Archiv für die Kategorie: 'Allgemein'
Sie haben von Freunden, Ihrem Frauenarzt oder über die Medien gehört, dass es die Möglichkeit gibt, das Nabelschnurblut Ihres Kindes einlagern zu lassen? Nun suchen Sie nach Informationen zu diesem Thema?
Dann sind Sie hier genau richtig! Auf nabelschnurblut4you.de finden Sie Tipps von Experten, Hintergrundinformationen und Anwendungsbeispiele, die Ihnen das Thema “Einlagerung von Nabelschnurblut” etwas näher bringen sollen. Außerdem können Sie lesen, was Eltern zu berichten haben, die sich für eine Einlagerung entschieden haben.
21.04.2010
Wenn man sich über das Thema Nabelschnurblut informieren will, gibt es natürlich die Meldungen in den Medien, die beispielsweise über positive Anwendungsbeispiele berichten. Ausführliche Informationen erhält man u.a. von Medizinern, speziell den Frauenärzten, in Fachblättern oder in den Broschüren der Nabelschnurblutbanken. Der Fokus liegt hier verständlicher Weise auf der Einlagerung in Deutschland. Aber wie sieht es denn eigentlich in anderen Ländern aus? Haben diese in gleicher Weise die technischen und logistischen Voraussetzungen, wie sie Eltern hier vorfinden? Wissen die Menschen in anderen Ländern überhaupt von der Möglichkeit, Nabelschnurblut einlagern oder spenden zu lassen? Und wenn ja, kennen sie auch die verschiedenen Anwendungsbeispiele von den Stammzellen aus Nabelschnurblut? weiterlesen »
Seit dieser Woche ist das erste Kinderbuch zum Thema Nabelschnurblut-Spende erhältlich. ”Lisas Flügel – Kleine Engel gibt es auch auf Erden” ist das erste Kinderbuch zum Thema Nabelschnurblutspende und soll bereits den Jüngsten aufzeigen, wie einfach es ist, etwas Gutes zu tun.
Das Buch entstand auf Initiative von Dr. Marlena Robin-Winn, Leiterin des Norddeutschen Knochenmark- und Stammzellenspendenregister (NKR) und der Deutschen Nabelschnurblutbank. Gemeinsam mit der Kinder- und Jugendbuchautorin Kirsten John und der Illustratorin Karin Konrad entstand eine rührende Geschichte über die Freundschaft zwischen dem Engel Anton und der kleinen Lisa. Lisas Eltern hatten bei ihrer Geburt ihr Nabelschnurblut zur Spende freigegeben. Somit wurde sie, kaum auf der Welt, schon zur kleinen Heldin. weiterlesen »
12.03.2010
Wie die Münsterland Zeitung am 5. März 2010 berichtete, konnte das Nabelschnurblut eines Neugeborenen aus Ahaus einem an Leukämie erkrankten Patienten das Leben retten. Diese Nachricht erhielt das Krankenhaus St. Marien in Ahaus von der Nabelschnurblutbank des Heinrich-Heine-Universitätsklinikums in Düsseldorf. Allerdings wurde bisher nicht bekannt, von wem die Spende kam.
Gut zwei Jahre besteht in der geburtshilflichen Abteilung des Krankenhauses für die werdenden Eltern die Möglichkeit, das Nabelschnurblut ihres Kindes einlagern zu lassen – sei es für private Zwecke oder eben, wie im oben bereits genannten Fall, als Spende. weiterlesen »
22.01.2010
Dass Stammzellen aus Nabelschnurblut sehr viele Vorteile haben und daher für die regenerative Medizin immer mehr an Bedeutung gewinnen, ist bekannt. Ebenso ist man sich des Problems bewusst, dass die Menge an Stammzellen, die aus der Nabelschnur gewonnen werden, für die Behandlung eines erwachsenen Menschen häufig zu gering ist. Dieser Herausforderung hat sich ein Forscherteam des Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle gestellt. Den Wissenschaftlern um Irwin Bernstein ist es gelungen, im Labor die Anzahl der Stammzellen, die aus dem Nabelschnurblut gewonnen wurden, auf das Hundertfache zu vermehren. Dies bedeutet einen weiteren Durchbruch in der Nabelschnurblut-Forschung. “Wir haben gezeigt, dass man Stamm- und Vorläuferzellen im Labor vermehren kann, so dass daraus nach der Übertragung auf einen Patienten sehr schnell weiße Blutkörperchen und andere Bestandteile des Blutes hervorgehen können”, erklärt Colleen Delaney, Mitglied des Forschungsteams. weiterlesen »
Sonja Eichhorn* ist drei Jahre alt und leidet an jugendlichem Diabetes. Im Februar 2008 stellten die Ärzte bei Sonja Typ-1-Diabetes fest, eine Form der Zuckerkrankheit, die schon Kinder und Jugendliche treffen kann. Für ihre Eltern Susanne und Matthias* ein Schock. Doch Sonja kann nun als erste Patientin in Deutschland von einer neuen Therapiemethode mit ihrem eigenen Nabelschnurblut profitieren. Denn ihre Eltern Susanne und Matthias haben sich für die Teilnahme an einer neuen Diabetes-Studie an der TU München entschieden, bei der das eigene Nabelschnurblut im Kampf gegen die Krankheit eingesetzt wird. Wir haben kurz mit Susanne Eichhorn gesprochen.
