Archiv für die Kategorie: 'Archiv'
Angela Reinhold aus Bockau plädiert im Interview mit nabelschnurblut-4you für mehr Aufklärung zum Thema Nabelschnurbluteinlagerung. Sie glaubt, wenn werdende Eltern besser Bescheid wüssten, würden auch mehr das Nabelschnurblut ihrer Kinder aufbewahren – so wie sie es für ihre Tochter Anne-Marie getan hat.
Frau Reinhold, Ihre Tochter Anne-Marie ist heute schon fünf Jahre alt. Wie haben Sie denn die ersten Jahre mit ihr erlebt?
Das lief eigentlich alles super. Nur mit etwa eineinhalb Jahren hatten die Ärzte den Verdacht, dass sie Rotaviren haben könnte, weswegen sie eine Woche ins Krankenhaus musste. Sie hat sogar am Tropf gehangen. Der Verdacht hat sich dann aber zum Glück nicht bestätigt und heute ist sie gesund und munter. weiterlesen »
Im zweiten Teil unseres Interviews mit Kitty Elmendorff, Mutter des kleinen Yves, spricht die Hallenserin über familiäre Hintergründe, die mitentscheidend dafür waren, dass sie sich mit ihrem Mann für die Einlagerung des Nabelschnurblutes bei der Geburt ihres Sohnes entschieden hatten und wie sehr sie es bedauert, dass man diese Möglichkeit nicht in jedem Krankenhaus geboten bekommt. weiterlesen »

Yovana Strogaris hat sich bei der Geburt ihrer Tochter, Luz Juana Vetter (2 Jahre, Foto), entschieden:
Das Nabelschnurblut wird aufbewahrt!
Und welche Schätze die Kleine wohl am Strand vergräbt…?
Annika Kemper, * 14.01.06
Mutter: Elke Kemper aus Erwitte
Das Nabelschnurblut der kleinen Annika liegt sicher verwahrt bei minus 196 Grad Celsius in einem Stickstofftank. So kann Ihren wertvollen Stammzellen nichts passieren.
Familie Rauen aus Merzkirchen hat das Nabelschnurblut ihres Sohnes Felix aufbewahrt. Im Interview erklärt Silvia Rauen, die Mutter des heute Dreijährigen, warum sie und ihr Mann sich zu diesem Schritt entschlossen haben. Außerdem erzählt sie, welche Fortschritte sie sich von der Forschung mit Nabelschnurblut-Stammzellen erhoffen.
Was für ein Gefühl ist es für Sie, Mutter zu sein, und wie empfanden Sie die ersten Tage mit Ihrem Kind?
Es ist schön – rundum schön. Die ersten Tage waren sehr aufregend, denn plötzlich Mutter zu sein, ist eine große Umstellung – aber eine angenehme. weiterlesen »
Annett Planitzers Sohn leidet an Muskelschwund. Diese Erkrankung ist nicht heilbar und endet in den meisten Fällen mit dem Tod. Die junge Mutter ließ das Nabelschnurblut ihrer Tochter einlagern – in der Hoffnung, dass damit die Krankheit ihres Sohnes zumindest gestoppt werden kann. Durch eine Therapie mit Stammzellen aus Nabelschnurblut soll die Eiweißproduktion in seinen Muskelzellen wieder anlaufen.
Frau Planitzer, Sie haben sich für eine Einlagerung des Nabelschnurblutes ihrer Tochter entschieden. Warum?
Als Romina zur Welt kam, waren wir zunächst überglücklich, dass sie gesund ist. Denn ihr älterer Bruder ist sehr krank. Er leidet an Muskeldystrophie Duchenne. Das ist eine Art Muskelschwund, die im Moment noch nicht heilbar ist. Es wird zwar daran geforscht, die Erkrankung medikamentös oder mit Stammzellen zu therapieren, doch leider gibt es noch keinen Durchbruch. Wir hoffen, dass sich das bald ändert und mit dem Nabelschnurblut von Romina zumindest gestoppt werden kann. Sie ist gesund und sehr mobil. Das macht uns viel Freude. Wir beten, dass das auch so bleibt. weiterlesen »
Jasmin Breitkreutz aus Berlin hat das Nabelschnurblut ihres Sohnes Justin einlagern lassen. Besonders überzeugend fand sie die Möglichkeit, sich vor Ort in einer Nabelschnurblutbank von allen Arbeitsschritten persönlich ein Bild zu machen. Ihrer Meinung nach wissen noch immer zu wenige werdende Mütter über die Möglichkeit Bescheid, Nabelschnurblut entnehmen und einlagern zu lassen. Deshalb plädiert Jasmin Breitkreutz für mehr öffentlichen Diskurs zu diesem Thema.
Warum haben Sie sich für die Einlagerung des Blutes aus der Nabelschnur Ihres Sohnes entschieden?
