Archiv für die Kategorie: 'Meinungen'


Sonja Eichhorn* ist drei Jahre alt und die erste Patientin, die im Rahmen der Studie zu Typ-1-Diabetes an der TU München behandelt wurde. Im Februar 2008 war die Erkrankung bei ihr festgestellt worden. Die Eltern Susanne und Michael haben bei ihrer Geburt im März 2006 vorsorglich Nabelschnurblut einlagern lassen. Wir haben mit ihnen über die Hintergründe gesprochen.

Warum haben Sie das Nabelschnurblut für Ihre Tochter eingelagert?

Die Einlagerung haben wir in der Hoffnung vorgenommen, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt aufgrund des medizinischen Fortschritts für unsere Tochter oder für andere Familienmitglieder von Vorteil sein könnte. Eine Diabetes-Erkrankung war für uns zu der Zeit nicht abzusehen, wir hatten auch bisher in der Familie keinerlei Vorerkrankungen. weiterlesen »


26.02.2010

Nabelschnnurblut - der Aufklärungsbedarf ist groß - was leisten SchwangerschaftszeitungenIn der Zeit der Schwangerschaft wollen werdende Eltern natürlich so viel wie möglich an Informationen rund um die Geburt des Kindes erhalten. Wie muss ich mich ernähren? Und welche Maßnahmen ergreifen, damit mein Kind gesund zur Welt kommen kann? Welche Vorsorgen muss ich treffen? Zur Beantwortung dieser und zahlreicher anderer Fragen dienen unter anderem die verschiedenen Schwangerschafts-, Baby- und Elternzeitschriften. Ein großes Thema ist dabei die Gesundheitsvorsorge und damit auch die Beschäftigung mit den Potenzialen von Nabelschnurblut. Insbesondere durch die Erfolge der letzten Jahre, die auf diesem Gebiet durch Medizin und Forschung errungen werden konnten, ist die Thematik Nabelschnurblut immer mehr in das Bewusstsein werdender Eltern gerückt. Dementsprechend größer wird nun auch das Interesse an Information. weiterlesen »


Das Nabelschnurblut von Anna Fassbender wurde eingelagertS. Fassbender aus Köln hat sich aller Widerstände zum Trotz für eine Nabelschnurbluteinlagerung für ihre Tochter Anna entschieden. 2001 war sie damit eine der ersten, die diese Möglichkeit der Gesundheitsvorsorge nutzten. In ihrer Entscheidung geholfen haben ihr vor allem Gespräche mit Freunden in Hong Kong, wo die Aufbewahrung des Nabelschnurbluts nahezu Routine ist.

Frau Fassbender, Ihre Tochter ist jetzt  fast neun Jahre alt. 2001 war die Möglichkeit, das Nabelschnurblut einzulagern noch relativ unbekannt. Wie sind Sie denn damals darauf aufmerksam geworden?

Die Nabelschnurbluteinlagerung hat mir eine Apothekerin empfohlen. Ich war damals eher zufällig in der Apotheke und als sie sah, dass ich schwanger bin, hat sie mir einen Artikel kopiert und mit nach Hause gegeben. Ich fand das Thema sofort interessant, habe mich näher darüber erkundigt und habe die Nabelschnurbluteinlagerung dann auch gemacht. weiterlesen »


emilie-sura-220* 14.01.2002

Für die Eltern von Emilie Sura (Foto, Weihnachten 2003)  stand fest, dass sie das Nabelschnurblut ennehmen und einlagern lassen möchten.

Natürlich hoffen sie, dass Emilie ein gesundes und aufgewecktes Kind bleibt und das Nabelschnurblut nicht zum Einsatz kommen muss.


29.01.2010

Deutschlandradio berichtet über NabelschnurblutMütter und Väter, die sich bisher zur Einlagerung des Nabelschnurblutes ihres Neugeborenen entschieden haben, taten dies im sicheren Gefühl, dass die Wissenschaft in den nächsten Jahren Fortschritte auf dem Gebiet machen würde und die Zahl der Anwendungsmöglichkeiten sich weiter erhöhen wird. Das Nabelschnurblut stellt für sie eine Lebensversicherung für ihr Kind dar. Auch wenn die Zahl der Krankheiten, die mit den Stammzellen aus Nabelschnurblut therapiert werden können, anfänglich noch relativ gering war, vertrauten sie auf Potenziale dieser besonderen Zellen. Ausschlaggebend für die Entscheidung zur Einlagerung war zudem das Wissen, das man dies nicht zu einem späteren Zeitpunkt nachholen könne. So ließen sich die Eltern auch nicht von der Kritik der Medien abschrecken, die speziell die private Einlagerung populistisch als Geschäft mit Angst verschrien. Die Erfolge der letzten Jahre, sowohl in medizinischer Anwendung der Stammzellen als auch in der Forschung geben den Eltern recht, die bereits vor Jahren das Nabelschnurblut ihrer Kinder einlagern ließen beziehungsweise dieses spendeten. Und so ist nun auch immer mehr ein Wandel in der Berichterstattung der Medien zu verzeichnen. Erst am vergangenen Sonntag lief im Deutschlandradio ein Beitrag, der sich mit Nabelschnurblut beschäftigt hat. weiterlesen »


