Archiv für die Kategorie: 'Meinungen'


Die kleine Luz Juana hat ihr Nabelschnurblut sicher auf der Bank liegen.

Yovana Strogaris hat sich bei der Geburt ihrer Tochter, Luz Juana Vetter (2 Jahre, Foto), entschieden:

Das Nabelschnurblut wird aufbewahrt!

Und welche Schätze die Kleine wohl am Strand vergräbt…?


Louis liegt bequem. Sein Nabelschnurblut liegt auf der Bank.Louis Pape

* 06.06.05

Hollnseth

Eltern: Heiko und Melanie Pape

Auch die Eltern des heute vierjährigen Louis haben sich dafür entschieden, das Nabelschnurblut ihres Kindes für den möglichst niemals eintretenden Fall einer schweren Krankheit einzulagern. Bereits heute ist die Forschung schon so weit, dass zahlreiche Krankheiten mit den Stammzellen aus Nabelschnurblut therapiert werden können – und es werden immer mehr. Dennoch hofft nicht nur die Familie Pape, dass das Nabelschnurblut für eine lange Zeit in den Kryotanks eingelagert bleiben kann.


michaelDas Nabelschnurblut des fünfjährigen Michael aus Althengstett wurde eingelagert, um für seine Gesundheit vorzusorgen. Seine Mutter erklärt im Interview, weshalb ihr dieser Schritt sehr wichtig war. Sie hatte ihr Krankenhaus dazu bewegen können, das Blut zu entnehmen, obwohl die Klinik diesen Service bis dahin gar nicht angeboten hatte.

Sie haben Michaels Nabelschnurblut bei der Geburt entnehmen lassen. Verlief dabei alles glatt, oder gab es irgendwelche Probleme?

Bei der Entnahme selbst nicht – aber es war schwierig, damals ein Krankenhaus zu finden, dass die Entnahme überhaupt durchführte. Nicht alle Kliniken waren zu diesem Zeitpunkt dazu bereit. Denn als mein Sohn geboren wurde, war das Verfahren noch nicht ganz so gängig wie heute. Gerade in jenem Krankenhaus, in dem ich entbunden hatte, galt die Entnahme des Blutes zunächst als nicht möglich. weiterlesen »


Jona und Luisa RothenhoferDie Rothenhöfers aus Lauffen haben zwei Kinder – Jona und Luisa. Von beiden haben sie das Nabelschnurblut aufbewahrt. Im Interview erzählt Mutter Ute von den Freuden des Elternseins und von ihrer Entscheidung, das Blut bei der Geburt einzulagern. Über die medizinischen Anwendungsmöglichkeiten der Stammzellen aus dem Nabelschnurblut zeigt sie sich bestens informiert und glaubt an zukünftige Forschungserfolge auf diesem Gebiet.

Was ist es für ein Gefühl, Mutter zu sein, und wie empfanden Sie die ersten Tage in dieser Rolle?

Ich bin sehr gerne Mutter. Das ist eine schöne Erfahrung, auch wenn es natürlich manchmal anstrengend ist, Kinder zu erziehen. Aber ich habe zwei sehr liebe Kinder: Einen acht Jahre alten Sohn und eine fünfjährige Tochter. Es macht mir sehr viel Spaß, ihnen beim Wachsen zuzusehen und zu verfolgen, wie sich ihre Persönlichkeit entwickelt. Die ersten Tage waren natürlich besonders spannend. weiterlesen »


connor-michelDas Nabelschnurblut des heute vierjährigen Connor Michel aus Langenbernsdorf bei Chemnitz wurde bei der Geburt entnommen und eingelagert. Mutter Anja gab nabelschnurblut4you.de ein Interview. Darin spricht sie über die Geburt ihrer Kinder und ihre Motive, das Blut aus der Nabelschnur aufzubewahren – auch bei Connors jüngerer Schwester.

Was ist es für Sie für ein Gefühl, Mutter zu sein, und wie empfanden Sie die ersten Tage mit Ihren Kindern?

