Archiv für die Kategorie: 'Meinungen'
29.01.2010
Mütter und Väter, die sich bisher zur Einlagerung des Nabelschnurblutes ihres Neugeborenen entschieden haben, taten dies im sicheren Gefühl, dass die Wissenschaft in den nächsten Jahren Fortschritte auf dem Gebiet machen würde und die Zahl der Anwendungsmöglichkeiten sich weiter erhöhen wird. Das Nabelschnurblut stellt für sie eine Lebensversicherung für ihr Kind dar. Auch wenn die Zahl der Krankheiten, die mit den Stammzellen aus Nabelschnurblut therapiert werden können, anfänglich noch relativ gering war, vertrauten sie auf Potenziale dieser besonderen Zellen. Ausschlaggebend für die Entscheidung zur Einlagerung war zudem das Wissen, das man dies nicht zu einem späteren Zeitpunkt nachholen könne. So ließen sich die Eltern auch nicht von der Kritik der Medien abschrecken, die speziell die private Einlagerung populistisch als Geschäft mit Angst verschrien. Die Erfolge der letzten Jahre, sowohl in medizinischer Anwendung der Stammzellen als auch in der Forschung geben den Eltern recht, die bereits vor Jahren das Nabelschnurblut ihrer Kinder einlagern ließen beziehungsweise dieses spendeten. Und so ist nun auch immer mehr ein Wandel in der Berichterstattung der Medien zu verzeichnen. Erst am vergangenen Sonntag lief im Deutschlandradio ein redaktioneller Beitrag, der sich mit Nabelschnurblut beschäftigt hat. weiterlesen »
Silke Meschke ist Mutter von drei Kindern. Für die beiden jüngsten, Lea und Luisa, hat sie das Nabelschnurblut eingelagert. Bei Sohn Peter, der 1997 geboren wurde, gab es die Möglichkeit der Nabelschnurbluteinlagerung noch nicht – was Sohn und Mutter gleichermaßen bedauern.
Sie sind 2000 noch eine Art Vorreiterin in Sachen Nabelschnurbluteinlagerung gewesen. Wie sind Sie damals auf das Thema aufmerksam geworden?
Als ich mit Lea 2000 schwanger war, habe ich darüber in einer Zeitung gelesen. Ich habe bei einem Anbieter angerufen und mir dann Infomaterial zuschicken lassen. Ich habe mit meinem Mann alles genau durchgelesen, wir haben uns besprochen und dann gesagt ”das machen wir”.
Dann fiel die Entscheidung ja ziemlich schnell…
Ja, es war aber auch ziemlich knapp geworden. Ich war ja schon weit über die 20. Woche hinaus. Aber dann lief alles problemlos: Erst der Vertrag, dann kam auch schon das Päckchen fürs Krankenhaus. Als ich mich im Kreissaal angemeldet habe, habe ich schon gesagt, dass wir das Nabelschnurblut entnehmen lassen wollen. weiterlesen »
Angela Reinhold aus Bockau plädiert im Interview mit nabelschnurblut-4you für mehr Aufklärung zum Thema Nabelschnurbluteinlagerung. Sie glaubt, wenn werdende Eltern besser Bescheid wüssten, würden auch mehr das Nabelschnurblut ihrer Kinder aufbewahren – so wie sie es für ihre Tochter Anne-Marie getan hat.
Frau Reinhold, Ihre Tochter Anne-Marie ist heute schon fünf Jahre alt. Wie haben Sie denn die ersten Jahre mit ihr erlebt?
Das lief eigentlich alles super. Nur mit etwa eineinhalb Jahren hatten die Ärzte den Verdacht, dass sie Rotaviren haben könnte, weswegen sie eine Woche ins Krankenhaus musste. Sie hat sogar am Tropf gehangen. Der Verdacht hat sich dann aber zum Glück nicht bestätigt und heute ist sie gesund und munter. weiterlesen »
Im zweiten Teil unseres Interviews mit Kitty Elmendorff, Mutter des kleinen Yves, spricht die Hallenserin über familiäre Hintergründe, die mitentscheidend dafür waren, dass sie sich mit ihrem Mann für die Einlagerung des Nabelschnurblutes bei der Geburt ihres Sohnes entschieden hatten und wie sehr sie es bedauert, dass man diese Möglichkeit nicht in jedem Krankenhaus geboten bekommt. weiterlesen »
Ein befreundeter Mediziner erzählte Aurelias Familie von der Möglichkeit der Nabelschnurbluteinlagerung. Als die Kleine dann zur Welt kam, entschied sich die Familie dafür, das Blut ihrer Tochter einlagern zu lassen. Aurelias Vater berichtet im Interview über die Hintergründe.
Wie sind Sie auf die Möglichkeit aufmerksam geworden, Nabelschnurblut einlagern zu lassen?
