Archiv für die Kategorie: 'Meinungen'


31. Juli 2009

victoria-siebenYvonne Sieben aus Rehburg-Loccum wurde vor rund dreieinhalb Jahren Mutter von Victoria und ließ bei der Geburt deren Nabelschnurblut einlagern. Auf diese Weise möchte sie für ihre Tochter, aber auch für die beiden älteren Halbgeschwister vorsorgen, falls sie einmal eine schwere Krankheit bekommen sollten. Wie sie sich über das Thema Nabelschnurblut schlau gemacht hat und was ihre Freunde und Bekannten von der Einlagerung halten, berichtet Yvonne Sieben im Interview.

Sind Sie schon vor der Schwangerschaft mit der Nabelschnurblut-Thematik in Berührung gekommen?

Ja, ich hatte bereits davon gelesen, und mir war die Möglichkeit, das Blut bei einer Geburt zu entnehmen, dadurch immer im Hinterkopf geblieben. Als ich dann schwanger war, habe ich mir Informationsmaterial angesehen, das beim Frauenarzt auslag, und im Internet über das Thema recherchiert. weiterlesen »


24. Juli 2009

emely-sophie-gosmann-11Erfahren Sie nun im zweiten Teil des Interviews mit Mirko Wolf, Vater der vierjährigen Emely Sophie, warum er gemeinsam mit seiner Frau sich dafür entschied, dass Nabelschnurblut ihrer Tochter einlagern zu lassen und welche Hoffnungen sie damit verbinden.

Hatte es auch einen familiären Hintergrund, dass Sie das Nabelschnurblut einlagern ließen?

Meine Mutter hatte – noch zu DDR-Zeiten – Lungenkrebs, und ihr musste die Hälfte der Lunge entfernt werden. Ich hoffe, dass die Forschung eines Tages auch in solchen Fällen mit Stammzellen etwas ausrichten kann. weiterlesen »


7. Juli 2009

Annika Kempers Nabelschnurblut wurde eingelagert.Annika Kemper, * 14.01.06

Mutter: Elke Kemper aus Erwitte

Das Nabelschnurblut der kleinen Annika liegt sicher verwahrt bei minus 196 Grad Celsius in einem Stickstofftank. So kann Ihren wertvollen Stammzellen nichts passieren.


19. Juni 2009

felix-rauenFamilie Rauen aus Merzkirchen hat das Nabelschnurblut ihres Sohnes Felix aufbewahrt. Im Interview erklärt Silvia Rauen, die Mutter des heute Dreijährigen, warum sie und ihr Mann sich zu diesem Schritt entschlossen haben. Außerdem erzählt sie, welche Fortschritte sie sich von der Forschung mit Nabelschnurblut-Stammzellen erhoffen.

Was für ein Gefühl ist es für Sie, Mutter zu sein, und wie empfanden Sie die ersten Tage mit Ihrem Kind?

Es ist schön – rundum schön. Die ersten Tage waren sehr aufregend, denn plötzlich Mutter zu sein, ist eine große Umstellung – aber eine angenehme. weiterlesen »


5. Juni 2009

Das Nabelschnurblut des kleinen Emilian Kändler wurde aufbewahrt.

Familie Kändler aus Fürstenfeldbruck hat das Nabelschnurblut ihres kleinen Sohns Emilian – inzwischen 3 Jahre alt -  einlagern lassen.


10. April 2009

Julian Börner: Glückskind mit Nabelschnurblut-Versicherung.Julian ist für Martina Börner aus Hof ein ganz besonderes Kind. Die Ärzte hatten ihr gesagt, sie könne keine Kinder bekommen. Als Martina Börner dann aber doch schwanger wurde, entschied sie sich ganz bewusst dafür, das Nabelschnurblut ihres heute zwei Jahre alten Sohnes einzulagern. Über ihre Motive spricht die junge Mutter im Interview.

Wie sind Sie auf die Möglichkeit aufmerksam geworden, das Blut aus der Nabelschnur Ihres Kindes aufzubewahren?

Darauf hat mich zuerst meine Hebamme aufmerksam gemacht. Bei einer Übungsstunde zur Geburtsvorbereitung hat sie das Thema angesprochen und mir erzählt, dass sie bereits bei anderen Müttern Nabelschnurblut entnommen hat. Wir haben uns dann länger darüber unterhalten. weiterlesen »


6. April 2009

Lilli Sophies Nabelschnurblut liegt sicher bei einer privaten Nabelschnurblutbank.Katharina Wolter hat sich entschieden, das Nabelschnurblut ihrer Tochter Lilli Sophie aufbewahren zu lassen. Was sie zu dieser Entscheidung bewogen hat und was der Schritt für die Familie bedeutete, erklärt die junge Frau im Interview. Anderen werdenden Müttern rät sie zudem, die Gelegenheit zur Vorsorge nicht ungenutzt verstreichen zu lassen.

