Archiv für die Kategorie: 'Hinter den Kulissen'


13. Februar 2009

Die privaten Nabelschnurblutbanken haben genau durchgezählt. Das Ergebnis: Vorsorglich eingelagertes Nabelschnurblut wird immer häufiger angewendet. Im Vergleich zu 2007 stiegt die Zahl der Transplantationen um 64 Prozent, auf 2006 bezogen sogar um 370 Prozent. In den meisten Fällen wurde das Blut für den Spender selbst eingesetzt aber auch enge Verwandte profitierten von konservierten Stammzellen. In den USA wird das Blut aus der Nabelschnur am häufigsten angewendet – vor allem bei Hirnschäden, Diabetes Typ-1, Leukämie und Sichelzellanämie. Auch in Deutschland tut sich Einiges: Anfang des Jahres startete eine Studie zur Wirksamkeit von Nabelschnurblut bei Kindern mit Diabetes Typ-1. Lesen Sie hier die Pressemitteilung der privaten Nabelschnurblutbank.


9. Februar 2009

Die Aufbewahrung von Nabelschnurblut ist neben der Heilung von Krankheiten für eine weitere Disziplin von Bedeutung – der Forschung. Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts in Münster ist es gelungen, Zellen herzustellen, die embryonalen sehr ähnlich sind – sogenannte induzierte pluripotente Stammzellen (iPS). Diese sind für die Forschung wichtig und müssen nun nicht mehr aus Embryonen gewonnen werden. Das Team nutzte für seine Entdeckung Material, das schon von Natur aus viele der gewünschten Merkmale besaß. Auch Nabelschnurblut enthält Zellen, die beste Voraussetzungen für derartige Untersuchungen bieten: Es enthält die jüngsten adulten Stammzellen. Damit bekommt die Konservierung von Nabelschnurblut eine weitere Bedeutung. Wer es nicht für den persönlichen Gebrauch und zur Heilung des eigenen Kindes einlagern will, kann es wissenschaftlichen Instituten spenden – immer noch besser als es im Müll zu entsorgen.


30. Januar 2009

Ein weiterer Beweis für die Wirksamkeit von Nabelschnurblut: In Japan litt eine 26-jährige Frau an Wucherflechte, einer Krebsart, bei der Blutzellen entarten und den Körper angreifen. Da Bestrahlung und eine Knochenmarktransplantation nicht halfen, versuchten es die Ärzte mit Stammzellen aus Nabelschnurblut: Zwei Jahre nach der Behandlung ist die junge Frau jetzt ohne Symptome. Die Frage, welche weiteren Krankheiten in Zukunft mit Nabelschnurblut geheilt werden können, erhält damit neue Brisanz.


28. Januar 2009

Führende Mediziner aus ganz Europa haben in ihrem Jahresbericht wieder einmal die Wichtigkeit neuartiger Therapien betont. Dabei werden Blut- und Gewebestammzellen eingesetzt, die auch aus Nabelschnurblut gewonnen werden. So können mit Nabelschnurblut beispielsweise Muskeln, Knochen oder Knorpel repariert oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen behandelt werden. Ein weiterer wichtiger Punkt in dem Bericht: Die Anzahl an Stammzelltransplantationen von nicht verwandten Spendern war bereits vor zwei Jahren genauso groß wie die von Geschwisterspendern. Nabelschnurblut kann somit nicht nur zur Therapie des eigenen Kindes sondern auch für Verwandte ersten Grades beziehungsweise fremden Nachwuchs eingesetzt werden. Die Konservierung des Blutes aus der Nabelschnur als Privatvorsorge oder Spende wird damit für Eltern immer wichtiger.


14. Januar 2009

Wer auf der Suche nach Informationen über Nabelschnurblut im Internet unterwegs ist, stolpert früher oder später darüber: Die Anwendung des Blutes sei ”Zukunftsmusik”. Das Gegenteil beweist der neueste Artikel in ”spektrumdirekt”. Dort wird über zwei Nabelschnurblut-Forschungsgruppen berichtet, die entweder kurz vor dem Schritt in klinische Studien stehen oder diesen schon getan haben. Die Untersuchungen an ausgewählten, freiwilligen Patienten ist eine der letzten medizinischen Hürden, die Produkte – auch Nabelschnurblut – vor einer Markteinführung überstehen müssen – neben dem anfallenden Verwaltungsaufwand. Lesen Sie hier den Artikel.