Es ist ein unbeschreibliches Glücksgefühl, sein Kind im Arm halten zu dürfen – überwältigend. Ich habe es nun zweimal erleben dürfen und es war unbeschreiblich. Später kommt dann die Verantwortung auf einen zu und man fragt sich schon manchmal: ”Was habe ich da auf mich genommen?” Sicher hat man auch Stress und durchwachte Nächte. Aber wieder hergeben würde ich die Kleinen trotzdem nicht. Was die ersten Tage mit meinen Kindern betrifft, so habe ich das Glück gehabt, in einem Geburtshaus in einer sehr schönen Atmosphäre entbinden zu dürfen. Bei beiden Geburten habe ich mich jeweils für fünf Tage aus dem Alltag ausgeklinkt und mit den Neugeborenen eine sehr innige und intensiv erlebte Zeit verbracht. weiterlesen »


victoria-siebenYvonne Sieben aus Rehburg-Loccum wurde vor rund dreieinhalb Jahren Mutter von Victoria und ließ bei der Geburt deren Nabelschnurblut einlagern. Auf diese Weise möchte sie für ihre Tochter, aber auch für die beiden älteren Halbgeschwister vorsorgen, falls sie einmal eine schwere Krankheit bekommen sollten. Wie sie sich über das Thema Nabelschnurblut schlau gemacht hat und was ihre Freunde und Bekannten von der Einlagerung halten, berichtet Yvonne Sieben im Interview.

Sind Sie schon vor der Schwangerschaft mit der Nabelschnurblut-Thematik in Berührung gekommen?

Ja, ich hatte bereits davon gelesen, und mir war die Möglichkeit, das Blut bei einer Geburt zu entnehmen, dadurch immer im Hinterkopf geblieben. Als ich dann schwanger war, habe ich mir Informationsmaterial angesehen, das beim Frauenarzt auslag, und im Internet über das Thema recherchiert. weiterlesen »


emely-sophie-gosmann-11Erfahren Sie nun im zweiten Teil des Interviews mit Mirko Wolf, Vater der vierjährigen Emely Sophie, warum er gemeinsam mit seiner Frau sich dafür entschied, dass Nabelschnurblut ihrer Tochter einlagern zu lassen und welche Hoffnungen sie damit verbinden.

Hatte es auch einen familiären Hintergrund, dass Sie das Nabelschnurblut einlagern ließen?

Meine Mutter hatte – noch zu DDR-Zeiten – Lungenkrebs, und ihr musste die Hälfte der Lunge entfernt werden. Ich hoffe, dass die Forschung eines Tages auch in solchen Fällen mit Stammzellen etwas ausrichten kann. weiterlesen »


Annika Kempers Nabelschnurblut wurde eingelagert.Annika Kemper, * 14.01.06

Mutter: Elke Kemper aus Erwitte

Das Nabelschnurblut der kleinen Annika liegt sicher verwahrt bei minus 196 Grad Celsius in einem Stickstofftank. So kann Ihren wertvollen Stammzellen nichts passieren.


felix-rauenFamilie Rauen aus Merzkirchen hat das Nabelschnurblut ihres Sohnes Felix aufbewahrt. Im Interview erklärt Silvia Rauen, die Mutter des heute Dreijährigen, warum sie und ihr Mann sich zu diesem Schritt entschlossen haben. Außerdem erzählt sie, welche Fortschritte sie sich von der Forschung mit Nabelschnurblut-Stammzellen erhoffen.

Was für ein Gefühl ist es für Sie, Mutter zu sein, und wie empfanden Sie die ersten Tage mit Ihrem Kind?

Es ist schön – rundum schön. Die ersten Tage waren sehr aufregend, denn plötzlich Mutter zu sein, ist eine große Umstellung – aber eine angenehme. weiterlesen »


Das Nabelschnurblut des kleinen Emilian Kändler wurde aufbewahrt.

Familie Kändler aus Fürstenfeldbruck hat das Nabelschnurblut ihres kleinen Sohns Emilian – inzwischen 3 Jahre alt -  einlagern lassen.