und so ist nun auch immer mehr ein Wandel in der Berichterstattung der Medien zu verzeichnen. Erst am vergangenen Sonntag lief im Deutschlandradio ein Beitrag, der sich mit Nabelschnurblut beschäftigt hat. weiterlesen »
18.12.2009
Die Anzahl der Diabeteserkrankungen, gerade bei Kindern ist in den letzten Jahren drastisch angestiegen. Diese Entwicklung ist bedrohlich. Die Wissenschaft ist seit Jahrzehnten auf der Suche nach den Ursachen dieser Autoimmunerkrankung. Doch bis heute können noch keine abschließenden Aussagen darüber getätigt werden, welche Faktoren letztlich zur Ausbildung dieser schweren Erkrankung verantwortlich sind. Auf einem Expertenportal, dass sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Nabelschnurblut befasst, ist nun ein Interview erschienen, dass diese Thematik behandelt. Prof. Dr. med. Anette-Gabriele Ziegler ist Expertin auf diesem Gebiet. Seit 25 Jahren befasst sich die Oberärztin der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Suchtmedizin am Städtischen Klinikum München-Schwabing intensiv mit der Diabetesforschung. weiterlesen »
09.12.2009
Angeborene Stoffwechselerkrankungen sind zwar selten – etwa eins von 8.000 Kindern erkrankt daran - für die betroffenen Kinder und deren Angehörigen sind sie aber sehr belastend. Eine neue Studie aus den USA will nun versuchen, den verantwortlichen Gendefekt noch vor der Geburt zu beheben. Dazu wird dem ungeborenen Kind von außen Nabelschnurblut eines Spenders in den Bauchraum gespritzt. Dieses bislang einzigartige Verfahren soll bis 2012 an 12 Babies untersucht werden. weiterlesen »
20.10.2009
Brad Guilkey ist mit einer schweren Krankheit auf die Welt gekommen, dem so genannten Treacher-Collins-Syndrom. Hierbei handelt es sich um eine genetisch bedingte Erbkrankheit, die unter anderem durch Gesichtsfehlbildungen wie dem Fehlen oder der Missbildung von Jochbein, den Ohren, der Gaumenspalte oder dem Kinn gekennzeichnet ist. Bei dem fünfzehnjährigen Brad fehlte der Wangenknochen. Dies war natürlich für den Jungen im höchsten Maße gefährlich.Bereits ein Treffer eines Balls im Gesicht hätte zur Folge haben können, dass die Augäpfel schwer beschädigt, wenn nicht sogar völlig zerschmettert würden
Nun haben sich Ärzte am Cincinnati-Kinderkrankenhaus im US-Staat Ohio des Jungen angenommen und ihn mit einer einmaligen Stammzell-OP behandelt. Neben der herkömmlichen Operation, bei der ein Spenderknochen transplantiert wird, wurden Brad Guilkey eigene Stammzellen in das Mark injiziert. weiterlesen »
13.10.2009
Die Erkenntnisse in der regenerativen Medizin, speziell die Erforschung über die Potenziale von Nabelschnurblut, schreitet immer weiter voran. Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) um Professor Dr. Martin Ulrich sind nun zu neuen Ergebnissen auf diesem Gebiet gelangt. Ihnen ist es gelungen, aus den Zellen des Nabelschnurblutes so genannte induzierte pluripotente Stammzellen (iPS-Zellen) herzustellen. Damit ist es nun möglich, spezielle Stammzellen aus dem Nabelschnurblut zu produzieren, die nahezu unbegrenzt zu vermehren sind. Eine Erkenntnis, die nicht hoch genug eingeschätzt werden kann, war doch die geringe Blutmenge eines der Probleme, die bisher die Anwendungsmöglichkeiten von Nabelschnurblut begrenzt haben. “Bisher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch Nutzen aus seinem eigenen aufbewahrten Nabelschnurblut zieht, extrem gering. Eingelagertes Nabelschnurblut wurde bisher vor allem zur Therapie von Leukämien verwendet.” Mit den Ergebnissen des Forscherteams besteht nun die berechtigte Hoffnung auf neue Einsatzgebiete von Nabelschnurblut und neue Therapien. weiterlesen »
29.09.2009
Aufgrund einer Sauerstoffunterversorgung bei der Geburt leidet der Sohn von Mark und Jinger Cain an zerebraler Kinderlähmung. Bis zu seinem vierten Lebensjahr konnte Dylan weder alleine laufen noch mehr als ein Dutzend Wörter sprechen. Er war auf ständige Betreuung angewiesen.
In diesem Jahr wurde Dylan dann für das Stammzellenforschungsprogramm der Duke University of Medicine in Durham, N.C. ausgewählt. Seitdem geht es ihm besser. Im Mai erhielt er eine Infusion mit Stammzellen seines eigenen Nabelschnurblutes und seither berichten seine Eltern von stetigen Fortschritten. “Seine kognitiven Fähigkeiten haben sich definitiv verbessert”, so Jinger Cain. Obwohl das Personal der Duke University die Eltern darauf einstimmte, dass im ersten halben bis einem Jahr keine merklichen Verbesserungen zu erwarten seien, verbesserte sich Dylans Verfassung zusehends. weiterlesen »