12. Januar 2009

Nabelschnurblut - Fragen kostet nichtsDer Markt für kommerzielle Anbieter der Einlagerung von Nabelschnurblut ist groß. Hinzu kommen noch öffentliche Einrichtungen. Für Eltern stellt sich deshalb oft die Frage, wie kompetent die einzelnen Unternehmen wirklich sind: ”Ist das Nabelschnurblut meines Kindes dort gut aufgehoben?” Um den Anbietern kräftig auf den Zahn zu fühlen, können Eltern selbst aktiv werden und einfach nachfragen. Damit kein Aspekt vergessen wird, können Sie sich auf den Seiten der Parents Cord Blood Foundation inspirieren lassen. Hier gelangen Sie direkt dorthin.

Bildquelle: www.sxc.hu


9. Januar 2009

Nabelschnurblut - Diabetes StudieEine Untersuchung aus den USA zeigte einen positiven Einfluss von Nabelschnurblut auf Kinder, die an Diabetes-Typ 1 erkrankt waren (Ergebnisse aus USA 2007). Um diese Ergebnisse zu untermauern und möglichst schnell eine Therapie zu etablieren, läuft derzeit eine Studie an der Technischen Universität (TU) in München an. Hier werden, unter der Leitung von Prof. Dr. Anette-Gabriele Ziegler, erkrankte Kinder mit ihrem eigenen Nabelschnurblut behandelt und über mehrere Jahre hinweg beobachtet. Für die Studie sind die Forscher auf der Suche nach weiteren Teilnehmern. Falls Sie interessiert sind und weitere Informationen suchen, finden Sie sie auf den Seiten der Nabelschnurblutbank VITA 34. Das Unternehmen ist Kooperationspartner der Münchener Wissenschaftler.

Bildquelle: www.sxc.hu


24. Dezember 2008

Nabelschnurblut - Blutuntersuchung”Das Blut wird von einem Kurier in das Labor gebracht, die Mitarbeiter packen das Paket aus und dokumentieren alles sorgfältig. Dann wird das Nabelschnurblut gewogen, um die exakte Menge an Gefrierschutzmittel zu berechnen, die zugegeben wird, um das Blut vor den tiefen Temperaturen zu schützen. Das geschieht in einem komplett keimfreien Raum, der nur durch eine Schleuse zugänglich ist. Ein kleiner Teil des Blutes wird für Tests benutzt. Hier wird die Vitalität untersucht und die Anzahl der Zellen bestimmt”, erklärt Dr. Erich Kunert die einzelnen Arbeitstationen hinter der Glasscheibe. Eine Schwangere flüstert ihrem Mann ins Ohr: ”Das ist viel lebendiger als irgendeine Broschüre.” Mit der Gewissheit, dass das Blut aus der Nabelschnur hier in den Tanks gut aufgehoben ist, verlassen die Eltern die Räumlichkeiten, um sich wieder in Richtung Vortragsraum zu bewegen. Dort steht Dr. Erich Kunert weiteren Fragen Rede und Antwort.

Hier gehts zum vorherigen Teil der Reportage und hier geht es weiter.


19. Dezember 2008

Nabelschnurblut - Broschüre des BGVDer Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz (BGV) hat eine neue Broschüre zu Stammzellen aus Nabelschnurblut herausgegeben. Hintergrund ist, dass Informationen zu den vielseitigen Zellen gerade für Eltern bisher schwer zugänglich waren. In dem Faltblatt werden zehn häufig gestellte Fragen beantwortet. Beispielsweise: Was ist das Besondere am Blut aus der Nabelschnur? Wofür kann es verwendet werden? Soll ich das Nabelschnurblut spenden oder für mein Kind aufbewahren? Das Prospekt kann hier kostenlos heruntergeladen oder aber vom Postboten gebracht werden.


16. Dezember 2008

Nabelschnurblut - Maren G.Maren ist erst ein Jahr alt und leidet schon an einer schweren Krankheit. Es handelt sich um eine seltene Immunschwäche, bei der ihr Körper schutzlos allen Keimen, Bakterien und Pilzen ausgesetzt ist (Quelle: BILD). Nur eine Stammzelltransplantation kann ihren Zustand verbessern. Deshalb wartet das kleine Mädchen an der Berliner Charité derzeit auf einen passenden Spender. “Könnten Stammzellen aus Nabelschnurblut die Chance auf eine Genesung vergrößern?” – Dieser Frage gehen unsere Redakteure nach. Bekannt ist, dass das wertvolle Blut gut verträglich ist, auch wenn nicht alle Gewebemerkmale übereinstimmen. Eine Chance für Maren? Unsere Redakteure werden den Fall begleiten und Experten zum Thema “Stammzellen aus Nabelschnurblut für Maren” befragen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Babyclub.de Community