Warum haben Sie das Nabelschnurblut für Ihre Tochter eingelagert?
Die Nabelschnurblut-Einlagerung haben wir in der Hoffnung vorgenommen, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt aufgrund des medizinischen Fortschritts für unsere Tochter oder für andere Familienmitglieder von Vorteil sein könnte. Eine Diabetes-Erkrankung war für uns zu der Zeit nicht abzusehen, wir hatten auch bisher in der Familie keinerlei Vorerkrankungen. weiterlesen »
08.01.2010

Die regenerative Medizin forscht nun seit gut 20 Jahren, um die Potenziale von Nabelschnurblut zu ergründen. Immer wieder wird von erfolgreichen Behandlungen berichtet, bei denen Stammzellen aus Nabelschnurblut zum Einsatz gekommen sind. Nichtsdestotrotz wirft dieses Thema zahlreiche Fragen auf. Betrachtet man den Wissensstand der Bevölkerung, wird deutlich, dass sowohl Forscher als Mediziner, aber auch die Nabelschnurblut-Banken hier noch einige Aufklärungsarbeit zu leisten haben, schließlich stößt man bei den Menschen immer wieder auf Skepsis oder sogar Ablehnung. Und dies begründet sich nicht zuletzt damit, dass diese Menschen unzulänglich über das Thema Nabelschnurblut informiert sind. Fakt ist, dass Nabelschnurblut lebensrettende Stammzellen enthält. Doch noch immer werden mehr als 90 Prozent davon nach der Geburt des Kindes einfach in den Müll geworfen. weiterlesen »
01.01.2009
Der NDR berichtete am 01.12.2009 in seiner Sendung “Visite” über einen Jungen, der mit Hilfe von Nabelschnurblut geheilt werden konnte. Die ersten Monate im Leben von Niklas waren gekennzeichnet von zahlreichen Infektionen und Hautausschlag. Lange Zeit rätselten die Ärzte über die Ursache der ständig wiederkehrenden Erkrankungen bei dem Jungen. Nach anderthalb Jahren dann die erschütternde Diagnose: Niklas leidet am Wicott-Aldrich-Syndrom, einer genetisch bedingten Erkrankung des Immunsystems. Niklas war todkrank. ”Als einzige Möglichkeit, die ihm wirklich helfen kann, stand eine Transplantation im Raum und zwar eine Knochenmarks-oder eine Nabelschnurblut-Transplantation,” erklärt die Mutter von Niklas. weiterlesen »
Silke Meschke ist Mutter von drei Kindern. Für die beiden jüngsten, Lea und Luisa, hat sie das Nabelschnurblut eingelagert. Bei Sohn Peter, der 1997 geboren wurde, gab es die Möglichkeit der Nabelschnurbluteinlagerung noch nicht – was Sohn und Mutter gleichermaßen bedauern.
Sie sind 2000 noch eine Art Vorreiterin in Sachen Nabelschnurbluteinlagerung gewesen. Wie sind Sie damals auf das Thema aufmerksam geworden?
Als ich mit Lea 2000 schwanger war, habe ich darüber in einer Zeitung gelesen. Ich habe bei einem Anbieter angerufen und mir dann Infomaterial zuschicken lassen. Ich habe mit meinem Mann alles genau durchgelesen, wir haben uns besprochen und dann gesagt ”das machen wir”.
Dann fiel die Entscheidung ja ziemlich schnell…
Ja, es war aber auch ziemlich knapp geworden. Ich war ja schon weit über die 20. Woche hinaus. Aber dann lief alles problemlos: Erst der Vertrag, dann kam auch schon das Päckchen fürs Krankenhaus. Als ich mich im Kreissaal angemeldet habe, habe ich schon gesagt, dass wir das Nabelschnurblut entnehmen lassen wollen. weiterlesen »
18.12.2009
Die Anzahl der Diabeteserkrankungen, gerade bei Kindern ist in den letzten Jahren drastisch angestiegen. Diese Entwicklung ist aber bedrohlich. Die Wissenschaft ist seit Jahrzehnten auf der Suche nach den Ursachen dieser Autoimmunerkrankung. Bis heute können noch keine abschließenden Aussagen darüber getätigt werden, welche Faktoren letztlich zur Ausbildung dieser schweren Erkrankung verantwortlich sind. Auf einem Expertenportal, dass sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Nabelschnurblut befasst, ist nun ein Interview erschienen, dass diese Thematik behandelt. Prof. Dr. med. Anette-Gabriele Ziegler ist Expertin auf diesem Gebiet. Seit 25 Jahren befasst sich die Oberärztin der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Suchtmedizin am Städtischen Klinikum München-Schwabing intensiv mit der Diabetesforschung. weiterlesen »