Wie haben Sie von der Möglichkeit erfahren, das Blut aus der Nabelschnur Ihres Kindes einzulagern?

Zum ersten Mal habe ich davon durch eine Zeitungsanzeige erfahren. Daraufhin habe ich mich selbst über das Thema schlau gemacht, indem ich im Internet recherchiert und mich auch über die Servicerufnummer einer privaten Nabelschnurblutbank informiert habe. Auch der Rat des Chefarztes der Klinik, in der ich entbunden habe, war mir wichtig. Er meinte, das wäre auf jeden Fall eine gute Idee, da es immer möglich sei, dass das Blut noch gebraucht werde. weiterlesen »


17. März 2009

Nabelschnurblut - Romina PlanitzerAnnett Planitzers Sohn leidet an Muskelschwund. Diese Erkrankung ist nicht heilbar und endet in den meisten Fällen mit dem Tod. Die junge Mutter ließ das Nabelschnurblut ihrer Tochter einlagern – in der Hoffnung, dass damit die Krankheit ihres Sohnes zumindest gestoppt werden kann. Durch eine Therapie mit Stammzellen aus Nabelschnurblut soll die Eiweißproduktion in seinen Muskelzellen wieder anlaufen.

Frau Planitzer, Sie haben sich für eine Einlagerung des Nabelschnurblutes ihrer Tochter entschieden. Warum?
Als Romina zur Welt kam, waren wir zunächst überglücklich, dass sie gesund ist. Denn ihr älterer Bruder ist sehr krank. Er leidet an Muskeldystrophie Duchenne. Das ist eine Art Muskelschwund, die im Moment noch nicht heilbar ist. Es wird zwar daran geforscht, die Erkrankung medikamentös oder mit Stammzellen zu therapieren, doch leider gibt es noch keinen Durchbruch. Wir hoffen, dass sich das bald ändert und mit dem Nabelschnurblut von Romina zumindest gestoppt werden kann. Sie ist gesund und sehr mobil. Das macht uns viel Freude. Wir beten, dass das auch so bleibt. weiterlesen »


13. März 2009

Nabelschnurblut - Justin BreitkreuzJasmin Breitkreutz aus Berlin hat das Nabelschnurblut ihres Sohnes Justin einlagern lassen. Besonders überzeugend fand sie die Möglichkeit, sich vor Ort in einer Nabelschnurblutbank von allen Arbeitsschritten persönlich ein Bild zu machen. Ihrer Meinung nach wissen noch immer zu wenige werdende Mütter über die Möglichkeit Bescheid, Nabelschnurblut entnehmen und einlagern zu lassen. Deshalb plädiert Jasmin Breitkreutz für mehr öffentlichen Diskurs zu diesem Thema.

Warum haben Sie sich für die Einlagerung des Blutes aus der Nabelschnur Ihres Sohnes entschieden?

Weil mein Mann und ich davon überzeugt sind, dass es eine sinnvolle Maßnahme ist. Es gibt sehr viele verschiedene Krankheiten und Behandlungsmöglichkeiten, von denen viele nicht ausreichend erforscht sind. Doch der wissenschaftliche Fortschritt steht nicht still. Ich kann heute noch nicht abschätzen, wozu die Medizin in einigen Jahren fähig ist. Deshalb möchte ich meinem Kind für die Zukunft alle Möglichkeiten offen halten. weiterlesen »


11. März 2009

Nabelschnurblut - Chantal KuhlmannAntje Kuhlmann hat das Nabelschnurblut ihrer Tochter einlagern lassen: Was sich anfangs als kurzfristige Entscheidung ”aus dem Bauch heraus” darstellte, hat sie nun so überzeugt, dass sie diese Vorsorgemaßnahme all ihren Freunden empfiehlt.

Warum haben Sie sich dafür entschieden, das Blut aus der Nabelschnur Ihrer Tochter einlagern zu lassen?
Nachdem ich dazu Informationsmaterial bei meiner Frauenärztin gelesen hatte, fand ich die Möglichkeit sehr gut, Chantal in Zukunft medizinische Behandlungen mit Nabelschnurblut zu ermöglichen. Natürlich hofft man, dass sie gesund bleibt und das nicht nötig wird. Doch zumindest sollen ihr in Zukunft diesbezüglich alle Türen offen stehen. Erst dachte ich, eine Einlagerung wäre finanziell nicht zu machen. Man gibt aber soviel Geld für eigentlich unwichtigere Dinge aus, dass ich mich zwei Tage vor meinem Geburtstermin doch noch dazu entschieden habe, das Blut einlagern zu lassen. weiterlesen »

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