Archiv für die Kategorie: 'Hinter den Kulissen'


22. Januar 2010
22.01.2010

Dass Stammzellen aus Nabelschnurblut sehr viele Vorteile haben und daher für die regenerative Medizin immer mehr an Bedeutung gewinnen, ist bekannt. Ebenso ist man sich des Problems bewusst, dass die Menge an Stammzellen, die aus der Nabelschnur gewonnen werden, für die Behandlung eines erwachsenen Menschen häufig zu gering ist. Dieser Herausforderung hat sich ein Forscherteam des Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle gestellt. Den Wissenschaftlern um Irwin Bernstein ist es gelungen, im Labor die Anzahl der Stammzellen, die aus dem Nabelschnurblut gewonnen wurden, auf das Hundertfache zu vermehren. Dies bedeutet einen weiteren Durchbruch in der Nabelschnurblut-Forschung. “Wir haben gezeigt, dass man Stamm- und Vorläuferzellen im Labor vermehren kann, so dass daraus nach der Übertragung auf einen Patienten sehr schnell weiße Blutkörperchen und andere Bestandteile des Blutes hervorgehen können”, erklärt Colleen Delaney, Mitglied des Forschungsteams. weiterlesen »


19. Dezember 2009
18.12.2009

Immer mehr Kinder erkranken an Typ-1-Diabetes - neuer Therapieansatz mit NabelschnurblutDie Anzahl der Diabeteserkrankungen, gerade bei Kindern ist in den letzten Jahren drastisch angestiegen. Diese Entwicklung ist aber bedrohlich. Die Wissenschaft ist seit Jahrzehnten auf der Suche nach den Ursachen dieser Autoimmunerkrankung. Bis heute können noch keine abschließenden Aussagen darüber getätigt werden, welche Faktoren letztlich zur Ausbildung dieser schweren Erkrankung verantwortlich sind. Auf einem Expertenportal, dass sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Nabelschnurblut befasst, ist nun ein Interview erschienen, dass diese Thematik behandelt. Prof. Dr. med. Anette-Gabriele Ziegler ist Expertin auf diesem Gebiet. Seit 25 Jahren befasst sich die Oberärztin der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Suchtmedizin am Städtischen Klinikum München-Schwabing intensiv mit der Diabetesforschung. weiterlesen »


3. Dezember 2009

Es ist immer eine sehr spannende Frage, wenn es darum geht zu erfahren, was mit dem Nabelschnurblut passiert, wenn es im Krankenhaus entnommen und zu einer Nabelschnurblutbank transportiert wird. Hilfreich sind dann immer Interviews, die denen, die sich für das Thema Nabelschnurblut interessieren, Hintergrundinformationen geben. Eine sich immer wieder stellende Frage ist zum Beispiel die Frage nach der Sicherheit der Kältetanks. Was passiert mit den Nabelschnurblut-Präparaten, wenn beispielsweise der Strom bei der Nabelschnurblutbank ausfällt, bei der die Eltern das Nabelschnurblut ihres Kindes aufbewahrt haben.

Auf nabelschnurblut-tv.de ist nun ein Interview weiterlesen »


25. November 2009

anne-marie-reinhold-220Angela Reinhold aus Bockau plädiert im Interview mit nabelschnurblut-4you für mehr Aufklärung zum Thema Nabelschnurbluteinlagerung. Sie glaubt, wenn werdende Eltern besser Bescheid wüssten, würden auch mehr das Nabelschnurblut ihrer Kinder aufbewahren – so wie sie es für ihre Tochter Anne-Marie getan hat.

Frau Reinhold, Ihre Tochter Anne-Marie ist heute schon fünf Jahre alt. Wie haben Sie denn die ersten Jahre mit ihr erlebt?
Das lief eigentlich alles super. Nur mit etwa eineinhalb Jahren hatten die Ärzte den Verdacht, dass sie Rotaviren haben könnte, weswegen sie eine Woche ins Krankenhaus musste. Sie hat sogar am Tropf gehangen. Der Verdacht hat sich dann aber zum Glück nicht bestätigt und heute ist sie gesund und munter. weiterlesen »


11. November 2009

Das Nabelschnurblut von Yves Elmendorff wird sicher aufbewahrtIm zweiten Teil unseres Interviews mit Kitty Elmendorff, Mutter des kleinen Yves, spricht die Hallenserin über familiäre Hintergründe, die mitentscheidend dafür waren, dass sie sich mit ihrem Mann für die Einlagerung des Nabelschnurblutes bei der Geburt ihres Sohnes entschieden hatten und wie sehr sie es bedauert, dass man diese Möglichkeit nicht in jedem Krankenhaus geboten bekommt. weiterlesen »


