Archiv für die Kategorie: 'Allgemein'


21. August 2009

Jona und Luisa RothenhoferDie Rothenhöfers aus Lauffen haben zwei Kinder – Jona und Luisa. Von beiden haben sie das Nabelschnurblut aufbewahrt. Im Interview erzählt Mutter Ute von den Freuden des Elternseins und von ihrer Entscheidung, das Blut bei der Geburt einzulagern. Über die medizinischen Anwendungsmöglichkeiten der Stammzellen aus dem Nabelschnurblut zeigt sie sich bestens informiert und glaubt an zukünftige Forschungserfolge auf diesem Gebiet.

Was ist es für ein Gefühl, Mutter zu sein, und wie empfanden Sie die ersten Tage in dieser Rolle?

Ich bin sehr gerne Mutter. Das ist eine schöne Erfahrung, auch wenn es natürlich manchmal anstrengend ist, Kinder zu erziehen. Aber ich habe zwei sehr liebe Kinder: Einen acht Jahre alten Sohn und eine fünfjährige Tochter. Es macht mir sehr viel Spaß, ihnen beim Wachsen zuzusehen und zu verfolgen, wie sich ihre Persönlichkeit entwickelt. Die ersten Tage waren natürlich besonders spannend. weiterlesen »


19. August 2009
1808-sxchu-mum219.08.2009

Stammzellen aus Nabelschnurblut können in der gesteuerten Gewebegeneration eingesetzt werden. Hierbei wird eine Matrix aus Kollagen gezüchtet, die die Trägersubstanz für Zellen bilden, mit deren Hilfe neues Gewebe entsteht. Diese Matrix sieht in etwa so aus wie ein weißer Mini-Schwamm, der sehr weich ist und sich mit den Fingern eindrücken lässt. Diese Kollagen-Matrix kann überall dort eingesetzt werden, wo körpereigener Knorpel zerstört wurde beziehungsweise gänzlich fehlt. Schmerzhafte Knorpelschäden an Kniegelenken können auf diese Art beispielsweise behandelt werden. weiterlesen »


14. August 2009

connor-michelDas Nabelschnurblut des heute vierjährigen Connor Michel aus Langenbernsdorf bei Chemnitz wurde bei der Geburt entnommen und eingelagert. Mutter Anja gab nabelschnurblut4you.de ein Interview. Darin spricht sie über die Geburt ihrer Kinder und ihre Motive, das Blut aus der Nabelschnur aufzubewahren – auch bei Connors jüngerer Schwester.

Was ist es für Sie für ein Gefühl, Mutter zu sein, und wie empfanden Sie die ersten Tage mit Ihren Kindern?

Es ist ein unbeschreibliches Glücksgefühl, sein Kind im Arm halten zu dürfen – überwältigend. Ich habe es nun zweimal erleben dürfen und es war unbeschreiblich. Später kommt dann die Verantwortung auf einen zu und man fragt sich schon manchmal: ”Was habe ich da auf mich genommen?” Sicher hat man auch Stress und durchwachte Nächte. Aber wieder hergeben würde ich die Kleinen trotzdem nicht. Was die ersten Tage mit meinen Kindern betrifft, so habe ich das Glück gehabt, in einem Geburtshaus in einer sehr schönen Atmosphäre entbinden zu dürfen. Bei beiden Geburten habe ich mich jeweils für fünf Tage aus dem Alltag ausgeklinkt und mit den Neugeborenen eine sehr innige und intensiv erlebte Zeit verbracht. weiterlesen »


11. August 2009
kind-mit-mutze-patientenhandbuch-klein11.08.2009

Ein neues Patientenhandbuch beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema Stammzelltherapie.

Die noch junge Stammzellforschung schürt bei Patienten und Angehörigen große Hoffnungen in Bezug auf die Heilung schwerer rheumatischer und immunologischer Krankheiten. Mithilfe von Nabelschnurblut können beispielsweise im Rahmen einer Stammzelltherapie Krankheiten wie Fanconi-Anämie, Diabetes oder Leukämie behandelt werden. Doch die Forschung steht noch am Anfang und die Sicherheit einiger Stammzelltherapien kann noch nicht in jedem Fall hundertprozentig gewährleistet werden.

Sich selbst ein umfassendes Wissen zum Thema Stammzelltherapie und Einlagerung von Nabelschnurblut anzueignen, ist jedoch für viele Patienten und Eltern mit einem hohen Zeitaufwand verbunden. Das neue Patientenhandbuch klärt nun kurz und bündig über die wichtigsten Fragen zum Thema auf. Denn “nur informierte Patienten können die schwarzen Schafe unter den Anbietern von Stammzelltherapien, die oft nicht nur physische, sondern auch psychische und wirtschaftliche Gefahren mit sich bringen, erkennen.”, wie Prof. Oliver Brüstle, der Sprecher der Biomediziner im nordrhein-westfälischen Stammzellnetzwerk, weiß. weiterlesen »


7. August 2009

Nabelschnurblut - Dr. Dietmar EggerDr. Dietmar Egger ist Herstellungleiter in einer privaten Nabelschnurblutbank. Unsere Redakteure haben ihn gefragt, was der bewegendet Moment in seiner bisherigen Arbeit mit Nabelschnurblut war?