little-baby-feetSonja Eichhorn* ist drei Jahre alt und leidet an jugendlichem Diabetes. Im Februar 2008 stellten die Ärzte bei Sonja Typ-1-Diabetes fest, eine Form der Zuckerkrankheit, die schon Kinder und Jugendliche treffen kann. Für ihre Eltern Susanne und Matthias* ein Schock. Doch Sonja kann nun als erste Patientin in Deutschland von einer neuen Therapiemethode mit ihrem eigenen Nabelschnurblut profitieren. Denn ihre Eltern Susanne und Matthias haben sich für die Teilnahme an einer neuen Diabetes-Studie an der TU München entschieden, bei der das eigene Nabelschnurblut im Kampf gegen die Krankheit eingesetzt wird. Wir haben kurz mit Susanne Eichhorn gesprochen.

Warum haben Sie das Nabelschnurblut für Ihre Tochter eingelagert?

Die Nabelschnurblut-Einlagerung haben wir in der Hoffnung vorgenommen, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt aufgrund des medizinischen Fortschritts für unsere Tochter oder für andere Familienmitglieder von Vorteil sein könnte. Eine Diabetes-Erkrankung war für uns zu der Zeit nicht abzusehen, wir hatten auch bisher in der Familie keinerlei Vorerkrankungen. weiterlesen »


Das Nabelschnurblut von Lea und Luise Meschke wurde eingelagertSilke Meschke ist Mutter von drei Kindern. Für die beiden jüngsten, Lea und Luisa, hat sie das Nabelschnurblut eingelagert. Bei Sohn Peter, der 1997 geboren wurde, gab es die Möglichkeit der Nabelschnurbluteinlagerung noch nicht – was Sohn und Mutter gleichermaßen bedauern.

Sie sind 2000 noch eine Art Vorreiterin in Sachen Nabelschnurbluteinlagerung gewesen. Wie sind Sie damals auf das Thema aufmerksam geworden?

Als ich mit Lea 2000 schwanger war, habe ich darüber in einer Zeitung gelesen. Ich habe bei einem Anbieter angerufen und mir dann Infomaterial zuschicken lassen. Ich habe mit meinem Mann alles genau durchgelesen, wir haben uns besprochen und dann gesagt „das machen wir“.

Dann fiel die Entscheidung ja ziemlich schnell…

Ja, es war aber auch ziemlich knapp geworden. Ich war ja schon weit über die 20. Woche hinaus. Aber dann lief alles problemlos: Erst der Vertrag, dann kam auch schon das Päckchen fürs Krankenhaus. Als ich mich im Kreissaal angemeldet habe, habe ich schon gesagt, dass wir das Nabelschnurblut entnehmen lassen wollen. weiterlesen »


anne-marie-reinhold-220Angela Reinhold aus Bockau plädiert im Interview mit nabelschnurblut-4you für mehr Aufklärung zum Thema Nabelschnurbluteinlagerung. Sie glaubt, wenn werdende Eltern besser Bescheid wüssten, würden auch mehr das Nabelschnurblut ihrer Kinder aufbewahren – so wie sie es für ihre Tochter Anne-Marie getan hat.

Frau Reinhold, Ihre Tochter Anne-Marie ist heute schon fünf Jahre alt. Wie haben Sie denn die ersten Jahre mit ihr erlebt?
Das lief eigentlich alles super. Nur mit etwa eineinhalb Jahren hatten die Ärzte den Verdacht, dass sie Rotaviren haben könnte, weswegen sie eine Woche ins Krankenhaus musste. Sie hat sogar am Tropf gehangen. Der Verdacht hat sich dann aber zum Glück nicht bestätigt und heute ist sie gesund und munter. weiterlesen »


Das Nabelschnurblut von Yves Elmendorff wird sicher aufbewahrtIm zweiten Teil unseres Interviews mit Kitty Elmendorff, Mutter des kleinen Yves, spricht die Hallenserin über familiäre Hintergründe, die mitentscheidend dafür waren, dass sie sich mit ihrem Mann für die Einlagerung des Nabelschnurblutes bei der Geburt ihres Sohnes entschieden hatten und wie sehr sie es bedauert, dass man diese Möglichkeit nicht in jedem Krankenhaus geboten bekommt. weiterlesen »


Die Eltern von Aurelia haben das Nabelschnurblut ihrer Tochter sicher aufbewahren lassen.Ein befreundeter Mediziner erzählte Aurelias Familie von der Möglichkeit der Nabelschnurbluteinlagerung. Als die Kleine dann zur Welt kam, entschied sich die Familie dafür, das Blut ihrer Tochter einlagern zu lassen. Aurelias Vater berichtet im Interview über die Hintergründe.

Wie sind Sie auf die Möglichkeit aufmerksam geworden, Nabelschnurblut einlagern zu lassen?

Vor etwa fünf Jahren hörten wir das erste Mal etwas von dieser Möglichkeit, als uns ein befreundeter Arzt von der Nabelschnurbluteinlagerung und dem Nutzen der Stammzellen erzählte. Ein anderer Freund hatte das Nabelschnurblutes seines Kindes selbst auch einlagern lassen. Als meine Frau dann schwanger wurde, hatten wir das Thema noch im Hinterkopf und haben uns dann noch mal informiert. weiterlesen »