Vor etwa fünf Jahren hörten wir das erste Mal etwas von dieser Möglichkeit, als uns ein befreundeter Arzt von der Nabelschnurbluteinlagerung und dem Nutzen der Stammzellen erzählte. Ein anderer Freund hatte das Nabelschnurblutes seines Kindes selbst auch einlagern lassen. Als meine Frau dann schwanger wurde, hatten wir das Thema noch im Hinterkopf und haben uns dann noch mal informiert. weiterlesen »

Yovana Strogaris hat sich bei der Geburt ihrer Tochter, Luz Juana Vetter (2 Jahre, Foto), entschieden:
Das Nabelschnurblut wird aufbewahrt!
Und welche Schätze die Kleine wohl am Strand vergräbt…?
Louis Pape
* 06.06.05
Hollnseth
Eltern: Heiko und Melanie Pape
Auch die Eltern des heute vierjährigen Louis haben sich dafür entschieden, das Nabelschnurblut ihres Kindes für den möglichst niemals eintretenden Fall einer schweren Krankheit einzulagern. Bereits heute ist die Forschung schon so weit, dass zahlreiche Krankheiten mit den Stammzellen aus Nabelschnurblut therapiert werden können – und es werden immer mehr. Dennoch hofft nicht nur die Familie Pape, dass das Nabelschnurblut für eine lange Zeit in den Kryotanks eingelagert bleiben kann.
Das Nabelschnurblut des fünfjährigen Michael aus Althengstett wurde eingelagert, um für seine Gesundheit vorzusorgen. Seine Mutter erklärt im Interview, weshalb ihr dieser Schritt sehr wichtig war. Sie hatte ihr Krankenhaus dazu bewegen können, das Blut zu entnehmen, obwohl die Klinik diesen Service bis dahin gar nicht angeboten hatte.
Sie haben Michaels Nabelschnurblut bei der Geburt entnehmen lassen. Verlief dabei alles glatt, oder gab es irgendwelche Probleme?
Bei der Entnahme selbst nicht – aber es war schwierig, damals ein Krankenhaus zu finden, dass die Entnahme überhaupt durchführte. Nicht alle Kliniken waren zu diesem Zeitpunkt dazu bereit. Denn als mein Sohn geboren wurde, war das Verfahren noch nicht ganz so gängig wie heute. Gerade in jenem Krankenhaus, in dem ich entbunden hatte, galt die Entnahme des Blutes zunächst als nicht möglich. weiterlesen »
Die Rothenhöfers aus Lauffen haben zwei Kinder – Jona und Luisa. Von beiden haben sie das Nabelschnurblut aufbewahrt. Im Interview erzählt Mutter Ute von den Freuden des Elternseins und von ihrer Entscheidung, das Blut bei der Geburt einzulagern. Über die medizinischen Anwendungsmöglichkeiten der Stammzellen aus dem Nabelschnurblut zeigt sie sich bestens informiert und glaubt an zukünftige Forschungserfolge auf diesem Gebiet.
Was ist es für ein Gefühl, Mutter zu sein, und wie empfanden Sie die ersten Tage in dieser Rolle?
Ich bin sehr gerne Mutter. Das ist eine schöne Erfahrung, auch wenn es natürlich manchmal anstrengend ist, Kinder zu erziehen. Aber ich habe zwei sehr liebe Kinder: Einen acht Jahre alten Sohn und eine fünfjährige Tochter. Es macht mir sehr viel Spaß, ihnen beim Wachsen zuzusehen und zu verfolgen, wie sich ihre Persönlichkeit entwickelt. Die ersten Tage waren natürlich besonders spannend. weiterlesen »
Das Nabelschnurblut des heute vierjährigen Connor Michel aus Langenbernsdorf bei Chemnitz wurde bei der Geburt entnommen und eingelagert. Mutter Anja gab nabelschnurblut4you.de ein Interview. Darin spricht sie über die Geburt ihrer Kinder und ihre Motive, das Blut aus der Nabelschnur aufzubewahren – auch bei Connors jüngerer Schwester.
Was ist es für Sie für ein Gefühl, Mutter zu sein, und wie empfanden Sie die ersten Tage mit Ihren Kindern?
Es ist ein unbeschreibliches Glücksgefühl, sein Kind im Arm halten zu dürfen – überwältigend. Ich habe es nun zweimal erleben dürfen und es war unbeschreiblich. Später kommt dann die Verantwortung auf einen zu und man fragt sich schon manchmal: ”Was habe ich da auf mich genommen?” Sicher hat man auch Stress und durchwachte Nächte. Aber wieder hergeben würde ich die Kleinen trotzdem nicht. Was die ersten Tage mit meinen Kindern betrifft, so habe ich das Glück gehabt, in einem Geburtshaus in einer sehr schönen Atmosphäre entbinden zu dürfen. Bei beiden Geburten habe ich mich jeweils für fünf Tage aus dem Alltag ausgeklinkt und mit den Neugeborenen eine sehr innige und intensiv erlebte Zeit verbracht. weiterlesen »