Weil mein Mann und ich davon überzeugt sind, dass es eine sinnvolle Maßnahme ist. Es gibt sehr viele verschiedene Krankheiten und Behandlungsmöglichkeiten, von denen viele nicht ausreichend erforscht sind. Doch der wissenschaftliche Fortschritt steht nicht still. Ich kann heute noch nicht abschätzen, wozu die Medizin in einigen Jahren fähig ist. Deshalb möchte ich meinem Kind für die Zukunft alle Möglichkeiten offen halten. weiterlesen »
Sylvia und Roman Ludwig haben sich entschieden, das Nabelschnurblut ihrer Tochter Selina Emilia Leilani einzulagern. Denn: Sie sind sich sicher, dass in den Stammzellen noch viel Potenzial steckt. Die Familie glaubt fest daran, dass sich künftig Möglichkeiten in der Medizin entwickeln, die heute noch undenkbar sind.
Warum haben Sie sich dazu entschieden, das Blut aus der Nabelschnur Ihrer Tochter einlagern zu lassen?
Sylvia Ludwig: Einerseits ist es eine gute Vorsorge. Andererseits hoffen wir, dass wir die Stammzellen aus dem eingelagerten Blut nie benötigen werden. Bisher ist das eigene Nabelschnurblut zwar nur bei etwa 200 Kindern eingesetzt worden, aber das kann sich in den nächsten Jahren noch ändern.
Herr Ludwig, denken Sie, dass Sie als Arzt eine andere Entscheidung treffen als Eltern, die nicht über Fachwissen verfügen? weiterlesen »
Eltern können erneut aufatmen: Von Neugeborenen entnommenes Nabelschnurblut hat einen großen Vorteil gegenüber Knochenmark. Soll beispielsweise innerhalb der Familie das Blut zur Stammzell-Therapie eingesetzt werden, müssen dessen Gewebemerkmale nicht zu 100 Prozent mit denen des Empfängers übereinstimmen. Es reichen 40 bis 50 Prozent aus, um erfolgreich zu transplantieren. Bei einer Knochenmark-Übertragung müssen alle Merkmale stimmen. Deshalb ist selbst bei nahen Verwandten die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass sie als Stammzellspender in Frage kommen. Der Vorteil von Nabelschnurblut liegt somit auf der Hand: Die Suche nach einem Spender verkürzt sich. Die Voraussetzungen dafür bleiben jedoch weiterhin das Sammeln und Aufbewahren des Blutes. Lesen Sie dazu auch die Meinung des Experten Dr. Hans Knabe hier im Interview.
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Großmütter wollen nur das Beste für ihre Enkel: Genau aus diesem Grund war es der Mutter – eine Oma wie sie im Buche steht – von Annika Jaap auch so wichtig, dass das Nabelschnurblut ihres Enkelsohnes Timon eingelagert wird. Nachdem die werdende Mama alle nötigen Informationen gesammelt hatte, war die Entscheidung schnell gefallen. Und: Auch das nächste Kind soll von dieser Vorsorgemöglichkeit profitieren.
Warum haben Sie sich dazu entschieden, das Blut aus der Nabelschnur Ihres Kindes einlagern zu lassen?
Meine Mutter hat mich zuerst auf diese Möglichkeit aufmerksam gemacht. Als sie in Zeitschriften gelesen hatte, welches Potenzial im Nabelschnurblut steckt und sich auch das spanische Kronprinzenpaar für eine Einlagerung entschieden hat, wollte sie das Gleiche für ihren zukünftigen Enkel. Ich war etwa im vierten Monat, als meine Mutter meinem Mann und mir den Vorschlag machte, uns mit dem Thema Stammzellen aus Nabelschnurblut näher zu befassen. Da wir zu dieser Zeit noch keinen Internetzugang hatten, wussten wir nicht genau, wie wir an die Informationen kommen sollten. Aber als ich dann eine Anzeige in einer Zeitschrift sah, ergriff ich die Chance und rief sofort bei der Hotline einer privaten Nabelschnurblutbank an und erhielt schon wenige Tage später einige Broschüren. Bis dahin wussten wir kaum etwas über Nabelschnurblut und waren überrascht, was mit Stammzellen alles möglich ist. Wir dachten immer nur an die Heilung von Krebs, aber tatsächlich gibt es viel mehr Erkrankungen, die auf diesem Weg therapiert werden können. Im Nachhinein denke ich, dass wir uns im Falle einer Krankheit unseres Sohnes große Vorwürfe machen würden, wenn wir uns gegen die Einlagerung entschieden hätten. Wir hatten das Geld zur Verfügung und haben es für die Aufbewahrung des Blutes aus der Nabelschnur verwendet, anstatt es auf ein Sparbuch zu legen. Wir haben uns aus Vernunft dafür entschieden und nicht lange überlegt. weiterlesen »