Archiv für die Kategorie: 'Erfahrungen'
Familie Gadiah aus Bad Laasphe hat sich entschieden, das Nabelschnurblut ihres Babys bei der Geburt einlagern zu lassen. Heute ist ihr Kind, die kleine Indira (Foto), neun Jahre alt.
Michael Hartmann und seine Frau Tanja haben für ihre drei Kinder das Nabelschnurblut einlagern lassen. Aufgrund der frühen Geburten enthielt das Nabelschnurblut der ersten beiden Kinder relativ wenig Stammzellen. Doch die Familie hofft auf die Forschung und darauf, dass die Stammzellen in der Zukunft vermehrt werden können. Nun steht bald die Geburt des vierten Kindes an. Für die Familie stand sofort fest: sie möchten auch dieses Mal die Möglichkeit nutzen, das Nabelschnurblut aufzubewahren.
Noch vor einem halben Jahr litt Niklas wegen einer schweren Hirnschädigung an Entwicklungsverzögerungen. Heute integriert er sich im Kindergarten und möchte beim Spiel mit anderen Kindern mitmachen. Niklas’ Eltern entschieden sich für eine neuartige Behandlung mit seinen eigenen Nabelschnurblut-Stammzellen. Seitdem macht der Vierjährige offenbar große Fortschritte. weiterlesen »
Familie Hüffer aus Isselburg bei Essen hatte kürzlich doppelten Grund zur Freude: Vor kurzem kam ihr jüngstes Familienmitglied Jerome zur Welt und noch dazu war er ein Jubiläumskind. Denn sein Nabelschnurblut war das 70.000ste, das bei der Stammzellbank Vita 34 eingelagert wurde. Unsere Redaktion hat mit der Familie gesprochen.
Sie haben insgesamt bereits vier Kinder, aber Sie haben bisher nur für Ihren jüngsten Sohn Jerome Nabelschnurblut eingelagert. Gibt es dafür einen bestimmten Grund?
Ja, das ist richtig. Der Grund dafür ist, dass wir, als unsere älteren Kinder geboren wurden, noch nichts von dieser Möglichkeit wussten. Wenn wir die Informationen von heute bereits vor 15 Jahren gehabt hätten, dann hätten wir das Nabelschnurblut all unserer Kinder aufgehoben und eingelagert. weiterlesen »
Dr. Michael Nix aus Göttingen entschied sich, für alle drei Kinder die Stammzellen aus dem Nabelschnurblut aufzubewahren. Er selbst ist von Beruf Zahnarzt, in seiner Praxis hat er im Rahmen der Behandlung von Zahnfleischerkrankungen während der Schwangerschaft häufig Kontakt zu werdenden Müttern und rät diesen zur Nabelschnurblutaufbewahrung. weiterlesen »
Um ihrem Sohn Juewa (3) die Nabelschnurbluteinlagerung zu ermöglichen, hatte Familie Steinbrück aus Wölfersheim Freunde und Verwandte zur Geburt um Geldgeschenke statt Kuscheltiere gebeten. Denn diese Chance wollten sie sich nicht entgehen lassen. Wir haben mit Mutter Sabine Steinbrück über ihre Entscheidung gesprochen
Wie geht es Juewa denn so?
Ihm geht es gut, er ist gesund, abgesehen von einer kleinen Lebensmittelallergie, aber das ist nichts Dramatisches.
Wie haben Sie als Sie schwanger waren von der Möglichkeit gehört, Nabelschnurblut aufzubewahren? weiterlesen »
Für Familie Meßner aus Sprockhövel steht fest: Wenn Tochter Corinna ein Geschwisterchen bekommt, wird das Nabelschnurblut wieder eingelagert. Denn wenn die Entbindungsklinik schon nach einer Spende fragt, muss es etwas wertvolles sein. Und Mutter Elisabeth Meßner ist heute noch begeistert vom Service ihrer Nabelschnurblutbank.
Sie haben für Ihre Tochter Corinna das Nabelschnurblut eingelagert. Wie sind Sie auf die Möglichkeit der Stammzellenaufbewahrung aufmerksam geworden?
Zum einen haben Freunde unserer Familie für ihr Kind die Stammzellen aufbewahrt und uns davon erzählt. Zum anderen haben wir uns auch selbst informiert. Ich lese verschiedene Zeitschriften, wie z.B. ”Eltern”, in denen Anzeigen für die Nabelschnurbluteinlagerung enthalten waren. Zudem lagen bei meiner Frauenärztin diverse Infobroschüren aus. Ich habe mich schließlich im Internet kundig gemacht, welche Firmen die Einlagerung von Nabelschnurblutstammzellen anbieten, mir deren Internetseiten angeschaut und welche genaueren Informationen man dort zum Thema erhält. Mein Mann und ich haben uns dann gemeinsam für eine Leipziger Nabelschnurblutbank entschieden. weiterlesen »
Sonja Eichhorn* ist drei Jahre alt und die erste Patientin, die im Rahmen der Studie zu Typ-1-Diabetes an der TU München behandelt wurde. Im Februar 2008 war die Erkrankung bei ihr festgestellt worden. Die Eltern Susanne und Michael haben bei ihrer Geburt im März 2006 vorsorglich Nabelschnurblut einlagern lassen. Wir haben mit ihnen über die Hintergründe gesprochen.
Warum haben Sie das Nabelschnurblut für Ihre Tochter eingelagert?
Die Einlagerung haben wir in der Hoffnung vorgenommen, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt aufgrund des medizinischen Fortschritts für unsere Tochter oder für andere Familienmitglieder von Vorteil sein könnte. Eine Diabetes-Erkrankung war für uns zu der Zeit nicht abzusehen, wir hatten auch bisher in der Familie keinerlei Vorerkrankungen. weiterlesen »
S. Fassbender aus Köln hat sich aller Widerstände zum Trotz für eine Nabelschnurbluteinlagerung für ihre Tochter Anna entschieden. 2001 war sie damit eine der ersten, die diese Möglichkeit der Gesundheitsvorsorge nutzten. In ihrer Entscheidung geholfen haben ihr vor allem Gespräche mit Freunden in Hong Kong, wo die Aufbewahrung des Nabelschnurbluts nahezu Routine ist.
Frau Fassbender, Ihre Tochter ist jetzt fast neun Jahre alt. 2001 war die Möglichkeit, das Nabelschnurblut einzulagern noch relativ unbekannt. Wie sind Sie denn damals darauf aufmerksam geworden?
Die Nabelschnurbluteinlagerung hat mir eine Apothekerin empfohlen. Ich war damals eher zufällig in der Apotheke und als sie sah, dass ich schwanger bin, hat sie mir einen Artikel kopiert und mit nach Hause gegeben. Ich fand das Thema sofort interessant, habe mich näher darüber erkundigt und habe die Nabelschnurbluteinlagerung dann auch gemacht. weiterlesen »
* 14.01.2002
Für die Eltern von Emilie Sura (Foto, Weihnachten 2003) stand fest, dass sie das Nabelschnurblut ennehmen und einlagern lassen möchten.
Natürlich hoffen sie, dass Emilie ein gesundes und aufgewecktes Kind bleibt und das Nabelschnurblut nicht zum Einsatz kommen muss.