5. November 2009
Expertentreffen auf der Weltkonferenz für Regenerative Medizin05.11-2009

1.100 Teilnehmer diskutierten vom 29. bis 31. Oktober über neue Erkenntnisse in der Regenerativen Medizin. Veranstaltet vom Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) und von dem Translationszentrum für Regenerative Medizin in Leipzig drehte sich alles hauptsächlich um das Thema der Stammzellgewinnung und deren therapeutischen Anwendung. In den Vorträgen wurden auch fachübergreifende Wissenschaftsbereiche angesprochen. Dabei stand vor allem die Veterinärmedizin im Mittelpunkt. Denn auch bei Tieren wird der Einsatz des eigenen Blutes zur Heilung verschiedener Krankheiten erfolgreich eingesetzt. Wenn zum Beispiel das geliebte Haustier lahmt oder eine Entzündung aufweist, dann wird dem Tier Blut entnommen, aus dem ein Serum hergestellt wird. Dieses weist eine entzündungshemmende Wirkung auf und führt somit zu einer schnelleren Heilung. weiterlesen »


14. Oktober 2009
Die Wissenschaft gewinnt immer wieder neue Erkenntnisse zum Thema Nabelschnur13.10.2009

Die Erkenntnisse in der regenerativen Medizin, speziell die Erforschung über die Potenziale von Nabelschnurblut, schreitet immer weiter voran. Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) um Professor Dr. Martin Ulrich sind nun zu neuen Ergebnissen auf diesem Gebiet gelangt. Ihnen ist es gelungen, aus den Zellen des Nabelschnurblutes so genannte induzierte pluripotente Stammzellen (iPS-Zellen) herzustellen. Damit ist es nun möglich, spezielle Stammzellen aus dem Nabelschnurblut zu produzieren, die nahezu unbegrenzt zu vermehren sind. Eine Erkenntnis, die nicht hoch genug eingeschätzt werden kann, war doch die geringe Blutmenge eines der Probleme, die bisher die Anwendungsmöglichkeiten von Nabelschnurblut begrenzt haben. “Bisher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch Nutzen aus seinem eigenen aufbewahrten Nabelschnurblut zieht, extrem gering. Eingelagertes Nabelschnurblut wurde bisher vor allem zur Therapie von Leukämien verwendet.” Mit den Ergebnissen des Forscherteams besteht nun die berechtigte Hoffnung auf neue Einsatzgebiete von Nabelschnurblut und neue Therapien. weiterlesen »


18. September 2009

Die kleine Luz Juana hat ihr Nabelschnurblut sicher auf der Bank liegen.

Yovana Strogaris hat sich bei der Geburt ihrer Tochter, Luz Juana Vetter (2 Jahre, Foto), entschieden:

Das Nabelschnurblut wird aufbewahrt!

Und welche Schätze die Kleine wohl am Strand vergräbt…?


11. September 2009
0809sweetgirl-sxc11.09.2009

Das Gesundheitspersonal in den Kliniken und Arztpraxen in Ohio wird dazu angehalten, Schwangere und werdende Eltern über Nabelschnurblut und dessen Einlagerung zu informieren. Ein entsprechendes Gesetz wurde bereits vom Ohio Senate for Health, Human Services & Aging Committee und dem Ohio House verabschiedet und liegt nun dem Gouverneur vor. Darin wird das Gesundheitsministerium Ohios verpflichtet auf seiner Internetpräsenz Informationen zum Thema Einlagerung und Spende von Nabelschnurblut zu veröffentlichen sowie das Gesundheitspersonal darauf hinzuweisen verstärkt über Nabelschnurblut und seine Einsatzmöglichkeiten zu informieren. Mit diesem Gesetz geht Ohio einen weiteren wichtigen Schritt in der gesundheitlichen Aufklärung. weiterlesen »


26. August 2009
2508sxc-kind-tauben25.08.2009

In der Ausgabe 7 der Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedizin ”Der Kinder- und Jugendarzt” findet sich ein interessanter Beitrag von Dr. Thomas Lücke, der sich mit dem Thema Stammzelltransplantation bei angeborenen Stoffwechselerkrankungen befasst. Das Ziel des Autor ist es, diese metabolischen Erkrankungen, wie man die Stoffwechselerkrankungen auch nennt, hinsichtlich der Stammzelltransplantation in einen sinnvollen medizinischen Zusammenhang zu stellen. Interessant ist dies unter anderem auch deshalb, weil Dr. Lücke in seinem Resümee die Fortschritte der Stammzelltransplantation und somit auch die Potenziale von Nabelschnurblut anspricht. weiterlesen »

Babyclub.de Community