Unsere erste Transplantation in Hannover war für mich die bislang eindrucksvollste Erfahrung. Die Eltern eines kranken Jungen, der an einer Blutbildungsstörung litt, bekamen Nachwuchs und lagerten das Blut aus der Nabelschnur im Rahmen unserer Geschwisterinitiative ein. weiterlesen »


4. August 2009
Es gibt immer mehr positive Anwendungsfälle von Nabelschnurblut04.08.2009

Nachdem bereits im Januar ein dreijähriges Kind erfolgreich mit den aus dem eigenen Nabelschnurblut gewonnenen Stammzellen behandelt wurde, ist nun der zweite Anwendungsfall von Nabelschnurblut in der Bochumer Ruhr-Universität erfolgt. Am 16. Juli wurde bei einem drei Monate alten Kind die Stammzelltherapie angewendet. Der kleine Patient leidet an einem, durch eine Hirnhautentzündung hervorgerufenen, Hirnschaden. Nun hoffen die behandelnden Ärzte, dass der Genesungsprozess in gleicher Weise erfolgreich ist, wie bei dem im Januar behandelten Kind. Dieses war nach einem Herzstillstand unter anderem erblindet und konnte nur jammernde Geräusche von sich geben. Heute sind die Nervenfunktionen weitestgehend hergestellt und das Kind hat sein Sehvermögen wiedererlangt. Zudem hat es nun mit dem Sprechen begonnen. weiterlesen »


31. Juli 2009

victoria-siebenYvonne Sieben aus Rehburg-Loccum wurde vor rund dreieinhalb Jahren Mutter von Victoria und ließ bei der Geburt deren Nabelschnurblut einlagern. Auf diese Weise möchte sie für ihre Tochter, aber auch für die beiden älteren Halbgeschwister vorsorgen, falls sie einmal eine schwere Krankheit bekommen sollten. Wie sie sich über das Thema Nabelschnurblut schlau gemacht hat und was ihre Freunde und Bekannten von der Einlagerung halten, berichtet Yvonne Sieben im Interview.

Sind Sie schon vor der Schwangerschaft mit der Nabelschnurblut-Thematik in Berührung gekommen?

Ja, ich hatte bereits davon gelesen, und mir war die Möglichkeit, das Blut bei einer Geburt zu entnehmen, dadurch immer im Hinterkopf geblieben. Als ich dann schwanger war, habe ich mir Informationsmaterial angesehen, das beim Frauenarzt auslag, und im Internet über das Thema recherchiert. weiterlesen »


28. Juli 2009
kind-buggy-12828.07.2009

Angeborene Herzfehler bei Neugeborenen stellen eine enorme Beeinträchtigung für die kleinen Patienten dar. Oftmals müssen die Betroffenen bereits im ersten Lebensjahr eine Operation über sich ergehen lassen und zumeist sind weitere Eingriffe notwendig. Dies stellt eine große Beeinträchtigung der Lebensqualität dar. Bei etwa zehn Prozent der mit Herzfehler geborenen Kinder handelt es sich um die Krankheit Fallot’sche Tetralogie. Hier ist insbesondere die rechte Herzkammer betroffen. Eine der Folgen dieser Krankheit ist, dass das Blut nicht in der Lage ist, genügend Sauerstoff aufzunehmen. Die bisher unumgängliche Operation ist jedoch keineswegs in der Lage, den Klappenfehler vollständig zu beheben.

Hoffnung auf eine neue Behandlungsmethode machen die Ergebnisse einer Studie, die Wissenschaftler der Klinik und Poliklinik für Herzchirurgie an der Universität Rostock nun im Fachblatt ”Cell Transplantation” veröffentlicht haben. weiterlesen »


24. Juli 2009

emely-sophie-gosmann-11Erfahren Sie nun im zweiten Teil des Interviews mit Mirko Wolf, Vater der vierjährigen Emely Sophie, warum er gemeinsam mit seiner Frau sich dafür entschied, dass Nabelschnurblut ihrer Tochter einlagern zu lassen und welche Hoffnungen sie damit verbinden.

Hatte es auch einen familiären Hintergrund, dass Sie das Nabelschnurblut einlagern ließen?

Meine Mutter hatte – noch zu DDR-Zeiten – Lungenkrebs, und ihr musste die Hälfte der Lunge entfernt werden. Ich hoffe, dass die Forschung eines Tages auch in solchen Fällen mit Stammzellen etwas ausrichten kann. weiterlesen »


21. Juli 2009
ines-friedrich_pixeliode21.07.2009

Die Regenerative Medizin und die Nabelschnurblutforschung können zunehmend größere Erfolge vorweisen können. Bereits heute werden bei etwa 70 Krankheiten, wie verschiedene Formen von Anämien und Krebs sowie bei genetischen Störungen und Organschäden, die aus dem Nabelschnurblut gewonnenen Stammzellen eingesetzt. Trotz dessen wird zum Beispiel in Europa noch 95 Prozent des Nabelschnurblutes nach der Geburt ungenutzt entsorgt. weiterlesen »

Babyclub.de Community